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Betrug

auvelion.com

Zahlen Sie hier nichts ein, und zahlen Sie nichts nach. auvelion.com nimmt Geld entgegen und zahlt es nicht aus. Was als Gebühr, Steuer oder Kontoupgrade vor Ihrer Auszahlung verlangt wird, ist keine Bedingung, sondern die nächste Runde.

Auvelion bietet Finanz-, Wertpapier- und Kryptodienstleistungen ohne Erlaubnis an. Der Name ist ein Kunstwort, ein Impressum gibt es nicht.

Eintrag
Nr. 013
Behörde
BaFin
Warnung vom
25.08.2026
Website
auvelion.com
Auch bekannt als
auvelion.com, Auvelion, auvelion
Geprüft
Stefan Richter, 18.09.2026
Kommt Ihnen das bekannt vor?
  • Ihre Auszahlung wurde angenommen und dann nie ausgeführt
  • Das Konto ist gesperrt oder der Login funktioniert plötzlich nicht mehr
  • Vor der Auszahlung wird eine Steuer, Gebühr oder Versicherung verlangt
  • Sie sollten Bitcoin oder USDT bei Kraken, Coinbase oder Bitpanda kaufen und weiterschicken
  • Ihr Betreuer ist seit der Auszahlungsanfrage nicht mehr erreichbar
  • Es wird Druck gemacht: eine Frist, eine letzte Chance, ein einmaliges Angebot

Jeder dieser Punkte für sich genügt. Zusammen sind sie das Muster, und das Muster ist kein Zufall: Es ist der Ablauf, nach dem hier gearbeitet wird.

Sie haben an auvelion.com gezahlt?

Fall melden
Wortlaut der BaFin
Der Betreiber der Website tritt lediglich unter der Bezeichnung Auvelion auf ohne Nennung einer Rechtsform. Er macht keinerlei Angaben zu seinem Geschäftssitz, ein Impressum ist nicht vorhanden.

BaFin, 25. August 2026 · Original ansehen ↗

Meldung ca. 2 Minuten

Sie haben an auvelion.com gezahlt?

Schildern Sie kurz, was passiert ist. Fünf Fragen, kostenlos, ohne Vorschuss. Sie bekommen eine Einschätzung, welche Zahlungen noch reversibel sind und welche Stelle zuständig ist.

Wir sind kein Rückholdienst und versprechen keine Rückholung. Wir verlangen niemals eine Vorauszahlung und fragen nie nach Ihrer Wiederherstellungsphrase.

Was die BaFin festgestellt hat

Die BaFin hat am 25. August 2026 vor den Angeboten auf auvelion.com gewarnt. Nach ihren Erkenntnissen werden dort ohne Erlaubnis Finanz- und Wertpapierdienstleistungen sowie Kryptowerte-Dienstleistungen angeboten.

Über den Anbieter selbst schreibt sie:

Der Betreiber der Website tritt lediglich unter der Bezeichnung Auvelion auf ohne Nennung einer Rechtsform. Er macht keinerlei Angaben zu seinem Geschäftssitz, ein Impressum ist nicht vorhanden.

Beachten Sie die Einzahl: der Betreiber. Hier steht nicht einmal ein Team dahinter, das man benennen könnte.

Ein Kunstwort ist eine bewusste Entscheidung gegen Bedeutung

Auvelion heißt nichts. Es hat keine Herkunft, keine Sprache, keine Geschichte. Es ist so gebaut, dass es europäisch klingt, weich ausgesprochen wird und in jeder Sprache funktioniert.

Solche Namen sind in dieser Branche kein Zufall, sondern Handwerk, und sie haben genau zwei Vorteile für den Betreiber.

Sie sind verfügbar. Jede Kombination von Silben, die sich gut anhört, ist als Domain noch frei, weltweit, sofort, für ein paar Euro. Nichts muss geprüft, gekauft oder abgesprochen werden.

Sie lassen sich nicht widerlegen. Ein Name, der etwas behauptet, kann falsch sein: Ein Anbieter namens „Deutsche Sparzins AG” müsste eine AG sein und etwas mit Deutschland zu tun haben. Ein Anbieter namens Auvelion behauptet nichts und kann deshalb bei nichts ertappt werden.

Wenn Sie einen Anbieter beurteilen, sagt Ihnen ein wohlklingender Name deshalb nur eines: dass jemand Zeit auf den Klang verwendet hat. Über die Frage, ob er Finanzdienstleistungen erbringen darf, sagt er nichts.

Was fehlt, wenn ein Impressum fehlt

Nicht eine Pflichtangabe, sondern der Vertragspartner.

§ 5 Digitale-Dienste-Gesetz verlangt von jeder geschäftsmäßigen Website in Deutschland Name, ladungsfähige Anschrift, eine schnelle Kontaktmöglichkeit, bei eingetragenen Unternehmen Register und Nummer und bei erlaubnispflichtigen Geschäften die zuständige Aufsichtsbehörde.

Ladungsfähig heißt: Ein Gericht kann dorthin zustellen. Ohne diese Angabe gibt es niemanden, dem man ein Schreiben schicken, eine Frist setzen oder eine Klage zustellen könnte. Sie können auch nichts vollstrecken, selbst wenn Sie ein Urteil hätten.

Deshalb ist die richtige Reihenfolge in Ihrem Fall nicht Anwalt, sondern Bank. Die Bank, der Kartenanbieter und die Kryptobörse existieren, sind erreichbar und haben Pflichten. Die Plattform hat davon nichts.

Wie eine Oberfläche Vermögen vortäuscht

Ein Dashboard mit Kontostand, Einzahlungshistorie, Kursverläufen in Echtzeit und Depotübersicht gibt es als fertige Software. Dass ein Anbieter sie zeigt, beweist nur, dass er sie gekauft hat.

Der Unterschied zu einem zugelassenen Institut ist grundlegend und von außen unsichtbar. Dort entspricht die Zahl auf Ihrem Bildschirm Vermögenswerten, die getrennt vom Vermögen des Instituts verwahrt werden und deren Bestand eine Aufsicht prüft. Hier entspricht die Zahl dem, was die Software anzeigen soll.

Steigende Kurse kosten die Betreiber deshalb nichts. Sie sind nicht das Ergebnis eines Geschäfts, sondern das Produkt, das Ihnen verkauft wird. Und die kleine Auszahlung, die anfangs funktioniert, ist die günstigste Ausgabe im ganzen Ablauf: Sie verwandelt Vorsicht in Vertrauen, und danach steigen die Beträge.

Der Punkt, an dem Ihr Geld verschwindet

Nicht bei der Einzahlung, sondern beim Weiterleiten.

Sie sollen ein Konto bei einer echten, regulierten Kryptobörse eröffnen, etwa Kraken, Coinbase, Bitpanda, Bison, Bitvavo oder Bitcoin.de. Dort durchlaufen Sie eine richtige Identitätsprüfung und kaufen tatsächlich Coins. Bis hierher gehört alles Ihnen, und Ihre Bank sieht eine gewöhnliche Überweisung an ein reguliertes Unternehmen.

Dann bekommen Sie eine Wallet-Adresse und sollen die Coins auf Ihr angebliches Handelskonto übertragen. Dort endet Ihr Eigentum.

Drei Prüfsteine, die keinen Streit zulassen: Eine Einzahlungsadresse, die Ihnen gehört, steht in Ihrem eigenen Börsenkonto unter Einzahlen. Wer keine zwölf oder vierundzwanzig Wörter besitzt, die nur er kennt, kontrolliert keine Wallet. Und wo eine Auszahlung eine Freigabe, eine Gebühr oder ein Gespräch mit dem Betreuer voraussetzt, gehört das Geld nicht Ihnen.

Der Punkt, an dem Sie aufhören sollten zu zahlen

Dann stehen Sie am Ende des Einsammelns, und das ist kein technisches Problem.

Der Auftrag wird selten abgelehnt, sondern verteuert: Quellensteuer, Gebühr für die Geldwäscheprüfung, Versicherung, Kontoupgrade, Liquiditätsnachweis. Auf jede Zahlung folgt die nächste Forderung, weil das Guthaben, das freigegeben werden soll, nie existiert hat.

Zahlen Sie nichts mehr. Melden Sie die Empfängeradresse mit den Transaktions-IDs Ihrer Kryptobörse. Haben Sie per Überweisung oder Karte gezahlt, rufen Sie heute Ihre Bank an und verlangen Sie die Betrugsabteilung.

Sichern Sie Screenshots des angezeigten Guthabens, alle Zahlungsbelege, Wallet-Adressen und die exportierten Chatverläufe, solange Sie Zugang haben. Nach einer öffentlichen Warnung wird der Zugang oft innerhalb weniger Tage abgeschaltet.

Zwei Angaben entscheiden über Ihren Fall

Ob Ihr Geld noch erreichbar ist, entscheidet sich an zwei Angaben: wie Sie gezahlt haben und wann. Danach richtet sich alles Weitere, und die Fristen laufen ab dem Tag der Zahlung, nicht ab dem Tag, an dem Sie es merken.

Und weil ein Kunstwort in Minuten durch das nächste ersetzt ist. Was Sie uns an Wallet-Adressen, Kontodaten und Domains melden, geht in den nächsten Eintrag ein. Die Einschätzung ist kostenlos, ohne Vorkasse, und es antwortet ein Mensch.

Die Masche 6 Schritte

So läuft der Betrug bei auvelion.com ab

Immer gleich, mit erstaunlich wenig Abwechslung. Wenn Sie zwei oder drei dieser Schritte wiedererkennen, sind Sie an dieselbe Gruppe geraten.

So läuft es ab, Schritt für Schritt
1 Kontakt WhatsApp, Telegram,Instagram oder Dating-App 2 Betreuer Ein „Berater“ baut überWochen Vertrauen auf 3 Kryptobörse Sie eröffnen ein echtesKonto bei Kraken, 4 Weiterleitung Die Coins gehen an eineWallet, die nicht Ihnen 5 Gesperrt auvelion.com verlangtGebühren und zahlt nie aus
  1. Kontakt. WhatsApp, Telegram, Instagram oder Dating-App
  2. Betreuer. Ein „Berater“ baut über Wochen Vertrauen auf
  3. Kryptobörse. Sie eröffnen ein echtes Konto bei Kraken, Coinbase, Bitpanda
  4. Weiterleitung. Die Coins gehen an eine Wallet, die nicht Ihnen gehört
  5. Gesperrt. auvelion.com verlangt Gebühren und zahlt nie aus
  1. Der Kontakt kommt nicht über Geld

    Eine angeblich falsch zugestellte WhatsApp. Eine Frau oder ein Mann auf einer Dating-App. Eine Instagram- oder TikTok-Anzeige mit einem bekannten Gesicht und einer erfundenen Schlagzeile. Eine Einladung in eine Telegram- oder WhatsApp-Gruppe, in der angeblich Trading-Signale geteilt werden. Über Ihr Geld wird tagelang bis wochenlang kein Wort verloren.

  2. Sie bekommen einen persönlichen Betreuer

    Ein „Anlageberater", ein „Account Manager", ein „Mentor". Er ruft an, er schreibt morgens, er fragt nach Ihrer Familie. Diese Phase dauert bewusst lange, weil sie das Einzige ist, was später den Unterschied macht: Sie vertrauen einem Menschen, nicht einer Website.

  3. Sie sollen ein Konto bei einer echten Kryptobörse eröffnen

    Und zwar bei einer seriösen: Kraken, Coinbase, Bitpanda, Bison der Börse Stuttgart, Bitvavo, Bitcoin.de oder Binance. Das ist kein Versehen, sondern der wichtigste Trick der ganzen Masche. Sie durchlaufen dort eine echte Identitätsprüfung, Ihre Bank sieht eine Überweisung an ein reguliertes Unternehmen, und alles fühlt sich geprüft an. Bis hierher ist auch alles echt: Sie kaufen tatsächlich Bitcoin, Ethereum oder USDT, und sie gehören tatsächlich Ihnen.

  4. Sie überweisen die Kryptowerte weiter, und da ist das Geld weg

    Jetzt bekommen Sie eine Wallet-Adresse und die Anweisung, Ihre Coins von der Börse auf „Ihr Handelskonto" bei auvelion.com zu senden. Diese Wallet gehört nicht Ihnen. Manchmal wird Ihnen stattdessen gesagt, Sie sollen AnyDesk oder TeamViewer installieren, damit man Ihnen „beim Einrichten hilft", und dann macht es jemand anderes von Ihrem Bildschirm aus. In beiden Fällen ist das der Moment, in dem der Schaden entsteht, nicht der Kauf bei der Börse.

  5. Die Zahlen steigen, und eine kleine Auszahlung funktioniert

    Das Dashboard zeigt Gewinne. Sie fordern ein paar hundert Euro an und bekommen sie tatsächlich. Das ist der billigste Teil des gesamten Ablaufs und der wirksamste, denn er verwandelt Vorsicht in Vertrauen. Kurz darauf kommt die Aufforderung, deutlich mehr einzuzahlen, oft verbunden mit einer angeblich einmaligen Gelegenheit und einer Frist.

  6. Die große Auszahlung wird nie abgelehnt, sondern verteuert

    Eine Ablehnung würde das Gespräch beenden. Stattdessen taucht eine Bedingung auf, und die kostet Geld: eine Quellensteuer, eine Gebühr für die Geldwäscheprüfung, eine Versicherung, ein Upgrade auf eine höhere Kontostufe, ein Liquiditätsnachweis. Sie zahlen, und es kommt die nächste Forderung. Keine davon gibt jemals etwas frei, weil es nichts freizugeben gibt. Das angezeigte Guthaben ist eine Zahl in einer Datenbank, die diesen Leuten gehört.

Warnzeichen6
  • Ein Kunstwort ohne Bedeutung als einziger Firmenname
  • Keine Rechtsform, kein Geschäftssitz, kein Impressum
  • Keine Erlaubnis für Finanz-, Wertpapier- oder Kryptodienste
  • Der angezeigte Kontostand lässt sich nirgends unabhängig prüfen
  • Kunden sollen Coins von einer echten Börse an eine fremde Wallet senden
  • Erstkontakt über eine Nachricht, nicht über eine Bank oder einen Berater
Meldung ca. 2 Minuten

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Dann sind Sie nicht der Erste. Schildern Sie in fünf kurzen Fragen, was bei auvelion.com passiert ist. Kostenlos, ohne Vorschuss, und ein Mensch liest es.

Wir sind kein Rückholdienst und versprechen keine Rückholung. Wir verlangen niemals eine Vorauszahlung und fragen nie nach Ihrer Wiederherstellungsphrase.

Geld zurückholen 5 Wege

Welche Wege bei auvelion.com noch offen sind

Ob Geld zurückkommt, entscheidet sich fast ausschließlich daran, wie Sie gezahlt haben und wie schnell Sie handeln. Suchen Sie Ihren Zahlungsweg heraus.

Kreditkarte ca. 120 Tage

Hier stehen die Chancen am besten. Über das Chargeback-Verfahren von Visa und Mastercard können Sie die Zahlung zurückbuchen lassen, wenn die versprochene Leistung nie erbracht wurde. Ansprechpartner ist Ihre kartenausgebende Bank, nicht die Plattform.

SEPA-Überweisung Stunden

Ihre Bank kann bei der Empfängerbank einen Überweisungsrückruf anstoßen. Das wirkt nur, solange das Geld dort noch liegt. Die Empfängerkonten sitzen meist bei E-Geld-Instituten in Litauen, Lettland, Zypern oder Malta. Genau deshalb ist der Anruf bei der Betrugsabteilung der erste Schritt und nicht der dritte.

Lastschrift 8 Wochen

Am einfachsten: Eine SEPA-Lastschrift können Sie als Verbraucher acht Wochen lang ohne Angabe von Gründen zurückgeben, bei einer nicht autorisierten Lastschrift sogar dreizehn Monate. Das geht im Online-Banking selbst.

Kryptowerte über Kraken, Coinbase, Bitpanda, Bison oder Bitcoin.de sofort melden

Der wichtigste und am häufigsten übersehene Weg. Eine bestätigte Transaktion lässt sich nicht rückgängig machen, aber das Geld bleibt selten im Nichts: es wird weitergeleitet und landet fast immer wieder bei einer regulierten Börse, die es auszahlen soll. Melden Sie die Empfängeradresse deshalb sofort Ihrer eigenen Börse und, wenn bekannt, der Zielbörse.

Börsen sperren gemeldete Adressen, und je früher eine Adresse markiert ist, desto größer die Chance, dass beim nächsten Weiterleiten etwas hängen bleibt. Sie brauchen dafür die Transaktions-IDs aus Ihrem Börsenkonto.

Strafanzeige jederzeit

Kostenlos über die Onlinewache Ihres Bundeslandes. Sie bekommen ein Aktenzeichen, das Banken, Börsen und das Finanzamt später verlangen, und die Staatsanwaltschaft kann Kontensperren und Auskünfte durchsetzen, die Ihnen als Privatperson verschlossen sind. Mehrere Anzeigen zum selben Anbieter aus verschiedenen Bundesländern führen regelmäßig zu einem Sammelverfahren.

Was nicht funktioniert: jede Zahlung an auvelion.com selbst. Wer Ihnen sagt, eine Steuer, eine Gebühr oder ein Liquiditätsnachweis gebe Ihr Guthaben frei, hilft Ihnen nicht, sondern holt die zweite Runde.

Ausführlich, mit allen Fristen und dem Wortlaut, den Bank und Börse hören müssen: Geld zurückholen, welcher Weg und welche Frist. Woran Sie erkannt hätten, dass eine Wallet Ihnen nicht gehört, steht unter Warum Betrüger Sie zu Kraken und Bitpanda schicken.

Was jetzt zählt

Sie haben an auvelion.com gezahlt

Die Reihenfolge ist danach geordnet, was das Ergebnis noch verändern kann. Der erste Schritt ist der wichtigste, und er ist kostenlos.

  1. 01

    Keine weitere Zahlung

    Keine Gebühr, keine Steuer, kein Upgrade gibt ein Guthaben frei. Auf jede Zahlung folgt die nächste Forderung.

  2. 02

    Heute Bank oder Börse anrufen

    Betrugsabteilung verlangen. Nur hier entscheiden Stunden. Empfängerkonto oder Wallet-Adresse bereithalten.

  3. 03

    Bei der BaFin melden

    Verbrauchertelefon 0800 2100500. Die Aufsicht holt kein Geld zurück, aber Ihre Meldung fließt in die nächste Warnung ein.

  4. 04

    Anzeige erstatten

    Über die Onlinewache Ihres Bundeslandes. Sie erhalten ein Aktenzeichen, das Sie später brauchen.

Und danach: Rechnen Sie damit, dass Sie jemand kontaktiert und anbietet, Ihr Geld gegen eine Vorauszahlung zurückzuholen. Das ist der zweite Betrug. Die BaFin warnt ausdrücklich davor. Niemand Seriöses fragt nach Ihrer Wallet-Wiederherstellungsphrase oder Ihren privaten Schlüsseln, und wir tun es nie. Woran Sie diese Anrufe in einem Satz erkennen, steht unter Der zweite Betrug.

Noch nichts gemeldet?

Fall in 2 Minuten schildern
Warum uns melden

Was Ihre Meldung bei uns bewirkt

  • Sie erfahren, welcher Weg bei Ihnen noch offen ist

    Kreditkarte, Überweisung, Lastschrift und Kryptobörse haben völlig unterschiedliche Fristen und völlig unterschiedliche Ansprechpartner. Wir sehen diese Fälle täglich und sagen Ihnen, welcher Ihrer Wege noch trägt und wen Sie zuerst anschreiben müssen. Kostenlos, ohne Vorkasse.

  • Sie bekommen die richtige Formulierung

    Eine Rückbuchung scheitert selten daran, dass sie unmöglich wäre, sondern daran, dass sie falsch beantragt wird. Wir sagen Ihnen, welche Begriffe die Betrugsabteilung hören muss, welche Transaktions-IDs die Börse braucht und was in die Anzeige gehört, damit ein Aktenzeichen entsteht, mit dem sich arbeiten lässt.

  • Wallet-Adressen wirken nur, wenn sie gemeldet sind

    Eine Empfängeradresse, die bei den Börsen markiert ist, kann Auszahlungen blockieren, auch Monate später und auch für andere Geschädigte. Eine Adresse, die niemand meldet, kann gar nichts. Jede Meldung bei uns macht die nächste Meldung wirksamer.

  • Ihr Fall geht in den nächsten Eintrag ein

    Diese Leute wechseln Namen und Domain und behalten Technik, Telefonnummern und Personal. Wer die neue Domain als Erster meldet, sorgt dafür, dass die nächste Person sie findet, bevor sie zahlt. Personenbezogene Angaben aus Meldungen erscheinen dabei nie auf der Website.

Häufige Fragen zu auvelion.com 7
Ist auvelion.com Betrug?
Ja. auvelion.com nimmt Geld entgegen und zahlt es nicht aus, und die Forderungen, die vor einer Auszahlung auftauchen, sind Teil desselben Ablaufs. Belegt ist das durch die Warnmeldung der BaFin vom 25. August 2026, die auf dieser Seite im Wortlaut steht: der Betrieb läuft ohne die erforderliche Erlaubnis. Wer dort einzahlt, hat keine Einlagensicherung und keine Stelle, die im Streitfall eingreift.
Ist auvelion.com seriös? Erfahrungen von Betroffenen
Nein, und die Erfahrungsberichte laufen alle auf dasselbe hinaus: Der Einstieg ist freundlich, eine kleine Auszahlung funktioniert, die große nicht mehr. Danach kommen Forderungen, die immer größer werden, und irgendwann ist das Konto gesperrt und der Betreuer verschwunden. Positive Bewertungen zu solchen Plattformen sind in aller Regel gekauft oder stammen aus der Anfangsphase, in der noch ausgezahlt wurde.
Warum funktioniert meine Auszahlung bei auvelion.com nicht?
Weil an dieser Stelle das Einsammeln endet. Der Auftrag wird meist angenommen und dann an eine Zahlung geknüpft: Steuer, Gebühr, Versicherung, Kontoupgrade. Auf jede Zahlung folgt die nächste Forderung, und keine gibt ein Guthaben frei. Stellen Sie die Zahlungen ein und wenden Sie sich noch heute an Ihre Bank oder Kryptobörse.
Bekomme ich mein Geld von auvelion.com zurück?
Das hängt weit mehr davon ab, wie Sie gezahlt haben, als davon, wen Sie beauftragen. Kartenzahlungen lassen sich oft zurückbuchen, Überweisungen manchmal zurückrufen, solange das Geld auf dem Empfängerkonto liegt. Eine bestätigte Krypto-Transaktion kann niemand rückgängig machen. Wer gegen Vorauszahlung eine Rückholung verspricht, begeht die nächste Straftat.
Warum kann ich mich bei auvelion.com nicht mehr einloggen?
Weil der Zugang abgeschaltet wurde, nicht weil etwas kaputt ist. Ein gesperrtes Konto, eine Fehlermeldung beim Login oder eine App, die sich plötzlich nicht mehr verbindet, kommen fast immer kurz nach einer Auszahlungsanfrage oder kurz nachdem jemand aufgehört hat zu zahlen. Das angezeigte Guthaben war ohnehin nur eine Zahl in einer fremden Datenbank. Sichern Sie jetzt Screenshots und Chatverläufe, solange Sie noch etwas davon haben.
Hat auvelion.com eine Erlaubnis oder Lizenz?
Hat sie nicht, und Sie können das in zwei Minuten selbst nachprüfen: Der Name steht in keiner öffentlichen Zulassungsdatenbank. Die Lizenznummer, das Registersiegel und die Aufsichtsplakette auf der eigenen Website sind abgeschrieben, meist bei einem echten Institut, das davon nichts weiß. Genau dafür sind sie da.
Ich wurde angerufen und mir wurde Rückholung angeboten. Was tun?
Legen Sie auf und zahlen Sie nichts. Auf den ersten Betrug folgt fast immer ein zweiter Anruf, weil in diesem Umfeld bekannt ist, wer bereits gezahlt hat: Listen von Geschädigten sind hier die wertvollste Ware. Die Anrufer geben sich als Kanzlei, Ermittlungsdienst oder Chargeback-Spezialist aus und verlangen eine Gebühr im Voraus. Niemand Seriöses verlangt Vorkasse, und niemand Seriöses fragt nach Ihrer Wallet-Wiederherstellungsphrase oder Ihren privaten Schlüsseln.

Wir geben eine öffentlich veröffentlichte Warnung der Finanzaufsicht wieder und zitieren sie wörtlich. Wir erheben keine eigenen strafrechtlichen Vorwürfe, sind keine Behörde, keine Rechtsanwaltskanzlei und kein Rückholdienst. Maßgeblich ist die Veröffentlichung der Behörde, auf die dieser Eintrag verlinkt. Zum Verfahren: Methodik und Korrekturen.

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