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Betrug

Crendel (App)

Zahlen Sie hier nichts ein, und zahlen Sie nichts nach. Crendel (App) nimmt Geld entgegen und zahlt es nicht aus. Was als Gebühr, Steuer oder Kontoupgrade vor Ihrer Auszahlung verlangt wird, ist keine Bedingung, sondern die nächste Runde.

Die App Crendel bietet Finanz-, Wertpapier- und Kryptodienste ohne Erlaubnis an. Als Entwickler ist eine kalifornische Firma eingetragen, deren Bezug unklar ist.

Eintrag
Nr. 004
Behörde
BaFin
Warnung vom
19.08.2026
Auch bekannt als
Crendel, Crendel App, 805 Water Pro's LLC, 805 Water Pros
Geprüft
Stefan Richter, 23.09.2026
Kommt Ihnen das bekannt vor?
  • Ihre Auszahlung wurde angenommen und dann nie ausgeführt
  • Das Konto ist gesperrt oder der Login funktioniert plötzlich nicht mehr
  • Vor der Auszahlung wird eine Steuer, Gebühr oder Versicherung verlangt
  • Sie sollten Bitcoin oder USDT bei Kraken, Coinbase oder Bitpanda kaufen und weiterschicken
  • Ihr Betreuer ist seit der Auszahlungsanfrage nicht mehr erreichbar
  • Es wird Druck gemacht: eine Frist, eine letzte Chance, ein einmaliges Angebot

Jeder dieser Punkte für sich genügt. Zusammen sind sie das Muster, und das Muster ist kein Zufall: Es ist der Ablauf, nach dem hier gearbeitet wird.

Sie haben an Crendel (App) gezahlt?

Fall melden
Wortlaut der BaFin
Entwickler der App ist laut eigener Angabe das US-amerikanische Unternehmen 805 Water Pro‘s LLC mit Sitz in Atascadero, Kalifornien. Der Bafin liegen keine Erkenntnisse darüber vor, ob die in Kalifornien registrierte Gesellschaft tatsächlich in irgendeiner Verbindung steht zu der App „Crendel“.

BaFin, 19. August 2026 · Original ansehen ↗

Meldung ca. 2 Minuten

Sie haben an Crendel (App) gezahlt?

Schildern Sie kurz, was passiert ist. Fünf Fragen, kostenlos, ohne Vorschuss. Sie bekommen eine Einschätzung, welche Zahlungen noch reversibel sind und welche Stelle zuständig ist.

Wir sind kein Rückholdienst und versprechen keine Rückholung. Wir verlangen niemals eine Vorauszahlung und fragen nie nach Ihrer Wiederherstellungsphrase.

Eine App, deren Entwickler Wasserfilter baut

Die BaFin hat am 19. August 2026 vor der App „Crendel” gewarnt. Nach ihren Erkenntnissen werden dort ohne Erlaubnis Finanz- und Wertpapierdienstleistungen sowie Kryptowerte-Dienstleistungen angeboten.

Zum Entwickler schreibt sie:

Entwickler der App ist laut eigener Angabe das US-amerikanische Unternehmen 805 Water Pro‘s LLC mit Sitz in Atascadero, Kalifornien. Der Bafin liegen keine Erkenntnisse darüber vor, ob die in Kalifornien registrierte Gesellschaft tatsächlich in irgendeiner Verbindung steht zu der App „Crendel“.

Der Entwicklername passt nicht zum Angebot

Lesen Sie ihn noch einmal: 805 Water Pro’s LLC.

Das ist der Name eines Betriebs, der mit Wasser zu tun hat. Wasseraufbereitung, Installationen, Filteranlagen. In Kalifornien tragen viele kleine Handwerksbetriebe die örtliche Vorwahl im Namen, und 805 ist die Vorwahl der Küstenregion um San Luis Obispo, zu der Atascadero gehört.

Unter diesem Namen wird eine App veröffentlicht, die Wertpapier- und Kryptodienstleistungen anbietet.

Das ist der auffälligste Punkt des ganzen Falls, und er steht offen im Store, sichtbar für jeden, der nachsieht. Die BaFin drückt es vorsichtig aus, weil sie es nicht abschließend geklärt hat: Ihr liegen keine Erkenntnisse vor, ob die kalifornische Gesellschaft überhaupt etwas damit zu tun hat.

Für Sie ist die praktische Lehre einfacher, als sie klingt: Sehen Sie sich bei jeder Finanz-App den Entwicklernamen an. Er steht im Store unter dem App-Namen. Passt er nicht zum Angebot, oder finden Sie ihn außerhalb des Stores nirgends, ist das die Auskunft.

Eine App im Store ist keine Prüfung der Aufsicht

Viele halten eine App für sicherer als eine Website, weil sie durch einen Store musste. Der Gedanke ist nachvollziehbar und trifft die falsche Prüfung.

Apple und Google prüfen Technik und Inhalte: ob die App stabil läuft, ob sie Daten korrekt deklariert, ob sie die Store-Regeln einhält. Eine Finanzaufsicht prüfen sie nicht. Kein Store verlangt vor der Veröffentlichung den Nachweis, dass ein Anbieter in Deutschland Wertpapier- oder Kryptowerte-Dienstleistungen erbringen darf.

Eine App im Store bedeutet also: Jemand hat ein Entwicklerkonto und die technischen Vorgaben erfüllt. Über die Erlaubnis sagt das nichts.

Die Prüfung, die zählt, ist dieselbe wie bei jeder Website und dauert zwei Minuten: Unternehmensdatenbank der BaFin, Name eingeben. Nicht gefunden heißt: keine Erlaubnis.

LLC ohne Bundesstaat ist keine Angabe

LLC wirkt auf deutsche Leser wie eine amerikanische GmbH und damit wie ein Beleg für Substanz. Tatsächlich wird eine LLC in mehreren US-Bundesstaaten innerhalb von Stunden und für wenige hundert Dollar gegründet, in einigen, ohne dass die Namen der Beteiligten öffentlich werden.

Auch hier fehlt, was eine Firmierung prüfbar machen würde: der Bundesstaat der Eintragung und die Registernummer. Für Kalifornien gäbe es ein öffentliches Register beim Secretary of State, aber ohne Nummer lässt sich nicht klären, ob der Eintrag, den man findet, derselbe ist.

Und selbst eine echte amerikanische Gesellschaft dürfte deutschen Privatkunden keine Wertpapier- oder Kryptodienstleistungen anbieten, ohne bei der BaFin erfasst zu sein.

Drei Geschäftsfelder in einer App

Finanzdienstleistungen, Wertpapierdienstleistungen und Kryptowerte-Dienstleistungen zugleich: Jedes einzelne ist in Deutschland erlaubnispflichtig, jedes braucht eigene Voraussetzungen, Eigenkapital, geprüfte Geschäftsleiter und laufende Aufsicht.

Wenn eine App eines Entwicklers ohne erkennbaren Finanzbezug alle drei anbietet, ist die Breite selbst der Beleg, dass niemand geprüft hat, was dort angeboten werden darf.

Was Sie auf dem Telefon nicht sehen

Der Bildschirm ist klein, und das ist Teil der Konstruktion.

Eine Website zeigt oben eine Adresszeile und unten einen Seitenfuß mit Impressum. Eine App zeigt weder das eine noch das andere. Es gibt keine Adresse zum Prüfen, kein Impressum im Blick, keine Aufsichtsangabe im Fuß. Was Sie sehen, ist die Oberfläche, die der Anbieter zeigen will, und sonst nichts.

Dazu kommt das Vertrauen, das eine App ohnehin genießt: Sie liegt auf dem eigenen Telefon, neben der Bank-App und dem Messenger, und wirkt dadurch wie etwas Dauerhaftes.

Was eine Wallet ist, die Ihnen nicht gehört

Bei Kryptowerten entscheidet ein einziger Umstand darüber, wem etwas gehört: wer den privaten Schlüssel hat.

Besitzen Sie zwölf oder vierundzwanzig Wörter, die nur Sie kennen, gehört die Wallet Ihnen, und niemand kann Sie aussperren. Besitzen Sie sie nicht, haben Sie ein Konto bei jemandem, und die angezeigte Zahl hängt davon ab, dass dieser Jemand sie stehen lässt.

Das ist in zehn Sekunden geprüft und unabhängig davon, wie gut die App aussieht.

Wenn Sie dort Geld haben

Zahlen Sie nichts mehr nach, auch keine Gebühr, die eine Auszahlung freigeben soll.

Melden Sie die Empfängeradresse mit den Transaktions-IDs Ihrer Kryptobörse; gemeldete Adressen werden gesperrt. Haben Sie per Überweisung oder Karte gezahlt, rufen Sie heute Ihre Bank an und verlangen Sie die Betrugsabteilung.

Sichern Sie unbedingt die Store-Seite, bevor die App entfernt wird: Screenshot mit Entwicklername, Veröffentlichungsdatum und Versionsnummer, dazu Screenshots Ihres angezeigten Guthabens, die Einzahlungsadressen und alle Transaktions-IDs. Nach einer Warnung verschwinden solche Apps aus den Stores, und danach ist der Entwicklername nicht mehr zu belegen.

Warum Sie es uns melden sollten

Weil App-Fälle schlechter dokumentiert sind als Website-Fälle: Es gibt keine Domain, die jemand archiviert, und der Store löscht rückstandslos.

Was Sie uns an Entwicklernamen, Store-Angaben und Wallet-Adressen melden, geht in den nächsten Eintrag ein und ist oft das Einzige, was von einem solchen Auftritt bleibt.

Schildern Sie uns Ihren Fall mit Zahlungsweg und Datum. Kostenlos, ohne Vorkasse, und es antwortet ein Mensch.

Die Masche 6 Schritte

So läuft der Betrug bei Crendel (App) ab

Immer gleich, mit erstaunlich wenig Abwechslung. Wenn Sie zwei oder drei dieser Schritte wiedererkennen, sind Sie an dieselbe Gruppe geraten.

So läuft es ab, Schritt für Schritt
1 Kontakt WhatsApp, Telegram,Instagram oder Dating-App 2 Betreuer Ein „Berater“ baut überWochen Vertrauen auf 3 Kryptobörse Sie eröffnen ein echtesKonto bei Kraken, 4 Weiterleitung Die Coins gehen an eineWallet, die nicht Ihnen 5 Gesperrt Crendel (App) verlangtGebühren und zahlt nie aus
  1. Kontakt. WhatsApp, Telegram, Instagram oder Dating-App
  2. Betreuer. Ein „Berater“ baut über Wochen Vertrauen auf
  3. Kryptobörse. Sie eröffnen ein echtes Konto bei Kraken, Coinbase, Bitpanda
  4. Weiterleitung. Die Coins gehen an eine Wallet, die nicht Ihnen gehört
  5. Gesperrt. Crendel (App) verlangt Gebühren und zahlt nie aus
  1. Der Kontakt kommt nicht über Geld

    Eine angeblich falsch zugestellte WhatsApp. Eine Frau oder ein Mann auf einer Dating-App. Eine Instagram- oder TikTok-Anzeige mit einem bekannten Gesicht und einer erfundenen Schlagzeile. Eine Einladung in eine Telegram- oder WhatsApp-Gruppe, in der angeblich Trading-Signale geteilt werden. Über Ihr Geld wird tagelang bis wochenlang kein Wort verloren.

  2. Sie bekommen einen persönlichen Betreuer

    Ein „Anlageberater", ein „Account Manager", ein „Mentor". Er ruft an, er schreibt morgens, er fragt nach Ihrer Familie. Diese Phase dauert bewusst lange, weil sie das Einzige ist, was später den Unterschied macht: Sie vertrauen einem Menschen, nicht einer Website.

  3. Sie sollen ein Konto bei einer echten Kryptobörse eröffnen

    Und zwar bei einer seriösen: Kraken, Coinbase, Bitpanda, Bison der Börse Stuttgart, Bitvavo, Bitcoin.de oder Binance. Das ist kein Versehen, sondern der wichtigste Trick der ganzen Masche. Sie durchlaufen dort eine echte Identitätsprüfung, Ihre Bank sieht eine Überweisung an ein reguliertes Unternehmen, und alles fühlt sich geprüft an. Bis hierher ist auch alles echt: Sie kaufen tatsächlich Bitcoin, Ethereum oder USDT, und sie gehören tatsächlich Ihnen.

  4. Sie überweisen die Kryptowerte weiter, und da ist das Geld weg

    Jetzt bekommen Sie eine Wallet-Adresse und die Anweisung, Ihre Coins von der Börse auf „Ihr Handelskonto" bei Crendel (App) zu senden. Diese Wallet gehört nicht Ihnen. Manchmal wird Ihnen stattdessen gesagt, Sie sollen AnyDesk oder TeamViewer installieren, damit man Ihnen „beim Einrichten hilft", und dann macht es jemand anderes von Ihrem Bildschirm aus. In beiden Fällen ist das der Moment, in dem der Schaden entsteht, nicht der Kauf bei der Börse.

  5. Die Zahlen steigen, und eine kleine Auszahlung funktioniert

    Das Dashboard zeigt Gewinne. Sie fordern ein paar hundert Euro an und bekommen sie tatsächlich. Das ist der billigste Teil des gesamten Ablaufs und der wirksamste, denn er verwandelt Vorsicht in Vertrauen. Kurz darauf kommt die Aufforderung, deutlich mehr einzuzahlen, oft verbunden mit einer angeblich einmaligen Gelegenheit und einer Frist.

  6. Die große Auszahlung wird nie abgelehnt, sondern verteuert

    Eine Ablehnung würde das Gespräch beenden. Stattdessen taucht eine Bedingung auf, und die kostet Geld: eine Quellensteuer, eine Gebühr für die Geldwäscheprüfung, eine Versicherung, ein Upgrade auf eine höhere Kontostufe, ein Liquiditätsnachweis. Sie zahlen, und es kommt die nächste Forderung. Keine davon gibt jemals etwas frei, weil es nichts freizugeben gibt. Das angezeigte Guthaben ist eine Zahl in einer Datenbank, die diesen Leuten gehört.

Warnzeichen6
  • Der eingetragene Entwickler hat mit Finanzgeschäften nichts zu tun
  • Eine App im Store ist keine Zulassung und keine Aufsicht
  • Drei erlaubnispflichtige Geschäftsfelder in einer App
  • LLC ohne Bundesstaat und Registernummer
  • Kein Impressum, keine deutsche Aufsichtsangabe
  • Eine Wallet, deren Schlüssel Sie nicht besitzen
Meldung ca. 2 Minuten

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Dann sind Sie nicht der Erste. Schildern Sie in fünf kurzen Fragen, was bei Crendel (App) passiert ist. Kostenlos, ohne Vorschuss, und ein Mensch liest es.

Wir sind kein Rückholdienst und versprechen keine Rückholung. Wir verlangen niemals eine Vorauszahlung und fragen nie nach Ihrer Wiederherstellungsphrase.

Geld zurückholen 5 Wege

Welche Wege bei Crendel (App) noch offen sind

Ob Geld zurückkommt, entscheidet sich fast ausschließlich daran, wie Sie gezahlt haben und wie schnell Sie handeln. Suchen Sie Ihren Zahlungsweg heraus.

Kreditkarte ca. 120 Tage

Hier stehen die Chancen am besten. Über das Chargeback-Verfahren von Visa und Mastercard können Sie die Zahlung zurückbuchen lassen, wenn die versprochene Leistung nie erbracht wurde. Ansprechpartner ist Ihre kartenausgebende Bank, nicht die Plattform.

SEPA-Überweisung Stunden

Ihre Bank kann bei der Empfängerbank einen Überweisungsrückruf anstoßen. Das wirkt nur, solange das Geld dort noch liegt. Die Empfängerkonten sitzen meist bei E-Geld-Instituten in Litauen, Lettland, Zypern oder Malta. Genau deshalb ist der Anruf bei der Betrugsabteilung der erste Schritt und nicht der dritte.

Lastschrift 8 Wochen

Am einfachsten: Eine SEPA-Lastschrift können Sie als Verbraucher acht Wochen lang ohne Angabe von Gründen zurückgeben, bei einer nicht autorisierten Lastschrift sogar dreizehn Monate. Das geht im Online-Banking selbst.

Kryptowerte über Kraken, Coinbase, Bitpanda, Bison oder Bitcoin.de sofort melden

Der wichtigste und am häufigsten übersehene Weg. Eine bestätigte Transaktion lässt sich nicht rückgängig machen, aber das Geld bleibt selten im Nichts: es wird weitergeleitet und landet fast immer wieder bei einer regulierten Börse, die es auszahlen soll. Melden Sie die Empfängeradresse deshalb sofort Ihrer eigenen Börse und, wenn bekannt, der Zielbörse.

Börsen sperren gemeldete Adressen, und je früher eine Adresse markiert ist, desto größer die Chance, dass beim nächsten Weiterleiten etwas hängen bleibt. Sie brauchen dafür die Transaktions-IDs aus Ihrem Börsenkonto.

Strafanzeige jederzeit

Kostenlos über die Onlinewache Ihres Bundeslandes. Sie bekommen ein Aktenzeichen, das Banken, Börsen und das Finanzamt später verlangen, und die Staatsanwaltschaft kann Kontensperren und Auskünfte durchsetzen, die Ihnen als Privatperson verschlossen sind. Mehrere Anzeigen zum selben Anbieter aus verschiedenen Bundesländern führen regelmäßig zu einem Sammelverfahren.

Was nicht funktioniert: jede Zahlung an Crendel (App) selbst. Wer Ihnen sagt, eine Steuer, eine Gebühr oder ein Liquiditätsnachweis gebe Ihr Guthaben frei, hilft Ihnen nicht, sondern holt die zweite Runde.

Ausführlich, mit allen Fristen und dem Wortlaut, den Bank und Börse hören müssen: Geld zurückholen, welcher Weg und welche Frist. Woran Sie erkannt hätten, dass eine Wallet Ihnen nicht gehört, steht unter Warum Betrüger Sie zu Kraken und Bitpanda schicken.

Was jetzt zählt

Sie haben an Crendel (App) gezahlt

Die Reihenfolge ist danach geordnet, was das Ergebnis noch verändern kann. Der erste Schritt ist der wichtigste, und er ist kostenlos.

  1. 01

    Keine weitere Zahlung

    Keine Gebühr, keine Steuer, kein Upgrade gibt ein Guthaben frei. Auf jede Zahlung folgt die nächste Forderung.

  2. 02

    Heute Bank oder Börse anrufen

    Betrugsabteilung verlangen. Nur hier entscheiden Stunden. Empfängerkonto oder Wallet-Adresse bereithalten.

  3. 03

    Bei der BaFin melden

    Verbrauchertelefon 0800 2100500. Die Aufsicht holt kein Geld zurück, aber Ihre Meldung fließt in die nächste Warnung ein.

  4. 04

    Anzeige erstatten

    Über die Onlinewache Ihres Bundeslandes. Sie erhalten ein Aktenzeichen, das Sie später brauchen.

Und danach: Rechnen Sie damit, dass Sie jemand kontaktiert und anbietet, Ihr Geld gegen eine Vorauszahlung zurückzuholen. Das ist der zweite Betrug. Die BaFin warnt ausdrücklich davor. Niemand Seriöses fragt nach Ihrer Wallet-Wiederherstellungsphrase oder Ihren privaten Schlüsseln, und wir tun es nie. Woran Sie diese Anrufe in einem Satz erkennen, steht unter Der zweite Betrug.

Noch nichts gemeldet?

Fall in 2 Minuten schildern
Warum uns melden

Was Ihre Meldung bei uns bewirkt

  • Sie erfahren, welcher Weg bei Ihnen noch offen ist

    Kreditkarte, Überweisung, Lastschrift und Kryptobörse haben völlig unterschiedliche Fristen und völlig unterschiedliche Ansprechpartner. Wir sehen diese Fälle täglich und sagen Ihnen, welcher Ihrer Wege noch trägt und wen Sie zuerst anschreiben müssen. Kostenlos, ohne Vorkasse.

  • Sie bekommen die richtige Formulierung

    Eine Rückbuchung scheitert selten daran, dass sie unmöglich wäre, sondern daran, dass sie falsch beantragt wird. Wir sagen Ihnen, welche Begriffe die Betrugsabteilung hören muss, welche Transaktions-IDs die Börse braucht und was in die Anzeige gehört, damit ein Aktenzeichen entsteht, mit dem sich arbeiten lässt.

  • Wallet-Adressen wirken nur, wenn sie gemeldet sind

    Eine Empfängeradresse, die bei den Börsen markiert ist, kann Auszahlungen blockieren, auch Monate später und auch für andere Geschädigte. Eine Adresse, die niemand meldet, kann gar nichts. Jede Meldung bei uns macht die nächste Meldung wirksamer.

  • Ihr Fall geht in den nächsten Eintrag ein

    Diese Leute wechseln Namen und Domain und behalten Technik, Telefonnummern und Personal. Wer die neue Domain als Erster meldet, sorgt dafür, dass die nächste Person sie findet, bevor sie zahlt. Personenbezogene Angaben aus Meldungen erscheinen dabei nie auf der Website.

Häufige Fragen zu Crendel (App) 7
Ist Crendel (App) Betrug?
Ja. Crendel (App) nimmt Geld entgegen und zahlt es nicht aus, und die Forderungen, die vor einer Auszahlung auftauchen, sind Teil desselben Ablaufs. Belegt ist das durch die Warnmeldung der BaFin vom 19. August 2026, die auf dieser Seite im Wortlaut steht: der Betrieb läuft ohne die erforderliche Erlaubnis. Wer dort einzahlt, hat keine Einlagensicherung und keine Stelle, die im Streitfall eingreift.
Ist Crendel (App) seriös? Erfahrungen von Betroffenen
Nein, und die Erfahrungsberichte laufen alle auf dasselbe hinaus: Der Einstieg ist freundlich, eine kleine Auszahlung funktioniert, die große nicht mehr. Danach kommen Forderungen, die immer größer werden, und irgendwann ist das Konto gesperrt und der Betreuer verschwunden. Positive Bewertungen zu solchen Plattformen sind in aller Regel gekauft oder stammen aus der Anfangsphase, in der noch ausgezahlt wurde.
Warum funktioniert meine Auszahlung bei Crendel (App) nicht?
Weil an dieser Stelle das Einsammeln endet. Der Auftrag wird meist angenommen und dann an eine Zahlung geknüpft: Steuer, Gebühr, Versicherung, Kontoupgrade. Auf jede Zahlung folgt die nächste Forderung, und keine gibt ein Guthaben frei. Stellen Sie die Zahlungen ein und wenden Sie sich noch heute an Ihre Bank oder Kryptobörse.
Bekomme ich mein Geld von Crendel (App) zurück?
Das hängt weit mehr davon ab, wie Sie gezahlt haben, als davon, wen Sie beauftragen. Kartenzahlungen lassen sich oft zurückbuchen, Überweisungen manchmal zurückrufen, solange das Geld auf dem Empfängerkonto liegt. Eine bestätigte Krypto-Transaktion kann niemand rückgängig machen. Wer gegen Vorauszahlung eine Rückholung verspricht, begeht die nächste Straftat.
Warum kann ich mich bei Crendel (App) nicht mehr einloggen?
Weil der Zugang abgeschaltet wurde, nicht weil etwas kaputt ist. Ein gesperrtes Konto, eine Fehlermeldung beim Login oder eine App, die sich plötzlich nicht mehr verbindet, kommen fast immer kurz nach einer Auszahlungsanfrage oder kurz nachdem jemand aufgehört hat zu zahlen. Das angezeigte Guthaben war ohnehin nur eine Zahl in einer fremden Datenbank. Sichern Sie jetzt Screenshots und Chatverläufe, solange Sie noch etwas davon haben.
Hat Crendel (App) eine Erlaubnis oder Lizenz?
Hat sie nicht, und Sie können das in zwei Minuten selbst nachprüfen: Der Name steht in keiner öffentlichen Zulassungsdatenbank. Die Lizenznummer, das Registersiegel und die Aufsichtsplakette auf der eigenen Website sind abgeschrieben, meist bei einem echten Institut, das davon nichts weiß. Genau dafür sind sie da.
Ich wurde angerufen und mir wurde Rückholung angeboten. Was tun?
Legen Sie auf und zahlen Sie nichts. Auf den ersten Betrug folgt fast immer ein zweiter Anruf, weil in diesem Umfeld bekannt ist, wer bereits gezahlt hat: Listen von Geschädigten sind hier die wertvollste Ware. Die Anrufer geben sich als Kanzlei, Ermittlungsdienst oder Chargeback-Spezialist aus und verlangen eine Gebühr im Voraus. Niemand Seriöses verlangt Vorkasse, und niemand Seriöses fragt nach Ihrer Wallet-Wiederherstellungsphrase oder Ihren privaten Schlüsseln.

Wir geben eine öffentlich veröffentlichte Warnung der Finanzaufsicht wieder und zitieren sie wörtlich. Wir erheben keine eigenen strafrechtlichen Vorwürfe, sind keine Behörde, keine Rechtsanwaltskanzlei und kein Rückholdienst. Maßgeblich ist die Veröffentlichung der Behörde, auf die dieser Eintrag verlinkt. Zum Verfahren: Methodik und Korrekturen.

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