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Betrug

fondox.de

Zahlen Sie hier nichts ein, und zahlen Sie nichts nach. fondox.de nimmt Geld entgegen und zahlt es nicht aus. Was als Gebühr, Steuer oder Kontoupgrade vor Ihrer Auszahlung verlangt wird, ist keine Bedingung, sondern die nächste Runde.

fondox.de bietet Bankgeschäfte und Finanzdienstleistungen ohne Erlaubnis an. Der Name deutet auf Fonds hin, eine Fondsgesellschaft steht nicht dahinter.

Eintrag
Nr. 001
Behörde
BaFin
Warnung vom
31.08.2026
Website
fondox.de
Auch bekannt als
fondox.de, fondox, Fondox, fondox de
Geprüft
Stefan Richter, 17.09.2026
Kommt Ihnen das bekannt vor?
  • Ihre Auszahlung wurde angenommen und dann nie ausgeführt
  • Das Konto ist gesperrt oder der Login funktioniert plötzlich nicht mehr
  • Vor der Auszahlung wird eine Steuer, Gebühr oder Versicherung verlangt
  • Sie sollten Bitcoin oder USDT bei Kraken, Coinbase oder Bitpanda kaufen und weiterschicken
  • Ihr Betreuer ist seit der Auszahlungsanfrage nicht mehr erreichbar
  • Es wird Druck gemacht: eine Frist, eine letzte Chance, ein einmaliges Angebot

Jeder dieser Punkte für sich genügt. Zusammen sind sie das Muster, und das Muster ist kein Zufall: Es ist der Ablauf, nach dem hier gearbeitet wird.

Sie haben an fondox.de gezahlt?

Fall melden
Wortlaut der BaFin
Die Finanzaufsicht Bafin warnt vor Angeboten auf der Website fondox(.)de. Nach ihren Erkenntnissen bieten die Betreiber auf der Website Bankgeschäfte und/oder Finanzdienstleistungen ohne Erlaubnis an. Die Betreiber der Website werden nicht von der Bafin beaufsichtigt.

BaFin, 31. August 2026 · Original ansehen ↗

Meldung ca. 2 Minuten

Sie haben an fondox.de gezahlt?

Schildern Sie kurz, was passiert ist. Fünf Fragen, kostenlos, ohne Vorschuss. Sie bekommen eine Einschätzung, welche Zahlungen noch reversibel sind und welche Stelle zuständig ist.

Wir sind kein Rückholdienst und versprechen keine Rückholung. Wir verlangen niemals eine Vorauszahlung und fragen nie nach Ihrer Wiederherstellungsphrase.

Was die BaFin festgestellt hat

Die BaFin hat am 31. August 2026 vor den Angeboten auf fondox.de gewarnt. Nach ihren Erkenntnissen bieten die Betreiber dort Bankgeschäfte und/oder Finanzdienstleistungen ohne Erlaubnis an. Und ausdrücklich: Die Betreiber der Website werden nicht von der BaFin beaufsichtigt.

Der Name der Seite verspricht etwas anderes. Er verspricht Fonds.

Warum der Begriff Fonds ausgerechnet hier auftaucht

Weil er ein sehr gutes Wort ist, wenn man Vertrauen braucht.

Ein Fonds gilt als das solide, langweilige, vernünftige Produkt. Er ist das, was Verbraucherschützer empfehlen und was in jedem Ratgeber zur Altersvorsorge steht. Wer einen Fonds kauft, hat das Gefühl, alles richtig zu machen: breit gestreut, langfristig, kein Zocken.

Das ist der Grund, warum Anbieter ohne Erlaubnis das Wort benutzen. Es senkt die Wachsamkeit genau bei den Menschen, die sonst vorsichtig wären, und es öffnet eine Zielgruppe, die mit Krypto oder Devisen nie in Berührung käme.

Was einen echten Fonds ausmacht

Der Unterschied ist groß, und Sie können ihn selbst feststellen, ohne Fachkenntnisse.

Ein Investmentfonds in Deutschland wird von einer Kapitalverwaltungsgesellschaft aufgelegt, die eine Erlaubnis der BaFin braucht. Das Vermögen liegt bei einer unabhängigen Verwahrstelle, meist einer Bank, getrennt vom Vermögen der Gesellschaft. Deshalb gilt ein Fonds als Sondervermögen: Geht die Gesellschaft pleite, gehört das Fondsvermögen weiterhin den Anlegern.

Dazu kommen Dokumente, die es geben muss, nicht geben kann: ein Verkaufsprospekt, die wesentlichen Anlegerinformationen, Jahres- und Halbjahresberichte. Und jeder Fonds hat eine ISIN, eine zwölfstellige internationale Kennnummer, unter der er in jeder Fondsdatenbank und bei jeder Bank auffindbar ist.

Prüfen Sie einfach diese eine Nummer. Gibt es keine ISIN, gibt es keinen Fonds. Nennt jemand eine, geben Sie sie in eine unabhängige Fondsdatenbank oder in die Suche Ihrer eigenen Bank ein und vergleichen Sie, ob Name und Anbieter übereinstimmen.

Der zweite Test: Wo würde der Anteil liegen

Ein echter Fondsanteil wird in Ihr Depot gebucht. Bei Ihrer Bank, bei Ihrem Broker, auf Ihren Namen. Sie sehen ihn dort, Sie können ihn jederzeit verkaufen, und er ist von dem Unternehmen, das ihn verwaltet, rechtlich getrennt.

Was in diesen Fällen stattdessen passiert: Sie überweisen an den Anbieter, und der Anteil erscheint auf seiner eigenen Oberfläche. Das ist der entscheidende Unterschied, und er ist leicht zu übersehen, weil die Oberfläche einem Depot ähnelt.

Eine Zahl auf der Website des Anbieters ist kein Wertpapier. Sie ist ein Eintrag in einer Datenbank, die ihm gehört, und sie kann jeden Wert annehmen, den er anzeigen möchte. Genau deshalb steigen diese Zahlen so zuverlässig: Es kostet nichts.

Die deutsche Endung als letztes Vertrauenssignal

.de wirkt in Deutschland stärker als jede Werbeaussage, und dieser Effekt ist der halbe Aufwand, den sich die Betreiber sparen.

Die Endung wird von der DENIC vergeben. Dafür braucht es einen administrativen Ansprechpartner mit Adresse in Deutschland. Nicht geprüft wird, ob diese Person existiert, ob die Adresse stimmt oder ob jemand dort Finanzdienstleistungen anbieten darf. Die DENIC vergibt Adressen und beaufsichtigt keine Anbieter.

Eine .de-Adresse sagt Ihnen also, in welchem Register die Domain steht. Über den Menschen, der Ihr Geld bekommt, sagt sie nichts.

Was fehlende Aufsicht praktisch bedeutet

Drei Dinge, und jedes einzelne wiegt schwer.

Keine getrennte Verwahrung. Bei einem echten Fonds ist Ihr Geld Sondervermögen. Hier ist es Geld auf einem fremden Konto.

Keine Prüfung. Es gibt keinen Wirtschaftsprüfer, keinen Jahresbericht und keine Aufsicht, die den Bestand kontrolliert. Niemand außer den Betreibern weiß, ob überhaupt etwas da ist.

Keine Beschwerdestelle. Kein Ombudsmann, keine Schlichtung, keine Aufsichtsbeschwerde. Der Weg zu Ihrem Geld führt allein über Ihre eigene Bank und über eine Strafanzeige.

Wenn das Geld schon unterwegs ist

Rufen Sie heute Ihre Bank an und verlangen Sie die Betrugsabteilung. Bei einer Überweisung ist ein Rückruf möglich, solange das Geld noch auf dem Empfängerkonto liegt, und das sind Stunden bis wenige Tage. Bei einer Kartenzahlung ist eine Rückbuchung möglich, gemeldet als Betrugsfall.

Sagen Sie klar, worum es geht: Sie haben in ein angebliches Fondsprodukt eines Anbieters ohne Erlaubnis investiert, vor dem die BaFin öffentlich warnt. Das ist etwas anderes als eine bereute Anlageentscheidung und wird in der Bank anders bearbeitet.

Sichern Sie alle Unterlagen, die Sie bekommen haben: die angebliche Anteilsbestätigung, jedes Dokument mit Fondsnamen oder Kennnummern, die Zahlungsbelege, die Empfängerdaten und den gesamten Schriftverkehr. Erfundene Fondsdokumente sind ein starker Beleg, und sie verschwinden mit der Website.

Die zwei Angaben, auf die es ankommt

Ob Ihr Geld noch erreichbar ist, entscheidet sich an zwei Angaben: wie Sie gezahlt haben und wann. Danach richtet sich alles Weitere, und die Fristen laufen ab dem Tag der Zahlung, nicht ab dem Tag, an dem Sie es merken.

Schildern Sie uns den Fall. Sie bekommen kostenlos eine Einschätzung, welcher Weg bei Ihnen realistisch noch offen ist, die richtige Formulierung für Ihre Bank und einen klaren Hinweis darauf, was eine Anzeige hier leisten kann. Keine Vorkasse, und es antwortet ein Mensch.

Die Masche 6 Schritte

So läuft der Betrug bei fondox.de ab

Immer gleich, mit erstaunlich wenig Abwechslung. Wenn Sie zwei oder drei dieser Schritte wiedererkennen, sind Sie an dieselbe Gruppe geraten.

So läuft es ab, Schritt für Schritt
1 Kontakt WhatsApp, Telegram,Instagram oder Dating-App 2 Betreuer Ein „Berater“ baut überWochen Vertrauen auf 3 Kryptobörse Sie eröffnen ein echtesKonto bei Kraken, 4 Weiterleitung Die Coins gehen an eineWallet, die nicht Ihnen 5 Gesperrt fondox.de verlangtGebühren und zahlt nie aus
  1. Kontakt. WhatsApp, Telegram, Instagram oder Dating-App
  2. Betreuer. Ein „Berater“ baut über Wochen Vertrauen auf
  3. Kryptobörse. Sie eröffnen ein echtes Konto bei Kraken, Coinbase, Bitpanda
  4. Weiterleitung. Die Coins gehen an eine Wallet, die nicht Ihnen gehört
  5. Gesperrt. fondox.de verlangt Gebühren und zahlt nie aus
  1. Der Kontakt kommt nicht über Geld

    Eine angeblich falsch zugestellte WhatsApp. Eine Frau oder ein Mann auf einer Dating-App. Eine Instagram- oder TikTok-Anzeige mit einem bekannten Gesicht und einer erfundenen Schlagzeile. Eine Einladung in eine Telegram- oder WhatsApp-Gruppe, in der angeblich Trading-Signale geteilt werden. Über Ihr Geld wird tagelang bis wochenlang kein Wort verloren.

  2. Sie bekommen einen persönlichen Betreuer

    Ein „Anlageberater", ein „Account Manager", ein „Mentor". Er ruft an, er schreibt morgens, er fragt nach Ihrer Familie. Diese Phase dauert bewusst lange, weil sie das Einzige ist, was später den Unterschied macht: Sie vertrauen einem Menschen, nicht einer Website.

  3. Sie sollen ein Konto bei einer echten Kryptobörse eröffnen

    Und zwar bei einer seriösen: Kraken, Coinbase, Bitpanda, Bison der Börse Stuttgart, Bitvavo, Bitcoin.de oder Binance. Das ist kein Versehen, sondern der wichtigste Trick der ganzen Masche. Sie durchlaufen dort eine echte Identitätsprüfung, Ihre Bank sieht eine Überweisung an ein reguliertes Unternehmen, und alles fühlt sich geprüft an. Bis hierher ist auch alles echt: Sie kaufen tatsächlich Bitcoin, Ethereum oder USDT, und sie gehören tatsächlich Ihnen.

  4. Sie überweisen die Kryptowerte weiter, und da ist das Geld weg

    Jetzt bekommen Sie eine Wallet-Adresse und die Anweisung, Ihre Coins von der Börse auf „Ihr Handelskonto" bei fondox.de zu senden. Diese Wallet gehört nicht Ihnen. Manchmal wird Ihnen stattdessen gesagt, Sie sollen AnyDesk oder TeamViewer installieren, damit man Ihnen „beim Einrichten hilft", und dann macht es jemand anderes von Ihrem Bildschirm aus. In beiden Fällen ist das der Moment, in dem der Schaden entsteht, nicht der Kauf bei der Börse.

  5. Die Zahlen steigen, und eine kleine Auszahlung funktioniert

    Das Dashboard zeigt Gewinne. Sie fordern ein paar hundert Euro an und bekommen sie tatsächlich. Das ist der billigste Teil des gesamten Ablaufs und der wirksamste, denn er verwandelt Vorsicht in Vertrauen. Kurz darauf kommt die Aufforderung, deutlich mehr einzuzahlen, oft verbunden mit einer angeblich einmaligen Gelegenheit und einer Frist.

  6. Die große Auszahlung wird nie abgelehnt, sondern verteuert

    Eine Ablehnung würde das Gespräch beenden. Stattdessen taucht eine Bedingung auf, und die kostet Geld: eine Quellensteuer, eine Gebühr für die Geldwäscheprüfung, eine Versicherung, ein Upgrade auf eine höhere Kontostufe, ein Liquiditätsnachweis. Sie zahlen, und es kommt die nächste Forderung. Keine davon gibt jemals etwas frei, weil es nichts freizugeben gibt. Das angezeigte Guthaben ist eine Zahl in einer Datenbank, die diesen Leuten gehört.

Warnzeichen6
  • Der Name deutet auf Fonds hin, eine Fondsgesellschaft gibt es nicht
  • Keine Erlaubnis für Bankgeschäfte oder Finanzdienstleistungen
  • Die Betreiber unterstehen ausdrücklich keiner Aufsicht der BaFin
  • Kein Verkaufsprospekt, keine wesentlichen Anlegerinformationen, keine ISIN
  • Das Produkt lässt sich in keiner Fondsdatenbank finden
  • Anteile sollen direkt beim Anbieter gekauft werden, nicht über ein Depot
Meldung ca. 2 Minuten

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Dann sind Sie nicht der Erste. Schildern Sie in fünf kurzen Fragen, was bei fondox.de passiert ist. Kostenlos, ohne Vorschuss, und ein Mensch liest es.

Wir sind kein Rückholdienst und versprechen keine Rückholung. Wir verlangen niemals eine Vorauszahlung und fragen nie nach Ihrer Wiederherstellungsphrase.

Geld zurückholen 5 Wege

Welche Wege bei fondox.de noch offen sind

Ob Geld zurückkommt, entscheidet sich fast ausschließlich daran, wie Sie gezahlt haben und wie schnell Sie handeln. Suchen Sie Ihren Zahlungsweg heraus.

Kreditkarte ca. 120 Tage

Hier stehen die Chancen am besten. Über das Chargeback-Verfahren von Visa und Mastercard können Sie die Zahlung zurückbuchen lassen, wenn die versprochene Leistung nie erbracht wurde. Ansprechpartner ist Ihre kartenausgebende Bank, nicht die Plattform.

SEPA-Überweisung Stunden

Ihre Bank kann bei der Empfängerbank einen Überweisungsrückruf anstoßen. Das wirkt nur, solange das Geld dort noch liegt. Die Empfängerkonten sitzen meist bei E-Geld-Instituten in Litauen, Lettland, Zypern oder Malta. Genau deshalb ist der Anruf bei der Betrugsabteilung der erste Schritt und nicht der dritte.

Lastschrift 8 Wochen

Am einfachsten: Eine SEPA-Lastschrift können Sie als Verbraucher acht Wochen lang ohne Angabe von Gründen zurückgeben, bei einer nicht autorisierten Lastschrift sogar dreizehn Monate. Das geht im Online-Banking selbst.

Kryptowerte über Kraken, Coinbase, Bitpanda, Bison oder Bitcoin.de sofort melden

Der wichtigste und am häufigsten übersehene Weg. Eine bestätigte Transaktion lässt sich nicht rückgängig machen, aber das Geld bleibt selten im Nichts: es wird weitergeleitet und landet fast immer wieder bei einer regulierten Börse, die es auszahlen soll. Melden Sie die Empfängeradresse deshalb sofort Ihrer eigenen Börse und, wenn bekannt, der Zielbörse.

Börsen sperren gemeldete Adressen, und je früher eine Adresse markiert ist, desto größer die Chance, dass beim nächsten Weiterleiten etwas hängen bleibt. Sie brauchen dafür die Transaktions-IDs aus Ihrem Börsenkonto.

Strafanzeige jederzeit

Kostenlos über die Onlinewache Ihres Bundeslandes. Sie bekommen ein Aktenzeichen, das Banken, Börsen und das Finanzamt später verlangen, und die Staatsanwaltschaft kann Kontensperren und Auskünfte durchsetzen, die Ihnen als Privatperson verschlossen sind. Mehrere Anzeigen zum selben Anbieter aus verschiedenen Bundesländern führen regelmäßig zu einem Sammelverfahren.

Was nicht funktioniert: jede Zahlung an fondox.de selbst. Wer Ihnen sagt, eine Steuer, eine Gebühr oder ein Liquiditätsnachweis gebe Ihr Guthaben frei, hilft Ihnen nicht, sondern holt die zweite Runde.

Ausführlich, mit allen Fristen und dem Wortlaut, den Bank und Börse hören müssen: Geld zurückholen, welcher Weg und welche Frist. Woran Sie erkannt hätten, dass eine Wallet Ihnen nicht gehört, steht unter Warum Betrüger Sie zu Kraken und Bitpanda schicken.

Was jetzt zählt

Sie haben an fondox.de gezahlt

Die Reihenfolge ist danach geordnet, was das Ergebnis noch verändern kann. Der erste Schritt ist der wichtigste, und er ist kostenlos.

  1. 01

    Keine weitere Zahlung

    Keine Gebühr, keine Steuer, kein Upgrade gibt ein Guthaben frei. Auf jede Zahlung folgt die nächste Forderung.

  2. 02

    Heute Bank oder Börse anrufen

    Betrugsabteilung verlangen. Nur hier entscheiden Stunden. Empfängerkonto oder Wallet-Adresse bereithalten.

  3. 03

    Bei der BaFin melden

    Verbrauchertelefon 0800 2100500. Die Aufsicht holt kein Geld zurück, aber Ihre Meldung fließt in die nächste Warnung ein.

  4. 04

    Anzeige erstatten

    Über die Onlinewache Ihres Bundeslandes. Sie erhalten ein Aktenzeichen, das Sie später brauchen.

Und danach: Rechnen Sie damit, dass Sie jemand kontaktiert und anbietet, Ihr Geld gegen eine Vorauszahlung zurückzuholen. Das ist der zweite Betrug. Die BaFin warnt ausdrücklich davor. Niemand Seriöses fragt nach Ihrer Wallet-Wiederherstellungsphrase oder Ihren privaten Schlüsseln, und wir tun es nie. Woran Sie diese Anrufe in einem Satz erkennen, steht unter Der zweite Betrug.

Noch nichts gemeldet?

Fall in 2 Minuten schildern
Warum uns melden

Was Ihre Meldung bei uns bewirkt

  • Sie erfahren, welcher Weg bei Ihnen noch offen ist

    Kreditkarte, Überweisung, Lastschrift und Kryptobörse haben völlig unterschiedliche Fristen und völlig unterschiedliche Ansprechpartner. Wir sehen diese Fälle täglich und sagen Ihnen, welcher Ihrer Wege noch trägt und wen Sie zuerst anschreiben müssen. Kostenlos, ohne Vorkasse.

  • Sie bekommen die richtige Formulierung

    Eine Rückbuchung scheitert selten daran, dass sie unmöglich wäre, sondern daran, dass sie falsch beantragt wird. Wir sagen Ihnen, welche Begriffe die Betrugsabteilung hören muss, welche Transaktions-IDs die Börse braucht und was in die Anzeige gehört, damit ein Aktenzeichen entsteht, mit dem sich arbeiten lässt.

  • Wallet-Adressen wirken nur, wenn sie gemeldet sind

    Eine Empfängeradresse, die bei den Börsen markiert ist, kann Auszahlungen blockieren, auch Monate später und auch für andere Geschädigte. Eine Adresse, die niemand meldet, kann gar nichts. Jede Meldung bei uns macht die nächste Meldung wirksamer.

  • Ihr Fall geht in den nächsten Eintrag ein

    Diese Leute wechseln Namen und Domain und behalten Technik, Telefonnummern und Personal. Wer die neue Domain als Erster meldet, sorgt dafür, dass die nächste Person sie findet, bevor sie zahlt. Personenbezogene Angaben aus Meldungen erscheinen dabei nie auf der Website.

Häufige Fragen zu fondox.de 7
Ist fondox.de Betrug?
Ja. fondox.de nimmt Geld entgegen und zahlt es nicht aus, und die Forderungen, die vor einer Auszahlung auftauchen, sind Teil desselben Ablaufs. Belegt ist das durch die Warnmeldung der BaFin vom 31. August 2026, die auf dieser Seite im Wortlaut steht: der Betrieb läuft ohne die erforderliche Erlaubnis. Wer dort einzahlt, hat keine Einlagensicherung und keine Stelle, die im Streitfall eingreift.
Ist fondox.de seriös? Erfahrungen von Betroffenen
Nein, und die Erfahrungsberichte laufen alle auf dasselbe hinaus: Der Einstieg ist freundlich, eine kleine Auszahlung funktioniert, die große nicht mehr. Danach kommen Forderungen, die immer größer werden, und irgendwann ist das Konto gesperrt und der Betreuer verschwunden. Positive Bewertungen zu solchen Plattformen sind in aller Regel gekauft oder stammen aus der Anfangsphase, in der noch ausgezahlt wurde.
Warum funktioniert meine Auszahlung bei fondox.de nicht?
Weil an dieser Stelle das Einsammeln endet. Der Auftrag wird meist angenommen und dann an eine Zahlung geknüpft: Steuer, Gebühr, Versicherung, Kontoupgrade. Auf jede Zahlung folgt die nächste Forderung, und keine gibt ein Guthaben frei. Stellen Sie die Zahlungen ein und wenden Sie sich noch heute an Ihre Bank oder Kryptobörse.
Bekomme ich mein Geld von fondox.de zurück?
Das hängt weit mehr davon ab, wie Sie gezahlt haben, als davon, wen Sie beauftragen. Kartenzahlungen lassen sich oft zurückbuchen, Überweisungen manchmal zurückrufen, solange das Geld auf dem Empfängerkonto liegt. Eine bestätigte Krypto-Transaktion kann niemand rückgängig machen. Wer gegen Vorauszahlung eine Rückholung verspricht, begeht die nächste Straftat.
Warum kann ich mich bei fondox.de nicht mehr einloggen?
Weil der Zugang abgeschaltet wurde, nicht weil etwas kaputt ist. Ein gesperrtes Konto, eine Fehlermeldung beim Login oder eine App, die sich plötzlich nicht mehr verbindet, kommen fast immer kurz nach einer Auszahlungsanfrage oder kurz nachdem jemand aufgehört hat zu zahlen. Das angezeigte Guthaben war ohnehin nur eine Zahl in einer fremden Datenbank. Sichern Sie jetzt Screenshots und Chatverläufe, solange Sie noch etwas davon haben.
Hat fondox.de eine Erlaubnis oder Lizenz?
Hat sie nicht, und Sie können das in zwei Minuten selbst nachprüfen: Der Name steht in keiner öffentlichen Zulassungsdatenbank. Die Lizenznummer, das Registersiegel und die Aufsichtsplakette auf der eigenen Website sind abgeschrieben, meist bei einem echten Institut, das davon nichts weiß. Genau dafür sind sie da.
Ich wurde angerufen und mir wurde Rückholung angeboten. Was tun?
Legen Sie auf und zahlen Sie nichts. Auf den ersten Betrug folgt fast immer ein zweiter Anruf, weil in diesem Umfeld bekannt ist, wer bereits gezahlt hat: Listen von Geschädigten sind hier die wertvollste Ware. Die Anrufer geben sich als Kanzlei, Ermittlungsdienst oder Chargeback-Spezialist aus und verlangen eine Gebühr im Voraus. Niemand Seriöses verlangt Vorkasse, und niemand Seriöses fragt nach Ihrer Wallet-Wiederherstellungsphrase oder Ihren privaten Schlüsseln.

Wir geben eine öffentlich veröffentlichte Warnung der Finanzaufsicht wieder und zitieren sie wörtlich. Wir erheben keine eigenen strafrechtlichen Vorwürfe, sind keine Behörde, keine Rechtsanwaltskanzlei und kein Rückholdienst. Maßgeblich ist die Veröffentlichung der Behörde, auf die dieser Eintrag verlinkt. Zum Verfahren: Methodik und Korrekturen.

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