Betrug
Pinney Investment Lab / PISI-Group
Zahlen Sie hier nichts ein, und zahlen Sie nichts nach. Pinney Investment Lab / PISI-Group nimmt Geld entgegen und zahlt es nicht aus. Was als Gebühr, Steuer oder Kontoupgrade vor Ihrer Auszahlung verlangt wird, ist keine Bedingung, sondern die nächste Runde.
Pinney Investment Lab und die PISI-Group sprechen deutsche Anleger gezielt in WhatsApp-Gruppen an. Wie diese Gruppen aufgebaut sind und was Betroffene jetzt tun sollten.
- Eintrag
- Nr. 014
- Behörde
- BaFin
- Warnung vom
- 09.09.2026
- Auch bekannt als
- Pinney Investment Lab, PISI-Group, PISI Group, PISI, Pinney Investment, Pinney
- Geprüft
- Martin Schreiber, 17.09.2026
- Quelle
- Originalmeldung ↗
- Ihre Auszahlung wurde angenommen und dann nie ausgeführt
- Das Konto ist gesperrt oder der Login funktioniert plötzlich nicht mehr
- Vor der Auszahlung wird eine Steuer, Gebühr oder Versicherung verlangt
- Sie sollten Bitcoin oder USDT bei Kraken, Coinbase oder Bitpanda kaufen und weiterschicken
- Ihr Betreuer ist seit der Auszahlungsanfrage nicht mehr erreichbar
- Es wird Druck gemacht: eine Frist, eine letzte Chance, ein einmaliges Angebot
Jeder dieser Punkte für sich genügt. Zusammen sind sie das Muster, und das Muster ist kein Zufall: Es ist der Ablauf, nach dem hier gearbeitet wird.
Sie haben an Pinney Investment Lab / PISI-Group gezahlt?
Fall meldenNach Erkenntnissen der Bafin wenden sich derzeit unbekannte Betreiber in WhatsApp-Gruppen und -Chats an deutsche Anlegerinnen und Anleger.
BaFin, 9. September 2026 · Original ansehen ↗
Sie haben an Pinney Investment Lab / PISI-Group gezahlt?
Schildern Sie kurz, was passiert ist. Fünf Fragen, kostenlos, ohne Vorschuss. Sie bekommen eine Einschätzung, welche Zahlungen noch reversibel sind und welche Stelle zuständig ist.
Wir sind kein Rückholdienst und versprechen keine Rückholung. Wir verlangen niemals eine Vorauszahlung und fragen nie nach Ihrer Wiederherstellungsphrase.
Was die BaFin festgestellt hat
Die BaFin hat am 9. September 2026 vor Pinney Investment Lab und der PISI-Group gewarnt. Nach ihren Erkenntnissen wenden sich unbekannte Betreiber in WhatsApp-Gruppen und -Chats an deutsche Anlegerinnen und Anleger.
Diese Meldung ist anders als die meisten auf dieser Seite. Es geht nicht um eine Website, die man aufruft, sondern um einen Ort, an dem man landet, ohne es gesucht zu haben. Und darin liegt der ganze Unterschied.
Die Gruppe ist kein Treffpunkt, sondern ein Verkaufsraum
Sie haben sich nicht angemeldet. Sie wurden hinzugefügt, oder ein Bekannter hat Sie eingeladen, oder eine Werbeanzeige auf Facebook, Instagram oder YouTube hat Sie mit einem Klick hineingebracht.
In der Gruppe finden Sie dann keine Verkäufer, sondern etwas viel Wirksameres: andere Teilnehmer. Menschen, die Fragen stellen, die Sie selbst haben. Menschen, die zweifeln und dann überzeugt werden. Menschen, die Screenshots ihrer Gewinne posten und sich bedanken.
Nur sind diese Menschen Teil des Angebots. In einer solchen Gruppe können mehrere Dutzend Konten von derselben Organisation betrieben werden: der Lehrer, sein Assistent, der skeptische Neuling, der überzeugte Stammkunde, die dankbare Rentnerin. Sie spielen ein Gespräch, in das Sie hineingeraten sind, und Sie sind der einzige echte Teilnehmer, dessen Geld gemeint ist.
Warum die ersten Signale funktionieren
Weil sie funktionieren müssen, und weil das nichts kostet.
Am Anfang bekommen Sie Empfehlungen, die Sie nicht selbst umsetzen müssen: eine Aktie, ein Kurs, eine Richtung. Ein paar Tage später stimmt es. Das wirkt wie ein Beleg für Sachverstand, und es lässt sich auf zwei Wegen erzeugen, die beide keinen Sachverstand erfordern.
Der erste: Man teilt die Gruppe. Die eine Hälfte bekommt die Vorhersage, dass ein Kurs steigt, die andere, dass er fällt. Eine Hälfte ist danach überzeugt, die andere wird aussortiert. Wiederholt man das dreimal, bleibt eine kleine Gruppe übrig, für die der Lehrer dreimal hintereinander richtig lag.
Der zweite: Man sagt Dinge vorher, die ohnehin wahrscheinlich sind, und spricht nur über die Treffer.
In beiden Fällen ist der Beweis, den Sie zu sehen glauben, hergestellt worden, bevor Sie in die Gruppe kamen.
Der Wechsel auf die eigene Plattform
Solange über echte Aktien an echten Börsen gesprochen wird, verdient niemand etwas. Der entscheidende Schritt ist deshalb der Wechsel: weg von der Empfehlung, hin zu einer eigenen App, einer eigenen Plattform, einem eigenen Konto.
Die Begründung klingt jedes Mal plausibel. Eine Sonderzuteilung. Ein Vorzugspreis nur für die Gruppe. Ein IPO, an den man über normale Broker nicht herankommt. Ein KI-gestütztes Handelssystem, das der Lehrer nur seinen eigenen Leuten zugänglich macht.
Ab diesem Moment sehen Sie keine Börse mehr, sondern eine Oberfläche, die Ihnen zeigt, was sie zeigen soll. Der Kontostand, die Kurse, die Gewinne: alles davon ist gekaufte Software und kostet die Betreiber nichts. Steigende Zahlen sind hier nicht das Ergebnis des Handels, sie sind das Produkt.
Was das Fehlen eines Unternehmens für Sie bedeutet
Die BaFin schreibt von unbekannten Betreibern. Das ist die praktisch wichtigste Aussage der ganzen Meldung.
Es bedeutet: Hinter Pinney Investment Lab und der PISI-Group steht kein Unternehmen, das jemand benennen könnte. Kein Geschäftsführer, kein Registereintrag, keine ladungsfähige Anschrift. Selbst wenn Sie klagen wollten, gäbe es niemanden, den Sie verklagen könnten. Ein Anwalt kann Ihnen dabei nicht helfen, nicht weil er nicht gut genug wäre, sondern weil es keinen Gegner gibt.
Deshalb führt der Weg zu Ihrem Geld hier nicht über einen Rechtsstreit mit der Plattform, sondern über die Stellen, die Ihr Geld tatsächlich bewegt haben: Ihre Bank, Ihre Kryptobörse, Ihr Kartenanbieter.
Wenn Sie gerade in so einer Gruppe sind
Dann ist der wichtigste Schritt der einfachste, und er kostet nichts: zahlen Sie nicht ein, und verlassen Sie die Gruppe nicht sofort.
Machen Sie vorher Screenshots. Von der Gruppenbeschreibung, von den Teilnehmernamen, von den Zahlungsanweisungen, von den Kontodaten oder Wallet-Adressen, von den Nachrichten Ihres Betreuers. Exportieren Sie den Chatverlauf über die WhatsApp-Funktion. Sobald Sie austreten oder blockiert werden, ist all das weg.
Haben Sie bereits gezahlt, entscheidet jetzt der Zahlungsweg. Eine Kartenzahlung lässt sich oft zurückbuchen. Eine Überweisung lässt sich zurückrufen, solange das Geld noch auf dem Empfängerkonto liegt, und das sind Stunden bis Tage. Eine bestätigte Krypto-Transaktion nicht, aber die Empfängeradresse lässt sich bei Ihrer Börse melden und sperren.
Warum diese Fälle bei uns gut aufgehoben sind
Weil ein Gruppenfall mehr Material hat als fast jeder andere, und weil dieses Material schnell verschwindet.
Chatverläufe, Teilnehmerlisten, Wallet-Adressen und Kontonummern aus einer solchen Gruppe sind genau das, was eine Anzeige tragfähig macht und was anderen Betroffenen hilft, denn dieselben Betreiber führen viele Gruppen parallel unter wechselnden Namen. Was Sie melden, geht in den nächsten Eintrag ein.
Schildern Sie uns den Fall, auch wenn Sie noch nichts gezahlt haben. Wir sagen Ihnen kostenlos, was Sie sichern sollten, in welcher Reihenfolge, und welcher Weg zu Ihrem Geld bei Ihnen noch offen ist.
So läuft der Betrug bei Pinney Investment Lab / PISI-Group ab
Immer gleich, mit erstaunlich wenig Abwechslung. Wenn Sie zwei oder drei dieser Schritte wiedererkennen, sind Sie an dieselbe Gruppe geraten.
- Kontakt. WhatsApp, Telegram, Instagram oder Dating-App
- Betreuer. Ein „Berater“ baut über Wochen Vertrauen auf
- Kryptobörse. Sie eröffnen ein echtes Konto bei Kraken, Coinbase, Bitpanda
- Weiterleitung. Die Coins gehen an eine Wallet, die nicht Ihnen gehört
- Gesperrt. Pinney Investment Lab / PISI-Group verlangt Gebühren und zahlt nie aus
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Der Kontakt kommt nicht über Geld
Eine angeblich falsch zugestellte WhatsApp. Eine Frau oder ein Mann auf einer Dating-App. Eine Instagram- oder TikTok-Anzeige mit einem bekannten Gesicht und einer erfundenen Schlagzeile. Eine Einladung in eine Telegram- oder WhatsApp-Gruppe, in der angeblich Trading-Signale geteilt werden. Über Ihr Geld wird tagelang bis wochenlang kein Wort verloren.
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Sie bekommen einen persönlichen Betreuer
Ein „Anlageberater", ein „Account Manager", ein „Mentor". Er ruft an, er schreibt morgens, er fragt nach Ihrer Familie. Diese Phase dauert bewusst lange, weil sie das Einzige ist, was später den Unterschied macht: Sie vertrauen einem Menschen, nicht einer Website.
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Sie sollen ein Konto bei einer echten Kryptobörse eröffnen
Und zwar bei einer seriösen: Kraken, Coinbase, Bitpanda, Bison der Börse Stuttgart, Bitvavo, Bitcoin.de oder Binance. Das ist kein Versehen, sondern der wichtigste Trick der ganzen Masche. Sie durchlaufen dort eine echte Identitätsprüfung, Ihre Bank sieht eine Überweisung an ein reguliertes Unternehmen, und alles fühlt sich geprüft an. Bis hierher ist auch alles echt: Sie kaufen tatsächlich Bitcoin, Ethereum oder USDT, und sie gehören tatsächlich Ihnen.
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Sie überweisen die Kryptowerte weiter, und da ist das Geld weg
Jetzt bekommen Sie eine Wallet-Adresse und die Anweisung, Ihre Coins von der Börse auf „Ihr Handelskonto" bei Pinney Investment Lab / PISI-Group zu senden. Diese Wallet gehört nicht Ihnen. Manchmal wird Ihnen stattdessen gesagt, Sie sollen AnyDesk oder TeamViewer installieren, damit man Ihnen „beim Einrichten hilft", und dann macht es jemand anderes von Ihrem Bildschirm aus. In beiden Fällen ist das der Moment, in dem der Schaden entsteht, nicht der Kauf bei der Börse.
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Die Zahlen steigen, und eine kleine Auszahlung funktioniert
Das Dashboard zeigt Gewinne. Sie fordern ein paar hundert Euro an und bekommen sie tatsächlich. Das ist der billigste Teil des gesamten Ablaufs und der wirksamste, denn er verwandelt Vorsicht in Vertrauen. Kurz darauf kommt die Aufforderung, deutlich mehr einzuzahlen, oft verbunden mit einer angeblich einmaligen Gelegenheit und einer Frist.
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Die große Auszahlung wird nie abgelehnt, sondern verteuert
Eine Ablehnung würde das Gespräch beenden. Stattdessen taucht eine Bedingung auf, und die kostet Geld: eine Quellensteuer, eine Gebühr für die Geldwäscheprüfung, eine Versicherung, ein Upgrade auf eine höhere Kontostufe, ein Liquiditätsnachweis. Sie zahlen, und es kommt die nächste Forderung. Keine davon gibt jemals etwas frei, weil es nichts freizugeben gibt. Das angezeigte Guthaben ist eine Zahl in einer Datenbank, die diesen Leuten gehört.
- Ansprache in einer WhatsApp-Gruppe, in die Sie ohne Zutun aufgenommen wurden
- Die Betreiber sind der BaFin unbekannt, es gibt kein greifbares Unternehmen
- Angebliche Mitglieder melden laufend Gewinne und drängen zur Eile
- Ein Assistent oder Lehrer betreut Sie zusätzlich im Einzelchat
- Der Handel soll auf einer eigenen Plattform oder App stattfinden
- Kritische Fragen in der Gruppe verschwinden oder werden nicht beantwortet
Kommt Ihnen das bekannt vor?
Dann sind Sie nicht der Erste. Schildern Sie in fünf kurzen Fragen, was bei Pinney Investment Lab / PISI-Group passiert ist. Kostenlos, ohne Vorschuss, und ein Mensch liest es.
Wir sind kein Rückholdienst und versprechen keine Rückholung. Wir verlangen niemals eine Vorauszahlung und fragen nie nach Ihrer Wiederherstellungsphrase.
Welche Wege bei Pinney Investment Lab / PISI-Group noch offen sind
Ob Geld zurückkommt, entscheidet sich fast ausschließlich daran, wie Sie gezahlt haben und wie schnell Sie handeln. Suchen Sie Ihren Zahlungsweg heraus.
Kreditkarte ca. 120 Tage
Hier stehen die Chancen am besten. Über das Chargeback-Verfahren von Visa und Mastercard können Sie die Zahlung zurückbuchen lassen, wenn die versprochene Leistung nie erbracht wurde. Ansprechpartner ist Ihre kartenausgebende Bank, nicht die Plattform.
SEPA-Überweisung Stunden
Ihre Bank kann bei der Empfängerbank einen Überweisungsrückruf anstoßen. Das wirkt nur, solange das Geld dort noch liegt. Die Empfängerkonten sitzen meist bei E-Geld-Instituten in Litauen, Lettland, Zypern oder Malta. Genau deshalb ist der Anruf bei der Betrugsabteilung der erste Schritt und nicht der dritte.
Lastschrift 8 Wochen
Am einfachsten: Eine SEPA-Lastschrift können Sie als Verbraucher acht Wochen lang ohne Angabe von Gründen zurückgeben, bei einer nicht autorisierten Lastschrift sogar dreizehn Monate. Das geht im Online-Banking selbst.
Kryptowerte über Kraken, Coinbase, Bitpanda, Bison oder Bitcoin.de sofort melden
Der wichtigste und am häufigsten übersehene Weg. Eine bestätigte Transaktion lässt sich nicht rückgängig machen, aber das Geld bleibt selten im Nichts: es wird weitergeleitet und landet fast immer wieder bei einer regulierten Börse, die es auszahlen soll. Melden Sie die Empfängeradresse deshalb sofort Ihrer eigenen Börse und, wenn bekannt, der Zielbörse.
Börsen sperren gemeldete Adressen, und je früher eine Adresse markiert ist, desto größer die Chance, dass beim nächsten Weiterleiten etwas hängen bleibt. Sie brauchen dafür die Transaktions-IDs aus Ihrem Börsenkonto.
Strafanzeige jederzeit
Kostenlos über die Onlinewache Ihres Bundeslandes. Sie bekommen ein Aktenzeichen, das Banken, Börsen und das Finanzamt später verlangen, und die Staatsanwaltschaft kann Kontensperren und Auskünfte durchsetzen, die Ihnen als Privatperson verschlossen sind. Mehrere Anzeigen zum selben Anbieter aus verschiedenen Bundesländern führen regelmäßig zu einem Sammelverfahren.
Was nicht funktioniert: jede Zahlung an Pinney Investment Lab / PISI-Group selbst. Wer Ihnen sagt, eine Steuer, eine Gebühr oder ein Liquiditätsnachweis gebe Ihr Guthaben frei, hilft Ihnen nicht, sondern holt die zweite Runde.
Ausführlich, mit allen Fristen und dem Wortlaut, den Bank und Börse hören müssen: Geld zurückholen, welcher Weg und welche Frist. Woran Sie erkannt hätten, dass eine Wallet Ihnen nicht gehört, steht unter Warum Betrüger Sie zu Kraken und Bitpanda schicken.
Sie haben an Pinney Investment Lab / PISI-Group gezahlt
Die Reihenfolge ist danach geordnet, was das Ergebnis noch verändern kann. Der erste Schritt ist der wichtigste, und er ist kostenlos.
- 01
Keine weitere Zahlung
Keine Gebühr, keine Steuer, kein Upgrade gibt ein Guthaben frei. Auf jede Zahlung folgt die nächste Forderung.
- 02
Heute Bank oder Börse anrufen
Betrugsabteilung verlangen. Nur hier entscheiden Stunden. Empfängerkonto oder Wallet-Adresse bereithalten.
- 03
Bei der BaFin melden
Verbrauchertelefon 0800 2100500. Die Aufsicht holt kein Geld zurück, aber Ihre Meldung fließt in die nächste Warnung ein.
- 04
Anzeige erstatten
Über die Onlinewache Ihres Bundeslandes. Sie erhalten ein Aktenzeichen, das Sie später brauchen.
Und danach: Rechnen Sie damit, dass Sie jemand kontaktiert und anbietet, Ihr Geld gegen eine Vorauszahlung zurückzuholen. Das ist der zweite Betrug. Die BaFin warnt ausdrücklich davor. Niemand Seriöses fragt nach Ihrer Wallet-Wiederherstellungsphrase oder Ihren privaten Schlüsseln, und wir tun es nie. Woran Sie diese Anrufe in einem Satz erkennen, steht unter Der zweite Betrug.
Noch nichts gemeldet?
Fall in 2 Minuten schildernWas Ihre Meldung bei uns bewirkt
-
Sie erfahren, welcher Weg bei Ihnen noch offen ist
Kreditkarte, Überweisung, Lastschrift und Kryptobörse haben völlig unterschiedliche Fristen und völlig unterschiedliche Ansprechpartner. Wir sehen diese Fälle täglich und sagen Ihnen, welcher Ihrer Wege noch trägt und wen Sie zuerst anschreiben müssen. Kostenlos, ohne Vorkasse.
-
Sie bekommen die richtige Formulierung
Eine Rückbuchung scheitert selten daran, dass sie unmöglich wäre, sondern daran, dass sie falsch beantragt wird. Wir sagen Ihnen, welche Begriffe die Betrugsabteilung hören muss, welche Transaktions-IDs die Börse braucht und was in die Anzeige gehört, damit ein Aktenzeichen entsteht, mit dem sich arbeiten lässt.
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Wallet-Adressen wirken nur, wenn sie gemeldet sind
Eine Empfängeradresse, die bei den Börsen markiert ist, kann Auszahlungen blockieren, auch Monate später und auch für andere Geschädigte. Eine Adresse, die niemand meldet, kann gar nichts. Jede Meldung bei uns macht die nächste Meldung wirksamer.
-
Ihr Fall geht in den nächsten Eintrag ein
Diese Leute wechseln Namen und Domain und behalten Technik, Telefonnummern und Personal. Wer die neue Domain als Erster meldet, sorgt dafür, dass die nächste Person sie findet, bevor sie zahlt. Personenbezogene Angaben aus Meldungen erscheinen dabei nie auf der Website.
- Ist Pinney Investment Lab / PISI-Group Betrug?
- Ja. Pinney Investment Lab / PISI-Group nimmt Geld entgegen und zahlt es nicht aus, und die Forderungen, die vor einer Auszahlung auftauchen, sind Teil desselben Ablaufs. Belegt ist das durch die Warnmeldung der BaFin vom 9. September 2026, die auf dieser Seite im Wortlaut steht: der Betrieb läuft ohne die erforderliche Erlaubnis. Wer dort einzahlt, hat keine Einlagensicherung und keine Stelle, die im Streitfall eingreift.
- Ist Pinney Investment Lab / PISI-Group seriös? Erfahrungen von Betroffenen
- Nein, und die Erfahrungsberichte laufen alle auf dasselbe hinaus: Der Einstieg ist freundlich, eine kleine Auszahlung funktioniert, die große nicht mehr. Danach kommen Forderungen, die immer größer werden, und irgendwann ist das Konto gesperrt und der Betreuer verschwunden. Positive Bewertungen zu solchen Plattformen sind in aller Regel gekauft oder stammen aus der Anfangsphase, in der noch ausgezahlt wurde.
- Warum funktioniert meine Auszahlung bei Pinney Investment Lab / PISI-Group nicht?
- Weil an dieser Stelle das Einsammeln endet. Der Auftrag wird meist angenommen und dann an eine Zahlung geknüpft: Steuer, Gebühr, Versicherung, Kontoupgrade. Auf jede Zahlung folgt die nächste Forderung, und keine gibt ein Guthaben frei. Stellen Sie die Zahlungen ein und wenden Sie sich noch heute an Ihre Bank oder Kryptobörse.
- Bekomme ich mein Geld von Pinney Investment Lab / PISI-Group zurück?
- Das hängt weit mehr davon ab, wie Sie gezahlt haben, als davon, wen Sie beauftragen. Kartenzahlungen lassen sich oft zurückbuchen, Überweisungen manchmal zurückrufen, solange das Geld auf dem Empfängerkonto liegt. Eine bestätigte Krypto-Transaktion kann niemand rückgängig machen. Wer gegen Vorauszahlung eine Rückholung verspricht, begeht die nächste Straftat.
- Warum kann ich mich bei Pinney Investment Lab / PISI-Group nicht mehr einloggen?
- Weil der Zugang abgeschaltet wurde, nicht weil etwas kaputt ist. Ein gesperrtes Konto, eine Fehlermeldung beim Login oder eine App, die sich plötzlich nicht mehr verbindet, kommen fast immer kurz nach einer Auszahlungsanfrage oder kurz nachdem jemand aufgehört hat zu zahlen. Das angezeigte Guthaben war ohnehin nur eine Zahl in einer fremden Datenbank. Sichern Sie jetzt Screenshots und Chatverläufe, solange Sie noch etwas davon haben.
- Hat Pinney Investment Lab / PISI-Group eine Erlaubnis oder Lizenz?
- Hat sie nicht, und Sie können das in zwei Minuten selbst nachprüfen: Der Name steht in keiner öffentlichen Zulassungsdatenbank. Die Lizenznummer, das Registersiegel und die Aufsichtsplakette auf der eigenen Website sind abgeschrieben, meist bei einem echten Institut, das davon nichts weiß. Genau dafür sind sie da.
- Ich wurde angerufen und mir wurde Rückholung angeboten. Was tun?
- Legen Sie auf und zahlen Sie nichts. Auf den ersten Betrug folgt fast immer ein zweiter Anruf, weil in diesem Umfeld bekannt ist, wer bereits gezahlt hat: Listen von Geschädigten sind hier die wertvollste Ware. Die Anrufer geben sich als Kanzlei, Ermittlungsdienst oder Chargeback-Spezialist aus und verlangen eine Gebühr im Voraus. Niemand Seriöses verlangt Vorkasse, und niemand Seriöses fragt nach Ihrer Wallet-Wiederherstellungsphrase oder Ihren privaten Schlüsseln.
Wir geben eine öffentlich veröffentlichte Warnung der Finanzaufsicht wieder und zitieren sie wörtlich. Wir erheben keine eigenen strafrechtlichen Vorwürfe, sind keine Behörde, keine Rechtsanwaltskanzlei und kein Rückholdienst. Maßgeblich ist die Veröffentlichung der Behörde, auf die dieser Eintrag verlinkt. Zum Verfahren: Methodik und Korrekturen.