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Betrug

basiswallet.co

Zahlen Sie hier nichts ein, und zahlen Sie nichts nach. basiswallet.co nimmt Geld entgegen und zahlt es nicht aus. Was als Gebühr, Steuer oder Kontoupgrade vor Ihrer Auszahlung verlangt wird, ist keine Bedingung, sondern die nächste Runde.

basiswallet.co bietet Kryptowerte-Dienstleistungen ohne Erlaubnis an. Der Name verspricht eine Wallet, deren Schlüssel Sie nicht besitzen.

Eintrag
Nr. 003
Behörde
BaFin
Warnung vom
19.08.2026
Website
basiswallet.co
Auch bekannt als
basiswallet.co, Basiswallet, basiswallet, Basis Wallet
Geprüft
Martin Schreiber, 23.09.2026
Kommt Ihnen das bekannt vor?
  • Ihre Auszahlung wurde angenommen und dann nie ausgeführt
  • Das Konto ist gesperrt oder der Login funktioniert plötzlich nicht mehr
  • Vor der Auszahlung wird eine Steuer, Gebühr oder Versicherung verlangt
  • Sie sollten Bitcoin oder USDT bei Kraken, Coinbase oder Bitpanda kaufen und weiterschicken
  • Ihr Betreuer ist seit der Auszahlungsanfrage nicht mehr erreichbar
  • Es wird Druck gemacht: eine Frist, eine letzte Chance, ein einmaliges Angebot

Jeder dieser Punkte für sich genügt. Zusammen sind sie das Muster, und das Muster ist kein Zufall: Es ist der Ablauf, nach dem hier gearbeitet wird.

Sie haben an basiswallet.co gezahlt?

Fall melden
Wortlaut der BaFin
Die Finanzaufsicht Bafin warnt vor Angeboten auf der Website basiswallet(.)co. Nach Erkenntnissen der Bafin bieten die Betreiber der Website Kryptowerte-Dienstleistungen ohne Erlaubnis an. Die Betreiber der Website werden nicht von der Bafin beaufsichtigt.

BaFin, 19. August 2026 · Original ansehen ↗

Meldung ca. 2 Minuten

Sie haben an basiswallet.co gezahlt?

Schildern Sie kurz, was passiert ist. Fünf Fragen, kostenlos, ohne Vorschuss. Sie bekommen eine Einschätzung, welche Zahlungen noch reversibel sind und welche Stelle zuständig ist.

Wir sind kein Rückholdienst und versprechen keine Rückholung. Wir verlangen niemals eine Vorauszahlung und fragen nie nach Ihrer Wiederherstellungsphrase.

Was die BaFin festgestellt hat

Die BaFin hat am 19. August 2026 vor den Angeboten auf basiswallet.co gewarnt. Nach ihren Erkenntnissen bieten die Betreiber dort Kryptowerte-Dienstleistungen ohne Erlaubnis an, und sie werden nicht von der BaFin beaufsichtigt.

Eine Wallet, deren Schlüssel Sie nicht haben, ist keine

Das Wort Wallet heißt Geldbörse, und eine Geldbörse gehört ihrem Träger. Genau darauf zielt der Name, und genau darin liegt die Täuschung.

Bei Kryptowerten entscheidet über Eigentum ein einziger Umstand: wer den privaten Schlüssel hat.

Besitzen Sie zwölf oder vierundzwanzig Wörter, die nur Sie kennen und die Sie irgendwo notiert haben, dann gehört die Wallet Ihnen. Sie funktioniert auch dann noch, wenn der Anbieter verschwindet, und niemand kann Sie aussperren.

Besitzen Sie diese Wörter nicht, haben Sie keine Wallet. Sie haben ein Konto bei jemandem, und was Sie sehen, ist eine Zahl in dessen Datenbank. Ob Sie je darüber verfügen können, hängt vollständig davon ab, dass dieser Jemand es zulässt.

Das ist die Prüfung, die bei jedem Kryptoanbieter in zehn Sekunden Klarheit schafft, und sie ist unabhängig davon, wie gut die Oberfläche aussieht: Habe ich die Wörter oder nicht?

Basis richtet sich an die Unsicheren

Basis verspricht das Einfache, das Grundlegende, den Einstieg. Es sagt: Hier musst du nichts verstehen, das ist die Version für Leute wie dich.

Das ist eine bewusste Wahl der Zielgruppe. Wer sich mit Kryptowerten auskennt, benutzt Wallets, bei denen er die Schlüssel hat, und Börsen, deren Namen er kennt. Wer sich nicht auskennt, sucht etwas Einfaches, und für den ist ein Anbieter, der Einfachheit im Namen trägt, genau richtig.

Zugleich senkt das Wort die Hemmschwelle nachzufragen. Wer bei einem Produkt einsteigt, das ausdrücklich für Anfänger gedacht ist, nimmt an, dass er die Dinge eben noch nicht versteht, und fragt weniger.

Zwei Buchstaben, die den Unterschied ausmachen

Die Adresse endet auf .co, nicht auf .com.

.co ist die Länderendung von Kolumbien. Sie wird seit Jahren weltweit vermarktet, gerade weil sie wie ein verkürztes .com aussieht. Auf einem Telefondisplay, in einer schnell gelesenen Nachricht oder in einer gekürzten Adresszeile ist der Unterschied praktisch unsichtbar.

Prüfen Sie deshalb bei einem Finanzanbieter immer die vollständige Adresszeile, Zeichen für Zeichen, einschließlich der Endung. Und vergleichen Sie sie mit der Adresse, die Sie selbst über eine Suchmaschine gefunden haben, nicht mit der, die Ihnen jemand geschickt hat.

Wie jede Länderendung ist auch diese frei registrierbar, ohne Bezug zu Deutschland und ohne Prüfung, ob der Käufer Kryptowerte-Dienstleistungen anbieten darf.

Was fehlende Aufsicht bedeutet

Die BaFin schreibt ausdrücklich, dass die Betreiber nicht von ihr beaufsichtigt werden. Das ist die Antwort auf die Frage, die zu spät gestellt wird.

Es gibt keine Stelle, die eingreift. Keine Aufsichtsbeschwerde, keine Schlichtung, keinen Ombudsmann. Die BaFin kann weder eine Auszahlung anordnen noch Geld zurückholen.

Der Weg führt über die Stellen, die Ihr Geld tatsächlich bewegt haben: Ihre Bank, Ihr Kartenanbieter, Ihre Kryptobörse. Prüfen lässt sich das in zwei Minuten über die Unternehmensdatenbank der BaFin: Wer Kryptowerte-Dienstleistungen in Deutschland erbringen darf, steht dort.

Der Moment, in dem das Geld weg ist

Nicht bei der Einzahlung, sondern beim Weiterleiten.

Sie sollen ein Konto bei einer echten, regulierten Kryptobörse eröffnen, etwa Kraken, Coinbase, Bitpanda, Bison, Bitvavo oder Bitcoin.de, dort eine richtige Identitätsprüfung durchlaufen und tatsächlich Coins kaufen. Bis hierher gehört alles Ihnen, und Ihre Bank sieht eine gewöhnliche Überweisung an ein reguliertes Unternehmen.

Dann kommt eine Wallet-Adresse und die Aufforderung, die Coins auf Ihre angebliche Wallet zu übertragen. Das ist der Verlust, und er sieht aus wie eine Umbuchung zwischen zwei eigenen Konten.

Prüfen Sie es an drei Punkten: Eine Einzahlungsadresse, die Ihnen gehört, steht in Ihrem eigenen Börsenkonto unter Einzahlen. Ohne die zwölf oder vierundzwanzig Wörter kontrollieren Sie nichts. Und wo eine Auszahlung eine Freigabe oder Gebühr voraussetzt, gehört das Geld nicht Ihnen.

Was jetzt noch zu retten ist

Zahlen Sie nichts mehr nach, auch keine Quellensteuer, Prüfgebühr oder Versicherung. Auf jede Zahlung folgt die nächste Forderung, weil das Guthaben, das freigegeben werden soll, nie existiert hat.

Melden Sie die Empfängeradresse mit den Transaktions-IDs Ihrer Kryptobörse; gemeldete Adressen werden gesperrt, und weitergeleitetes Geld landet fast immer wieder bei einer regulierten Börse. Haben Sie per Überweisung oder Karte gezahlt, rufen Sie heute Ihre Bank an und verlangen Sie die Betrugsabteilung.

Sichern Sie Screenshots des angezeigten Guthabens, alle Zahlungsbelege, Wallet-Adressen, Transaktions-IDs und die exportierten Chatverläufe, solange Sie Zugang haben. Nach einer öffentlichen Warnung wird der Zugang oft innerhalb weniger Tage abgeschaltet.

Was wir für Sie prüfen können

Ob Ihr Geld noch erreichbar ist, hängt an zwei Angaben: wie Sie gezahlt haben und wann. Danach richtet sich alles Weitere, und die Fristen laufen ab dem Tag der Zahlung, nicht ab dem Tag, an dem Sie es merken.

Schildern Sie uns den Fall. Sie bekommen kostenlos eine Einschätzung, welcher Weg bei Ihnen realistisch noch offen ist, die richtige Formulierung für Bank und Börse und einen klaren Hinweis darauf, was eine Anzeige leisten kann. Keine Vorkasse, und es antwortet ein Mensch.

Die Masche 6 Schritte

So läuft der Betrug bei basiswallet.co ab

Immer gleich, mit erstaunlich wenig Abwechslung. Wenn Sie zwei oder drei dieser Schritte wiedererkennen, sind Sie an dieselbe Gruppe geraten.

So läuft es ab, Schritt für Schritt
1 Kontakt WhatsApp, Telegram,Instagram oder Dating-App 2 Betreuer Ein „Berater“ baut überWochen Vertrauen auf 3 Kryptobörse Sie eröffnen ein echtesKonto bei Kraken, 4 Weiterleitung Die Coins gehen an eineWallet, die nicht Ihnen 5 Gesperrt basiswallet.co verlangtGebühren und zahlt nie aus
  1. Kontakt. WhatsApp, Telegram, Instagram oder Dating-App
  2. Betreuer. Ein „Berater“ baut über Wochen Vertrauen auf
  3. Kryptobörse. Sie eröffnen ein echtes Konto bei Kraken, Coinbase, Bitpanda
  4. Weiterleitung. Die Coins gehen an eine Wallet, die nicht Ihnen gehört
  5. Gesperrt. basiswallet.co verlangt Gebühren und zahlt nie aus
  1. Der Kontakt kommt nicht über Geld

    Eine angeblich falsch zugestellte WhatsApp. Eine Frau oder ein Mann auf einer Dating-App. Eine Instagram- oder TikTok-Anzeige mit einem bekannten Gesicht und einer erfundenen Schlagzeile. Eine Einladung in eine Telegram- oder WhatsApp-Gruppe, in der angeblich Trading-Signale geteilt werden. Über Ihr Geld wird tagelang bis wochenlang kein Wort verloren.

  2. Sie bekommen einen persönlichen Betreuer

    Ein „Anlageberater", ein „Account Manager", ein „Mentor". Er ruft an, er schreibt morgens, er fragt nach Ihrer Familie. Diese Phase dauert bewusst lange, weil sie das Einzige ist, was später den Unterschied macht: Sie vertrauen einem Menschen, nicht einer Website.

  3. Sie sollen ein Konto bei einer echten Kryptobörse eröffnen

    Und zwar bei einer seriösen: Kraken, Coinbase, Bitpanda, Bison der Börse Stuttgart, Bitvavo, Bitcoin.de oder Binance. Das ist kein Versehen, sondern der wichtigste Trick der ganzen Masche. Sie durchlaufen dort eine echte Identitätsprüfung, Ihre Bank sieht eine Überweisung an ein reguliertes Unternehmen, und alles fühlt sich geprüft an. Bis hierher ist auch alles echt: Sie kaufen tatsächlich Bitcoin, Ethereum oder USDT, und sie gehören tatsächlich Ihnen.

  4. Sie überweisen die Kryptowerte weiter, und da ist das Geld weg

    Jetzt bekommen Sie eine Wallet-Adresse und die Anweisung, Ihre Coins von der Börse auf „Ihr Handelskonto" bei basiswallet.co zu senden. Diese Wallet gehört nicht Ihnen. Manchmal wird Ihnen stattdessen gesagt, Sie sollen AnyDesk oder TeamViewer installieren, damit man Ihnen „beim Einrichten hilft", und dann macht es jemand anderes von Ihrem Bildschirm aus. In beiden Fällen ist das der Moment, in dem der Schaden entsteht, nicht der Kauf bei der Börse.

  5. Die Zahlen steigen, und eine kleine Auszahlung funktioniert

    Das Dashboard zeigt Gewinne. Sie fordern ein paar hundert Euro an und bekommen sie tatsächlich. Das ist der billigste Teil des gesamten Ablaufs und der wirksamste, denn er verwandelt Vorsicht in Vertrauen. Kurz darauf kommt die Aufforderung, deutlich mehr einzuzahlen, oft verbunden mit einer angeblich einmaligen Gelegenheit und einer Frist.

  6. Die große Auszahlung wird nie abgelehnt, sondern verteuert

    Eine Ablehnung würde das Gespräch beenden. Stattdessen taucht eine Bedingung auf, und die kostet Geld: eine Quellensteuer, eine Gebühr für die Geldwäscheprüfung, eine Versicherung, ein Upgrade auf eine höhere Kontostufe, ein Liquiditätsnachweis. Sie zahlen, und es kommt die nächste Forderung. Keine davon gibt jemals etwas frei, weil es nichts freizugeben gibt. Das angezeigte Guthaben ist eine Zahl in einer Datenbank, die diesen Leuten gehört.

Warnzeichen6
  • Wallet im Namen, ohne dass Sie die Schlüssel besitzen
  • Die Endung .co ähnelt .com und wird oft überlesen
  • Die Betreiber unterstehen keiner Aufsicht der BaFin
  • Keine Erlaubnis für Kryptowerte-Dienstleistungen
  • Basis im Namen richtet sich an Anfänger
  • Auszahlungen werden an Gebühren geknüpft statt abgelehnt
Meldung ca. 2 Minuten

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Dann sind Sie nicht der Erste. Schildern Sie in fünf kurzen Fragen, was bei basiswallet.co passiert ist. Kostenlos, ohne Vorschuss, und ein Mensch liest es.

Wir sind kein Rückholdienst und versprechen keine Rückholung. Wir verlangen niemals eine Vorauszahlung und fragen nie nach Ihrer Wiederherstellungsphrase.

Geld zurückholen 5 Wege

Welche Wege bei basiswallet.co noch offen sind

Ob Geld zurückkommt, entscheidet sich fast ausschließlich daran, wie Sie gezahlt haben und wie schnell Sie handeln. Suchen Sie Ihren Zahlungsweg heraus.

Kreditkarte ca. 120 Tage

Hier stehen die Chancen am besten. Über das Chargeback-Verfahren von Visa und Mastercard können Sie die Zahlung zurückbuchen lassen, wenn die versprochene Leistung nie erbracht wurde. Ansprechpartner ist Ihre kartenausgebende Bank, nicht die Plattform.

SEPA-Überweisung Stunden

Ihre Bank kann bei der Empfängerbank einen Überweisungsrückruf anstoßen. Das wirkt nur, solange das Geld dort noch liegt. Die Empfängerkonten sitzen meist bei E-Geld-Instituten in Litauen, Lettland, Zypern oder Malta. Genau deshalb ist der Anruf bei der Betrugsabteilung der erste Schritt und nicht der dritte.

Lastschrift 8 Wochen

Am einfachsten: Eine SEPA-Lastschrift können Sie als Verbraucher acht Wochen lang ohne Angabe von Gründen zurückgeben, bei einer nicht autorisierten Lastschrift sogar dreizehn Monate. Das geht im Online-Banking selbst.

Kryptowerte über Kraken, Coinbase, Bitpanda, Bison oder Bitcoin.de sofort melden

Der wichtigste und am häufigsten übersehene Weg. Eine bestätigte Transaktion lässt sich nicht rückgängig machen, aber das Geld bleibt selten im Nichts: es wird weitergeleitet und landet fast immer wieder bei einer regulierten Börse, die es auszahlen soll. Melden Sie die Empfängeradresse deshalb sofort Ihrer eigenen Börse und, wenn bekannt, der Zielbörse.

Börsen sperren gemeldete Adressen, und je früher eine Adresse markiert ist, desto größer die Chance, dass beim nächsten Weiterleiten etwas hängen bleibt. Sie brauchen dafür die Transaktions-IDs aus Ihrem Börsenkonto.

Strafanzeige jederzeit

Kostenlos über die Onlinewache Ihres Bundeslandes. Sie bekommen ein Aktenzeichen, das Banken, Börsen und das Finanzamt später verlangen, und die Staatsanwaltschaft kann Kontensperren und Auskünfte durchsetzen, die Ihnen als Privatperson verschlossen sind. Mehrere Anzeigen zum selben Anbieter aus verschiedenen Bundesländern führen regelmäßig zu einem Sammelverfahren.

Was nicht funktioniert: jede Zahlung an basiswallet.co selbst. Wer Ihnen sagt, eine Steuer, eine Gebühr oder ein Liquiditätsnachweis gebe Ihr Guthaben frei, hilft Ihnen nicht, sondern holt die zweite Runde.

Ausführlich, mit allen Fristen und dem Wortlaut, den Bank und Börse hören müssen: Geld zurückholen, welcher Weg und welche Frist. Woran Sie erkannt hätten, dass eine Wallet Ihnen nicht gehört, steht unter Warum Betrüger Sie zu Kraken und Bitpanda schicken.

Was jetzt zählt

Sie haben an basiswallet.co gezahlt

Die Reihenfolge ist danach geordnet, was das Ergebnis noch verändern kann. Der erste Schritt ist der wichtigste, und er ist kostenlos.

  1. 01

    Keine weitere Zahlung

    Keine Gebühr, keine Steuer, kein Upgrade gibt ein Guthaben frei. Auf jede Zahlung folgt die nächste Forderung.

  2. 02

    Heute Bank oder Börse anrufen

    Betrugsabteilung verlangen. Nur hier entscheiden Stunden. Empfängerkonto oder Wallet-Adresse bereithalten.

  3. 03

    Bei der BaFin melden

    Verbrauchertelefon 0800 2100500. Die Aufsicht holt kein Geld zurück, aber Ihre Meldung fließt in die nächste Warnung ein.

  4. 04

    Anzeige erstatten

    Über die Onlinewache Ihres Bundeslandes. Sie erhalten ein Aktenzeichen, das Sie später brauchen.

Und danach: Rechnen Sie damit, dass Sie jemand kontaktiert und anbietet, Ihr Geld gegen eine Vorauszahlung zurückzuholen. Das ist der zweite Betrug. Die BaFin warnt ausdrücklich davor. Niemand Seriöses fragt nach Ihrer Wallet-Wiederherstellungsphrase oder Ihren privaten Schlüsseln, und wir tun es nie. Woran Sie diese Anrufe in einem Satz erkennen, steht unter Der zweite Betrug.

Noch nichts gemeldet?

Fall in 2 Minuten schildern
Warum uns melden

Was Ihre Meldung bei uns bewirkt

  • Sie erfahren, welcher Weg bei Ihnen noch offen ist

    Kreditkarte, Überweisung, Lastschrift und Kryptobörse haben völlig unterschiedliche Fristen und völlig unterschiedliche Ansprechpartner. Wir sehen diese Fälle täglich und sagen Ihnen, welcher Ihrer Wege noch trägt und wen Sie zuerst anschreiben müssen. Kostenlos, ohne Vorkasse.

  • Sie bekommen die richtige Formulierung

    Eine Rückbuchung scheitert selten daran, dass sie unmöglich wäre, sondern daran, dass sie falsch beantragt wird. Wir sagen Ihnen, welche Begriffe die Betrugsabteilung hören muss, welche Transaktions-IDs die Börse braucht und was in die Anzeige gehört, damit ein Aktenzeichen entsteht, mit dem sich arbeiten lässt.

  • Wallet-Adressen wirken nur, wenn sie gemeldet sind

    Eine Empfängeradresse, die bei den Börsen markiert ist, kann Auszahlungen blockieren, auch Monate später und auch für andere Geschädigte. Eine Adresse, die niemand meldet, kann gar nichts. Jede Meldung bei uns macht die nächste Meldung wirksamer.

  • Ihr Fall geht in den nächsten Eintrag ein

    Diese Leute wechseln Namen und Domain und behalten Technik, Telefonnummern und Personal. Wer die neue Domain als Erster meldet, sorgt dafür, dass die nächste Person sie findet, bevor sie zahlt. Personenbezogene Angaben aus Meldungen erscheinen dabei nie auf der Website.

Häufige Fragen zu basiswallet.co 7
Ist basiswallet.co Betrug?
Ja. basiswallet.co nimmt Geld entgegen und zahlt es nicht aus, und die Forderungen, die vor einer Auszahlung auftauchen, sind Teil desselben Ablaufs. Belegt ist das durch die Warnmeldung der BaFin vom 19. August 2026, die auf dieser Seite im Wortlaut steht: der Betrieb läuft ohne die erforderliche Erlaubnis. Wer dort einzahlt, hat keine Einlagensicherung und keine Stelle, die im Streitfall eingreift.
Ist basiswallet.co seriös? Erfahrungen von Betroffenen
Nein, und die Erfahrungsberichte laufen alle auf dasselbe hinaus: Der Einstieg ist freundlich, eine kleine Auszahlung funktioniert, die große nicht mehr. Danach kommen Forderungen, die immer größer werden, und irgendwann ist das Konto gesperrt und der Betreuer verschwunden. Positive Bewertungen zu solchen Plattformen sind in aller Regel gekauft oder stammen aus der Anfangsphase, in der noch ausgezahlt wurde.
Warum funktioniert meine Auszahlung bei basiswallet.co nicht?
Weil an dieser Stelle das Einsammeln endet. Der Auftrag wird meist angenommen und dann an eine Zahlung geknüpft: Steuer, Gebühr, Versicherung, Kontoupgrade. Auf jede Zahlung folgt die nächste Forderung, und keine gibt ein Guthaben frei. Stellen Sie die Zahlungen ein und wenden Sie sich noch heute an Ihre Bank oder Kryptobörse.
Bekomme ich mein Geld von basiswallet.co zurück?
Das hängt weit mehr davon ab, wie Sie gezahlt haben, als davon, wen Sie beauftragen. Kartenzahlungen lassen sich oft zurückbuchen, Überweisungen manchmal zurückrufen, solange das Geld auf dem Empfängerkonto liegt. Eine bestätigte Krypto-Transaktion kann niemand rückgängig machen. Wer gegen Vorauszahlung eine Rückholung verspricht, begeht die nächste Straftat.
Warum kann ich mich bei basiswallet.co nicht mehr einloggen?
Weil der Zugang abgeschaltet wurde, nicht weil etwas kaputt ist. Ein gesperrtes Konto, eine Fehlermeldung beim Login oder eine App, die sich plötzlich nicht mehr verbindet, kommen fast immer kurz nach einer Auszahlungsanfrage oder kurz nachdem jemand aufgehört hat zu zahlen. Das angezeigte Guthaben war ohnehin nur eine Zahl in einer fremden Datenbank. Sichern Sie jetzt Screenshots und Chatverläufe, solange Sie noch etwas davon haben.
Hat basiswallet.co eine Erlaubnis oder Lizenz?
Hat sie nicht, und Sie können das in zwei Minuten selbst nachprüfen: Der Name steht in keiner öffentlichen Zulassungsdatenbank. Die Lizenznummer, das Registersiegel und die Aufsichtsplakette auf der eigenen Website sind abgeschrieben, meist bei einem echten Institut, das davon nichts weiß. Genau dafür sind sie da.
Ich wurde angerufen und mir wurde Rückholung angeboten. Was tun?
Legen Sie auf und zahlen Sie nichts. Auf den ersten Betrug folgt fast immer ein zweiter Anruf, weil in diesem Umfeld bekannt ist, wer bereits gezahlt hat: Listen von Geschädigten sind hier die wertvollste Ware. Die Anrufer geben sich als Kanzlei, Ermittlungsdienst oder Chargeback-Spezialist aus und verlangen eine Gebühr im Voraus. Niemand Seriöses verlangt Vorkasse, und niemand Seriöses fragt nach Ihrer Wallet-Wiederherstellungsphrase oder Ihren privaten Schlüsseln.

Wir geben eine öffentlich veröffentlichte Warnung der Finanzaufsicht wieder und zitieren sie wörtlich. Wir erheben keine eigenen strafrechtlichen Vorwürfe, sind keine Behörde, keine Rechtsanwaltskanzlei und kein Rückholdienst. Maßgeblich ist die Veröffentlichung der Behörde, auf die dieser Eintrag verlinkt. Zum Verfahren: Methodik und Korrekturen.

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