Betrug
venator24.com
Zahlen Sie hier nichts ein, und zahlen Sie nichts nach. venator24.com nimmt Geld entgegen und zahlt es nicht aus. Was als Gebühr, Steuer oder Kontoupgrade vor Ihrer Auszahlung verlangt wird, ist keine Bedingung, sondern die nächste Runde.
venator24.com nennt eine Berliner Adresse, die die BaFin für eine Scheinadresse hält, und hat kein rechtsgültiges Impressum. Was Betroffene jetzt tun sollten.
- Eintrag
- Nr. 027
- Behörde
- BaFin
- Warnung vom
- 31.08.2026
- Website
- venator24.com
- Auch bekannt als
- venator24.com, venator24, Venator24, Venator
- Geprüft
- Martin Schreiber, 18.09.2026
- Quelle
- Originalmeldung ↗
- Ihre Auszahlung wurde angenommen und dann nie ausgeführt
- Das Konto ist gesperrt oder der Login funktioniert plötzlich nicht mehr
- Vor der Auszahlung wird eine Steuer, Gebühr oder Versicherung verlangt
- Sie sollten Bitcoin oder USDT bei Kraken, Coinbase oder Bitpanda kaufen und weiterschicken
- Ihr Betreuer ist seit der Auszahlungsanfrage nicht mehr erreichbar
- Es wird Druck gemacht: eine Frist, eine letzte Chance, ein einmaliges Angebot
Jeder dieser Punkte für sich genügt. Zusammen sind sie das Muster, und das Muster ist kein Zufall: Es ist der Ablauf, nach dem hier gearbeitet wird.
Sie haben an venator24.com gezahlt?
Fall meldenDie Webseite verfügt über kein rechtsgültiges Impressum. Als vermeintlicher Geschäftssitz wird eine Adresse in Berlin angegeben. Es dürfte sich um eine Scheinadresse handeln.
BaFin, 31. August 2026 · Original ansehen ↗
Sie haben an venator24.com gezahlt?
Schildern Sie kurz, was passiert ist. Fünf Fragen, kostenlos, ohne Vorschuss. Sie bekommen eine Einschätzung, welche Zahlungen noch reversibel sind und welche Stelle zuständig ist.
Wir sind kein Rückholdienst und versprechen keine Rückholung. Wir verlangen niemals eine Vorauszahlung und fragen nie nach Ihrer Wiederherstellungsphrase.
Eine Adresse, die es gibt und die trotzdem keine ist
Die BaFin hat am 31. August 2026 vor den Angeboten auf venator24.com gewarnt. Nach ihren Erkenntnissen werden dort ohne Erlaubnis Finanz- beziehungsweise Kryptowerte-Dienstleistungen angeboten.
Dann wird sie ungewöhnlich deutlich:
Die Webseite verfügt über kein rechtsgültiges Impressum. Als vermeintlicher Geschäftssitz wird eine Adresse in Berlin angegeben. Es dürfte sich um eine Scheinadresse handeln.
Und sie zieht selbst die Folgerung: Anlegerinnen und Anleger können nicht erkennen, mit wem sie in eine Geschäftsbeziehung treten.
Eine Scheinadresse ist keine falsche Adresse
Der Unterschied ist wichtiger, als er klingt, und er erklärt, warum diese Prüfung bei so vielen Menschen versagt.
Eine falsche Adresse gibt es nicht. Wer sie in eine Karte eingibt, findet nichts, und die Sache ist erledigt.
Eine Scheinadresse gibt es. Es steht ein Haus dort. Oft sitzt darin sogar ein Dienstleister, der Post entgegennimmt und weiterleitet, völlig legal, für viele Firmen gleichzeitig. Wer die Adresse prüft, indem er sie in eine Karte eingibt oder ein Bild des Straßenzugs ansieht, findet Bestätigung: Es gibt das Gebäude, es sieht ordentlich aus, die Gegend ist gut.
Was er nicht sieht: Dort arbeitet niemand von diesem Unternehmen. Es gibt keine Räume, keine Mitarbeiter, kein Büro. Nur ein Fach für Briefe, das monatlich ein paar Euro kostet und in zehn Minuten online gemietet ist.
Deshalb ist die Kartenprüfung wertlos. Die Prüfung, die zählt, ist eine andere: Steht dieses Unternehmen mit dieser Adresse im Handelsregister? Das gemeinsame Registerportal der Länder ist kostenlos. Findet sich dort nichts, existiert das Unternehmen nicht, gleich wie real die Straße ist.
Warum Berlin
Weil eine Berliner Adresse für Fintech-Angebote heute genau das leistet, was früher Frankfurt leistete.
Berlin gilt als Standort junger Finanz- und Technologieunternehmen. Eine Adresse dort passt zu einer Krypto-Plattform, wie eine Frankfurter Adresse zu einer Bank passt. Sie erklärt, warum das Unternehmen neu ist und trotzdem seriös sein soll.
Dazu kommt der praktische Teil: Deutsche Anleger fragen sich bei einem Auslandsanbieter, an wen sie sich im Streitfall wenden könnten. Eine deutsche Adresse beantwortet diese Frage scheinbar, und sie ist von allen Vertrauenssignalen das billigste.
Was ein fehlendes Impressum rechtlich bedeutet
Jede geschäftsmäßige Website in Deutschland braucht ein Impressum. Das verlangt § 5 Digitale-Dienste-Gesetz, und es ist keine Formalie, sondern die Grundlage dafür, dass man den Anbieter überhaupt erreichen und belangen kann.
Hineingehören der Name, die ladungsfähige Anschrift, eine schnelle Kontaktmöglichkeit, bei eingetragenen Unternehmen Register und Nummer, bei erlaubnispflichtigen Geschäften die zuständige Aufsichtsbehörde.
Ladungsfähig heißt: Ein Gericht kann dorthin zustellen. Genau das ist bei einer Scheinadresse nicht der Fall, und genau deshalb wird sie benutzt. Das Impressum fehlt hier nicht aus Nachlässigkeit. Es fehlt, damit niemand einen Empfänger hat.
Wenn die BaFin schreibt, Anleger könnten nicht erkennen, mit wem sie einen Vertrag schließen, dann ist das die praktische Zusammenfassung: Sie haben keinen Vertragspartner, den Sie benennen könnten. Ein Anwalt hilft Ihnen hier nicht, weil eine Klage jemanden braucht, dem sie zugestellt werden kann.
Der Name: ein Jäger und eine Zahl
Venator ist Latein und heißt Jäger. In der Finanzwerbung soll das Entschlossenheit und Zugriff bedeuten, jemanden, der Gelegenheiten aufspürt.
Die 24 ist der deutschere Teil der Konstruktion. Sie ist im deutschen Markt seit Jahren die Kurzform für „rund um die Uhr erreichbar” und kommt in vielen bekannten und seriösen Namen vor. Angehängt an ein beliebiges Wort erzeugt sie den Eindruck eines etablierten deutschen Dienstleisters, und sie ist kostenlos.
Das ist die übliche Bauweise: ein Wort, das Kompetenz behauptet, und ein Zusatz, der Vertrautheit erzeugt. Beides ist Werbung. Prüfbar ist davon nichts.
Wo Ihr Geld den Besitzer wechselt
Nicht bei der Einzahlung, sondern beim Weiterleiten.
Der übliche Weg: Sie sollen ein Konto bei einer echten, regulierten Kryptobörse eröffnen, etwa Kraken, Coinbase, Bitpanda, Bison, Bitvavo oder Bitcoin.de. Dort durchlaufen Sie eine richtige Identitätsprüfung und kaufen tatsächlich Coins. Bis hierher gehört alles Ihnen, und Ihre Bank sieht eine unauffällige Überweisung an ein reguliertes Unternehmen.
Dann kommt eine Wallet-Adresse und die Aufforderung, die Coins auf Ihr angebliches Handelskonto zu übertragen. Dort endet Ihr Eigentum.
Drei Prüfsteine: Eine Einzahlungsadresse, die Ihnen gehört, steht in Ihrem eigenen Börsenkonto unter Einzahlen. Ohne zwölf oder vierundzwanzig Wörter, die nur Sie kennen, kontrollieren Sie keine Wallet. Und wo eine Auszahlung eine Freigabe oder Gebühr voraussetzt, ist das Geld nicht Ihres.
Wenn die Auszahlung blockiert ist
Zahlen Sie nichts mehr nach. Melden Sie die Empfängeradresse mit den Transaktions-IDs Ihrer Kryptobörse; gemeldete Adressen werden gesperrt. Haben Sie per Überweisung oder Karte gezahlt, rufen Sie heute Ihre Bank an und verlangen Sie die Betrugsabteilung.
Sichern Sie in diesem Fall besonders die Stelle mit der Berliner Adresse: Screenshot mit vollständiger Adresszeile und Datum. Dass eine Anschrift angegeben wurde, die nach Einschätzung der Aufsicht keine ist, gehört zu den Punkten, die für eine Anzeige zählen, und sie verschwindet mit der Website.
Was eine Meldung bei uns bewirkt
Sie bekommen kostenlos eine Einschätzung, welcher Weg bei Ihnen nach Zahlungsweg und Datum noch offen ist, die passende Formulierung für Bank und Börse und eine klare Aussage dazu, was eine Anzeige hier leisten kann.
Und Ihr Fall bleibt nicht folgenlos: Wallet-Adressen wirken nur, wenn sie gemeldet sind, und Anbieter dieser Art wechseln nach einer Warnung die Domain, nicht das Geschäft. Was Sie uns melden, geht in den nächsten Eintrag ein.
So läuft der Betrug bei venator24.com ab
Immer gleich, mit erstaunlich wenig Abwechslung. Wenn Sie zwei oder drei dieser Schritte wiedererkennen, sind Sie an dieselbe Gruppe geraten.
- Kontakt. WhatsApp, Telegram, Instagram oder Dating-App
- Betreuer. Ein „Berater“ baut über Wochen Vertrauen auf
- Kryptobörse. Sie eröffnen ein echtes Konto bei Kraken, Coinbase, Bitpanda
- Weiterleitung. Die Coins gehen an eine Wallet, die nicht Ihnen gehört
- Gesperrt. venator24.com verlangt Gebühren und zahlt nie aus
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Der Kontakt kommt nicht über Geld
Eine angeblich falsch zugestellte WhatsApp. Eine Frau oder ein Mann auf einer Dating-App. Eine Instagram- oder TikTok-Anzeige mit einem bekannten Gesicht und einer erfundenen Schlagzeile. Eine Einladung in eine Telegram- oder WhatsApp-Gruppe, in der angeblich Trading-Signale geteilt werden. Über Ihr Geld wird tagelang bis wochenlang kein Wort verloren.
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Sie bekommen einen persönlichen Betreuer
Ein „Anlageberater", ein „Account Manager", ein „Mentor". Er ruft an, er schreibt morgens, er fragt nach Ihrer Familie. Diese Phase dauert bewusst lange, weil sie das Einzige ist, was später den Unterschied macht: Sie vertrauen einem Menschen, nicht einer Website.
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Sie sollen ein Konto bei einer echten Kryptobörse eröffnen
Und zwar bei einer seriösen: Kraken, Coinbase, Bitpanda, Bison der Börse Stuttgart, Bitvavo, Bitcoin.de oder Binance. Das ist kein Versehen, sondern der wichtigste Trick der ganzen Masche. Sie durchlaufen dort eine echte Identitätsprüfung, Ihre Bank sieht eine Überweisung an ein reguliertes Unternehmen, und alles fühlt sich geprüft an. Bis hierher ist auch alles echt: Sie kaufen tatsächlich Bitcoin, Ethereum oder USDT, und sie gehören tatsächlich Ihnen.
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Sie überweisen die Kryptowerte weiter, und da ist das Geld weg
Jetzt bekommen Sie eine Wallet-Adresse und die Anweisung, Ihre Coins von der Börse auf „Ihr Handelskonto" bei venator24.com zu senden. Diese Wallet gehört nicht Ihnen. Manchmal wird Ihnen stattdessen gesagt, Sie sollen AnyDesk oder TeamViewer installieren, damit man Ihnen „beim Einrichten hilft", und dann macht es jemand anderes von Ihrem Bildschirm aus. In beiden Fällen ist das der Moment, in dem der Schaden entsteht, nicht der Kauf bei der Börse.
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Die Zahlen steigen, und eine kleine Auszahlung funktioniert
Das Dashboard zeigt Gewinne. Sie fordern ein paar hundert Euro an und bekommen sie tatsächlich. Das ist der billigste Teil des gesamten Ablaufs und der wirksamste, denn er verwandelt Vorsicht in Vertrauen. Kurz darauf kommt die Aufforderung, deutlich mehr einzuzahlen, oft verbunden mit einer angeblich einmaligen Gelegenheit und einer Frist.
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Die große Auszahlung wird nie abgelehnt, sondern verteuert
Eine Ablehnung würde das Gespräch beenden. Stattdessen taucht eine Bedingung auf, und die kostet Geld: eine Quellensteuer, eine Gebühr für die Geldwäscheprüfung, eine Versicherung, ein Upgrade auf eine höhere Kontostufe, ein Liquiditätsnachweis. Sie zahlen, und es kommt die nächste Forderung. Keine davon gibt jemals etwas frei, weil es nichts freizugeben gibt. Das angezeigte Guthaben ist eine Zahl in einer Datenbank, die diesen Leuten gehört.
- Die BaFin hält die angegebene Berliner Adresse für eine Scheinadresse
- Kein rechtsgültiges Impressum auf der Website
- Anleger können nicht erkennen, mit wem sie einen Vertrag schließen
- Keine Erlaubnis für Finanz- oder Kryptowerte-Dienstleistungen
- Die Zahl 24 im Namen soll Erreichbarkeit suggerieren
- Kunden sollen Coins von einer echten Börse an eine fremde Wallet senden
Kommt Ihnen das bekannt vor?
Dann sind Sie nicht der Erste. Schildern Sie in fünf kurzen Fragen, was bei venator24.com passiert ist. Kostenlos, ohne Vorschuss, und ein Mensch liest es.
Wir sind kein Rückholdienst und versprechen keine Rückholung. Wir verlangen niemals eine Vorauszahlung und fragen nie nach Ihrer Wiederherstellungsphrase.
Welche Wege bei venator24.com noch offen sind
Ob Geld zurückkommt, entscheidet sich fast ausschließlich daran, wie Sie gezahlt haben und wie schnell Sie handeln. Suchen Sie Ihren Zahlungsweg heraus.
Kreditkarte ca. 120 Tage
Hier stehen die Chancen am besten. Über das Chargeback-Verfahren von Visa und Mastercard können Sie die Zahlung zurückbuchen lassen, wenn die versprochene Leistung nie erbracht wurde. Ansprechpartner ist Ihre kartenausgebende Bank, nicht die Plattform.
SEPA-Überweisung Stunden
Ihre Bank kann bei der Empfängerbank einen Überweisungsrückruf anstoßen. Das wirkt nur, solange das Geld dort noch liegt. Die Empfängerkonten sitzen meist bei E-Geld-Instituten in Litauen, Lettland, Zypern oder Malta. Genau deshalb ist der Anruf bei der Betrugsabteilung der erste Schritt und nicht der dritte.
Lastschrift 8 Wochen
Am einfachsten: Eine SEPA-Lastschrift können Sie als Verbraucher acht Wochen lang ohne Angabe von Gründen zurückgeben, bei einer nicht autorisierten Lastschrift sogar dreizehn Monate. Das geht im Online-Banking selbst.
Kryptowerte über Kraken, Coinbase, Bitpanda, Bison oder Bitcoin.de sofort melden
Der wichtigste und am häufigsten übersehene Weg. Eine bestätigte Transaktion lässt sich nicht rückgängig machen, aber das Geld bleibt selten im Nichts: es wird weitergeleitet und landet fast immer wieder bei einer regulierten Börse, die es auszahlen soll. Melden Sie die Empfängeradresse deshalb sofort Ihrer eigenen Börse und, wenn bekannt, der Zielbörse.
Börsen sperren gemeldete Adressen, und je früher eine Adresse markiert ist, desto größer die Chance, dass beim nächsten Weiterleiten etwas hängen bleibt. Sie brauchen dafür die Transaktions-IDs aus Ihrem Börsenkonto.
Strafanzeige jederzeit
Kostenlos über die Onlinewache Ihres Bundeslandes. Sie bekommen ein Aktenzeichen, das Banken, Börsen und das Finanzamt später verlangen, und die Staatsanwaltschaft kann Kontensperren und Auskünfte durchsetzen, die Ihnen als Privatperson verschlossen sind. Mehrere Anzeigen zum selben Anbieter aus verschiedenen Bundesländern führen regelmäßig zu einem Sammelverfahren.
Was nicht funktioniert: jede Zahlung an venator24.com selbst. Wer Ihnen sagt, eine Steuer, eine Gebühr oder ein Liquiditätsnachweis gebe Ihr Guthaben frei, hilft Ihnen nicht, sondern holt die zweite Runde.
Ausführlich, mit allen Fristen und dem Wortlaut, den Bank und Börse hören müssen: Geld zurückholen, welcher Weg und welche Frist. Woran Sie erkannt hätten, dass eine Wallet Ihnen nicht gehört, steht unter Warum Betrüger Sie zu Kraken und Bitpanda schicken.
Sie haben an venator24.com gezahlt
Die Reihenfolge ist danach geordnet, was das Ergebnis noch verändern kann. Der erste Schritt ist der wichtigste, und er ist kostenlos.
- 01
Keine weitere Zahlung
Keine Gebühr, keine Steuer, kein Upgrade gibt ein Guthaben frei. Auf jede Zahlung folgt die nächste Forderung.
- 02
Heute Bank oder Börse anrufen
Betrugsabteilung verlangen. Nur hier entscheiden Stunden. Empfängerkonto oder Wallet-Adresse bereithalten.
- 03
Bei der BaFin melden
Verbrauchertelefon 0800 2100500. Die Aufsicht holt kein Geld zurück, aber Ihre Meldung fließt in die nächste Warnung ein.
- 04
Anzeige erstatten
Über die Onlinewache Ihres Bundeslandes. Sie erhalten ein Aktenzeichen, das Sie später brauchen.
Und danach: Rechnen Sie damit, dass Sie jemand kontaktiert und anbietet, Ihr Geld gegen eine Vorauszahlung zurückzuholen. Das ist der zweite Betrug. Die BaFin warnt ausdrücklich davor. Niemand Seriöses fragt nach Ihrer Wallet-Wiederherstellungsphrase oder Ihren privaten Schlüsseln, und wir tun es nie. Woran Sie diese Anrufe in einem Satz erkennen, steht unter Der zweite Betrug.
Noch nichts gemeldet?
Fall in 2 Minuten schildernWas Ihre Meldung bei uns bewirkt
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Sie erfahren, welcher Weg bei Ihnen noch offen ist
Kreditkarte, Überweisung, Lastschrift und Kryptobörse haben völlig unterschiedliche Fristen und völlig unterschiedliche Ansprechpartner. Wir sehen diese Fälle täglich und sagen Ihnen, welcher Ihrer Wege noch trägt und wen Sie zuerst anschreiben müssen. Kostenlos, ohne Vorkasse.
-
Sie bekommen die richtige Formulierung
Eine Rückbuchung scheitert selten daran, dass sie unmöglich wäre, sondern daran, dass sie falsch beantragt wird. Wir sagen Ihnen, welche Begriffe die Betrugsabteilung hören muss, welche Transaktions-IDs die Börse braucht und was in die Anzeige gehört, damit ein Aktenzeichen entsteht, mit dem sich arbeiten lässt.
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Wallet-Adressen wirken nur, wenn sie gemeldet sind
Eine Empfängeradresse, die bei den Börsen markiert ist, kann Auszahlungen blockieren, auch Monate später und auch für andere Geschädigte. Eine Adresse, die niemand meldet, kann gar nichts. Jede Meldung bei uns macht die nächste Meldung wirksamer.
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Ihr Fall geht in den nächsten Eintrag ein
Diese Leute wechseln Namen und Domain und behalten Technik, Telefonnummern und Personal. Wer die neue Domain als Erster meldet, sorgt dafür, dass die nächste Person sie findet, bevor sie zahlt. Personenbezogene Angaben aus Meldungen erscheinen dabei nie auf der Website.
- Ist venator24.com Betrug?
- Ja. venator24.com nimmt Geld entgegen und zahlt es nicht aus, und die Forderungen, die vor einer Auszahlung auftauchen, sind Teil desselben Ablaufs. Belegt ist das durch die Warnmeldung der BaFin vom 31. August 2026, die auf dieser Seite im Wortlaut steht: der Betrieb läuft ohne die erforderliche Erlaubnis. Wer dort einzahlt, hat keine Einlagensicherung und keine Stelle, die im Streitfall eingreift.
- Ist venator24.com seriös? Erfahrungen von Betroffenen
- Nein, und die Erfahrungsberichte laufen alle auf dasselbe hinaus: Der Einstieg ist freundlich, eine kleine Auszahlung funktioniert, die große nicht mehr. Danach kommen Forderungen, die immer größer werden, und irgendwann ist das Konto gesperrt und der Betreuer verschwunden. Positive Bewertungen zu solchen Plattformen sind in aller Regel gekauft oder stammen aus der Anfangsphase, in der noch ausgezahlt wurde.
- Warum funktioniert meine Auszahlung bei venator24.com nicht?
- Weil an dieser Stelle das Einsammeln endet. Der Auftrag wird meist angenommen und dann an eine Zahlung geknüpft: Steuer, Gebühr, Versicherung, Kontoupgrade. Auf jede Zahlung folgt die nächste Forderung, und keine gibt ein Guthaben frei. Stellen Sie die Zahlungen ein und wenden Sie sich noch heute an Ihre Bank oder Kryptobörse.
- Bekomme ich mein Geld von venator24.com zurück?
- Das hängt weit mehr davon ab, wie Sie gezahlt haben, als davon, wen Sie beauftragen. Kartenzahlungen lassen sich oft zurückbuchen, Überweisungen manchmal zurückrufen, solange das Geld auf dem Empfängerkonto liegt. Eine bestätigte Krypto-Transaktion kann niemand rückgängig machen. Wer gegen Vorauszahlung eine Rückholung verspricht, begeht die nächste Straftat.
- Warum kann ich mich bei venator24.com nicht mehr einloggen?
- Weil der Zugang abgeschaltet wurde, nicht weil etwas kaputt ist. Ein gesperrtes Konto, eine Fehlermeldung beim Login oder eine App, die sich plötzlich nicht mehr verbindet, kommen fast immer kurz nach einer Auszahlungsanfrage oder kurz nachdem jemand aufgehört hat zu zahlen. Das angezeigte Guthaben war ohnehin nur eine Zahl in einer fremden Datenbank. Sichern Sie jetzt Screenshots und Chatverläufe, solange Sie noch etwas davon haben.
- Hat venator24.com eine Erlaubnis oder Lizenz?
- Hat sie nicht, und Sie können das in zwei Minuten selbst nachprüfen: Der Name steht in keiner öffentlichen Zulassungsdatenbank. Die Lizenznummer, das Registersiegel und die Aufsichtsplakette auf der eigenen Website sind abgeschrieben, meist bei einem echten Institut, das davon nichts weiß. Genau dafür sind sie da.
- Ich wurde angerufen und mir wurde Rückholung angeboten. Was tun?
- Legen Sie auf und zahlen Sie nichts. Auf den ersten Betrug folgt fast immer ein zweiter Anruf, weil in diesem Umfeld bekannt ist, wer bereits gezahlt hat: Listen von Geschädigten sind hier die wertvollste Ware. Die Anrufer geben sich als Kanzlei, Ermittlungsdienst oder Chargeback-Spezialist aus und verlangen eine Gebühr im Voraus. Niemand Seriöses verlangt Vorkasse, und niemand Seriöses fragt nach Ihrer Wallet-Wiederherstellungsphrase oder Ihren privaten Schlüsseln.
Wir geben eine öffentlich veröffentlichte Warnung der Finanzaufsicht wieder und zitieren sie wörtlich. Wir erheben keine eigenen strafrechtlichen Vorwürfe, sind keine Behörde, keine Rechtsanwaltskanzlei und kein Rückholdienst. Maßgeblich ist die Veröffentlichung der Behörde, auf die dieser Eintrag verlinkt. Zum Verfahren: Methodik und Korrekturen.