Betrug
Falsche CHECK24-Festgeldangebote
Zahlen Sie hier nichts ein, und zahlen Sie nichts nach. Falsche CHECK24-Festgeldangebote nimmt Geld entgegen und zahlt es nicht aus. Was als Gebühr, Steuer oder Kontoupgrade vor Ihrer Auszahlung verlangt wird, ist keine Bedingung, sondern die nächste Runde.
Fest- und Tagesgeldangebote werden im Namen von CHECK24 verschickt. Die BaFin nennt es Identitätsmissbrauch. Die Domains enden auf com.de, nicht auf de.
- Eintrag
- Nr. 022
- Behörde
- BaFin
- Warnung vom
- 31.08.2026
- Website
- check24group.com.de
- Auch bekannt als
- check24group.com.de, check24-eu.com.de, check24gruppe.com.de, CHECK24 Festgeld, CHECK24 Tagesgeld, CHECK24 Betrug
- Geprüft
- Stefan Richter, 18.09.2026
- Quelle
- Originalmeldung ↗
- Ihre Auszahlung wurde angenommen und dann nie ausgeführt
- Das Konto ist gesperrt oder der Login funktioniert plötzlich nicht mehr
- Vor der Auszahlung wird eine Steuer, Gebühr oder Versicherung verlangt
- Sie sollten Bitcoin oder USDT bei Kraken, Coinbase oder Bitpanda kaufen und weiterschicken
- Ihr Betreuer ist seit der Auszahlungsanfrage nicht mehr erreichbar
- Es wird Druck gemacht: eine Frist, eine letzte Chance, ein einmaliges Angebot
Jeder dieser Punkte für sich genügt. Zusammen sind sie das Muster, und das Muster ist kein Zufall: Es ist der Ablauf, nach dem hier gearbeitet wird.
Sie haben an Falsche CHECK24-Festgeldangebote gezahlt?
Fall meldenNachahmung. Diese Warnung betrifft den Missbrauch eines fremden Namens. Das echte Unternehmen CHECK24 Vergleichsportal GmbH hat mit diesen Angeboten nichts zu tun und ist selbst Ziel des Missbrauchs.
Die Betreiber geben vor, ihr Angebot stamme von der CHECK24 Vergleichsportal GmbH mit Sitz in München. Diese Angaben treffen nicht zu. Es handelt sich um Identitätsmissbrauch.
BaFin, 31. August 2026 · Original ansehen ↗
Sie haben an Falsche CHECK24-Festgeldangebote gezahlt?
Schildern Sie kurz, was passiert ist. Fünf Fragen, kostenlos, ohne Vorschuss. Sie bekommen eine Einschätzung, welche Zahlungen noch reversibel sind und welche Stelle zuständig ist.
Wir sind kein Rückholdienst und versprechen keine Rückholung. Wir verlangen niemals eine Vorauszahlung und fragen nie nach Ihrer Wiederherstellungsphrase.
Was die BaFin festgestellt hat
Die BaFin hat am 31. August 2026 vor Fest- und Tagesgeldangeboten gewarnt, die von einer E-Mail-Adresse mit der Domain @check24group.com.de versendet werden. In gefälschten Formularen verwenden die Betreiber außerdem die Domain @check24-eu.com.de.
Die Feststellung dazu ist eindeutig:
Die Betreiber geben vor, ihr Angebot stamme von der CHECK24 Vergleichsportal GmbH mit Sitz in München. Diese Angaben treffen nicht zu. Es handelt sich um Identitätsmissbrauch.
Und es ist nicht der erste Versuch. Bereits am 14. August 2026 hatte die BaFin vor derselben Masche unter @check24gruppe.com.de gewarnt.
Der ganze Trick steckt in vier Zeichen
Sehen Sie sich die Endung genau an: .com.de
Das ist nicht .de. Es ist eine kommerzielle Domain unter com.de, einer Adresse, die frei verkauft wird und mit der deutschen Endung .de nichts zu tun hat außer den beiden letzten Buchstaben.
Warum das funktioniert: Menschen lesen Adressen nicht von rechts nach links. Sie sehen check24group am Anfang, erkennen die Marke, sehen am Ende de und schließen daraus auf ein deutsches Unternehmen. Der eingeschobene Teil in der Mitte wird überlesen, besonders auf einem Telefon, wo die Adresszeile ohnehin gekürzt wird.
Das Prüfverfahren dagegen ist einfach, wenn man es einmal weiß: Der entscheidende Teil einer Adresse sind die letzten beiden Bestandteile vor dem ersten Schrägstrich. Bei check24group.com.de ist das com.de. Bei der echten Firma ist es check24.de. Alles davor kann jeder frei wählen.
Warum ausgerechnet ein Vergleichsportal
Weil CHECK24 in Deutschland fast jeder kennt und weil die Rolle perfekt zum Produkt passt.
Wer Festgeld sucht, geht zu einem Vergleichsportal. Das ist der normale, vernünftige Weg, und genau diesen Weg bildet die Masche nach. Eine E-Mail von einem Vergleichsportal mit einem guten Zinsangebot ist nichts Ungewöhnliches, sondern genau das, was man von einem Vergleichsportal erwartet.
Dazu kommt ein Zweites, das leicht zu übersehen ist. Ein Vergleichsportal ist selbst keine Bank. Es vermittelt. Wenn die Zahlung dann an ein anderes Unternehmen gehen soll als an das Portal, wirkt das nicht verdächtig, sondern richtig. Bei einer angeblichen Bank wäre ein fremder Kontoinhaber ein Alarmzeichen, hier wird er zur plausiblen Zwischenstation.
Und warum Festgeld
Weil es die Menschen trifft, die am wenigsten damit rechnen.
Wer Festgeld anlegt, will nicht spekulieren. Er will einen festen Zins, eine feste Laufzeit und sein Geld zurück. Das sind oft Menschen, die etwas geerbt, verkauft oder über Jahre angespart haben. Sie prüfen den Zinssatz, die Laufzeit und die Einlagensicherung. Die Möglichkeit, dass es den Anbieter gar nicht gibt, kommt in dieser Prüfung nicht vor.
Und die Beträge sind hoch. Niemand legt kleine Summen für zwei Jahre fest. Hier geht es regelmäßig um fünfstellige Beträge, häufig um alles.
Drei Prüfungen, die diesen Fall auflösen
Die Adresse von hinten lesen. Die letzten beiden Bestandteile entscheiden. com.de ist nicht de.
Nie auf den Link in der Mail. Tippen Sie die Adresse des Anbieters selbst ein oder suchen Sie ihn in einer Suchmaschine. Ein echtes Unternehmen finden Sie so; eine nachgebaute Adresse nicht.
Den Kontoinhaber prüfen. Bevor Sie überweisen: Auf wen lautet das Empfängerkonto? Bei einer echten Festgeldanlage lautet es auf die Bank, bei der das Geld liegen soll. Weicht der Name ab, ist die Sache beendet, gleich welche Erklärung nachgereicht wird.
Und weil es hier um Einlagen geht, noch eine vierte: Das Institut, bei dem Ihr Geld liegen soll, muss in der Unternehmensdatenbank der BaFin stehen. Steht es nicht drin, gibt es keine Erlaubnis für das Einlagengeschäft und damit keine Einlagensicherung. Die 100.000 Euro, an die viele denken, hängen an der Zulassung, nicht am Wort Festgeld.
Was die echte CHECK24 damit zu tun hat
Nichts, und sie kann auch nichts dagegen tun.
Das Unternehmen erfährt von solchen Kampagnen meist durch Anrufe geschädigter Menschen. Es kann die fremden Domains nicht abschalten, es kennt die Betreiber nicht, und es hat kein Geld von irgendjemandem erhalten.
Für Sie heißt das praktisch: Wenn Sie auf eines dieser Angebote gezahlt haben, hilft ein Anruf bei CHECK24 nicht weiter. Dort liegt Ihr Geld nicht. Der Weg führt über Ihre eigene Bank.
Wenn Sie schon überwiesen haben
Rufen Sie heute Ihre Bank an und verlangen Sie ausdrücklich die Betrugsabteilung. Bei einer Überweisung ist ein Rückruf möglich, solange das Geld auf dem Empfängerkonto liegt, und dort bleibt es in diesen Fällen selten lange.
Formulieren Sie es genau: Sie haben auf ein Einlagenangebot gezahlt, bei dem die BaFin einen Identitätsmissbrauch festgestellt hat, und Sie haben in dem Glauben gezahlt, an ein bestimmtes, Ihnen bekanntes Unternehmen zu zahlen. Das ist ein anderer Sachverhalt als eine bereute Anlageentscheidung und wird anders bearbeitet.
Sichern Sie die vollständigen E-Mails mit Kopfzeilen, nicht nur Bildschirmfotos. Die Kopfzeilen zeigen, über welche Server die Nachricht lief, und sie sind für die Ermittlungen brauchbar, während ein Foto nur den Text zeigt. Sichern Sie außerdem die gefälschten Formulare, den Überweisungsbeleg und die Empfängerdaten.
Drei Domains in wenigen Wochen
Dieselben Leute arbeiten nachweislich in Serie: drei Absenderdomains innerhalb weniger Wochen, alle nach demselben Muster gebaut. Die nächste wird sich wieder nur um ein Wort unterscheiden.
Jede weitere Absenderadresse und jedes Empfängerkonto, das uns gemeldet wird, geht in den nächsten Eintrag ein. Wer die nächste Variante in eine Suchmaschine eingibt, soll sie hier finden, bevor er überweist.
Schildern Sie uns Ihren Fall. Sie bekommen kostenlos eine Einschätzung, welcher Weg bei Ihnen noch offen ist, und die richtige Formulierung für Ihre Bank. Keine Vorkasse, und es antwortet ein Mensch.
So läuft der Betrug bei Falsche CHECK24-Festgeldangebote ab
Immer gleich, mit erstaunlich wenig Abwechslung. Wenn Sie zwei oder drei dieser Schritte wiedererkennen, sind Sie an dieselbe Gruppe geraten.
- Kontakt. WhatsApp, Telegram, Instagram oder Dating-App
- Betreuer. Ein „Berater“ baut über Wochen Vertrauen auf
- Kryptobörse. Sie eröffnen ein echtes Konto bei Kraken, Coinbase, Bitpanda
- Weiterleitung. Die Coins gehen an eine Wallet, die nicht Ihnen gehört
- Gesperrt. Falsche CHECK24-Festgeldangebote verlangt Gebühren und zahlt nie aus
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Der Kontakt kommt nicht über Geld
Eine angeblich falsch zugestellte WhatsApp. Eine Frau oder ein Mann auf einer Dating-App. Eine Instagram- oder TikTok-Anzeige mit einem bekannten Gesicht und einer erfundenen Schlagzeile. Eine Einladung in eine Telegram- oder WhatsApp-Gruppe, in der angeblich Trading-Signale geteilt werden. Über Ihr Geld wird tagelang bis wochenlang kein Wort verloren.
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Sie bekommen einen persönlichen Betreuer
Ein „Anlageberater", ein „Account Manager", ein „Mentor". Er ruft an, er schreibt morgens, er fragt nach Ihrer Familie. Diese Phase dauert bewusst lange, weil sie das Einzige ist, was später den Unterschied macht: Sie vertrauen einem Menschen, nicht einer Website.
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Sie sollen ein Konto bei einer echten Kryptobörse eröffnen
Und zwar bei einer seriösen: Kraken, Coinbase, Bitpanda, Bison der Börse Stuttgart, Bitvavo, Bitcoin.de oder Binance. Das ist kein Versehen, sondern der wichtigste Trick der ganzen Masche. Sie durchlaufen dort eine echte Identitätsprüfung, Ihre Bank sieht eine Überweisung an ein reguliertes Unternehmen, und alles fühlt sich geprüft an. Bis hierher ist auch alles echt: Sie kaufen tatsächlich Bitcoin, Ethereum oder USDT, und sie gehören tatsächlich Ihnen.
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Sie überweisen die Kryptowerte weiter, und da ist das Geld weg
Jetzt bekommen Sie eine Wallet-Adresse und die Anweisung, Ihre Coins von der Börse auf „Ihr Handelskonto" bei Falsche CHECK24-Festgeldangebote zu senden. Diese Wallet gehört nicht Ihnen. Manchmal wird Ihnen stattdessen gesagt, Sie sollen AnyDesk oder TeamViewer installieren, damit man Ihnen „beim Einrichten hilft", und dann macht es jemand anderes von Ihrem Bildschirm aus. In beiden Fällen ist das der Moment, in dem der Schaden entsteht, nicht der Kauf bei der Börse.
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Die Zahlen steigen, und eine kleine Auszahlung funktioniert
Das Dashboard zeigt Gewinne. Sie fordern ein paar hundert Euro an und bekommen sie tatsächlich. Das ist der billigste Teil des gesamten Ablaufs und der wirksamste, denn er verwandelt Vorsicht in Vertrauen. Kurz darauf kommt die Aufforderung, deutlich mehr einzuzahlen, oft verbunden mit einer angeblich einmaligen Gelegenheit und einer Frist.
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Die große Auszahlung wird nie abgelehnt, sondern verteuert
Eine Ablehnung würde das Gespräch beenden. Stattdessen taucht eine Bedingung auf, und die kostet Geld: eine Quellensteuer, eine Gebühr für die Geldwäscheprüfung, eine Versicherung, ein Upgrade auf eine höhere Kontostufe, ein Liquiditätsnachweis. Sie zahlen, und es kommt die nächste Forderung. Keine davon gibt jemals etwas frei, weil es nichts freizugeben gibt. Das angezeigte Guthaben ist eine Zahl in einer Datenbank, die diesen Leuten gehört.
- Die Absenderadresse endet auf com.de statt auf de
- Ein bekanntes Vergleichsportal bietet plötzlich selbst Festgeld per E-Mail an
- Gefälschte Formulare mit einer zweiten, ähnlichen Domain
- Die BaFin hatte bereits am 14.08.2026 vor einer dritten Variante gewarnt
- Zinssatz spürbar über dem Markt, aber nicht unglaubwürdig hoch
- Das Empfängerkonto lautet nicht auf das genannte Unternehmen
Kommt Ihnen das bekannt vor?
Dann sind Sie nicht der Erste. Schildern Sie in fünf kurzen Fragen, was bei Falsche CHECK24-Festgeldangebote passiert ist. Kostenlos, ohne Vorschuss, und ein Mensch liest es.
Wir sind kein Rückholdienst und versprechen keine Rückholung. Wir verlangen niemals eine Vorauszahlung und fragen nie nach Ihrer Wiederherstellungsphrase.
Welche Wege bei Falsche CHECK24-Festgeldangebote noch offen sind
Ob Geld zurückkommt, entscheidet sich fast ausschließlich daran, wie Sie gezahlt haben und wie schnell Sie handeln. Suchen Sie Ihren Zahlungsweg heraus.
Kreditkarte ca. 120 Tage
Hier stehen die Chancen am besten. Über das Chargeback-Verfahren von Visa und Mastercard können Sie die Zahlung zurückbuchen lassen, wenn die versprochene Leistung nie erbracht wurde. Ansprechpartner ist Ihre kartenausgebende Bank, nicht die Plattform.
SEPA-Überweisung Stunden
Ihre Bank kann bei der Empfängerbank einen Überweisungsrückruf anstoßen. Das wirkt nur, solange das Geld dort noch liegt. Die Empfängerkonten sitzen meist bei E-Geld-Instituten in Litauen, Lettland, Zypern oder Malta. Genau deshalb ist der Anruf bei der Betrugsabteilung der erste Schritt und nicht der dritte.
Lastschrift 8 Wochen
Am einfachsten: Eine SEPA-Lastschrift können Sie als Verbraucher acht Wochen lang ohne Angabe von Gründen zurückgeben, bei einer nicht autorisierten Lastschrift sogar dreizehn Monate. Das geht im Online-Banking selbst.
Kryptowerte über Kraken, Coinbase, Bitpanda, Bison oder Bitcoin.de sofort melden
Der wichtigste und am häufigsten übersehene Weg. Eine bestätigte Transaktion lässt sich nicht rückgängig machen, aber das Geld bleibt selten im Nichts: es wird weitergeleitet und landet fast immer wieder bei einer regulierten Börse, die es auszahlen soll. Melden Sie die Empfängeradresse deshalb sofort Ihrer eigenen Börse und, wenn bekannt, der Zielbörse.
Börsen sperren gemeldete Adressen, und je früher eine Adresse markiert ist, desto größer die Chance, dass beim nächsten Weiterleiten etwas hängen bleibt. Sie brauchen dafür die Transaktions-IDs aus Ihrem Börsenkonto.
Strafanzeige jederzeit
Kostenlos über die Onlinewache Ihres Bundeslandes. Sie bekommen ein Aktenzeichen, das Banken, Börsen und das Finanzamt später verlangen, und die Staatsanwaltschaft kann Kontensperren und Auskünfte durchsetzen, die Ihnen als Privatperson verschlossen sind. Mehrere Anzeigen zum selben Anbieter aus verschiedenen Bundesländern führen regelmäßig zu einem Sammelverfahren.
Was nicht funktioniert: jede Zahlung an Falsche CHECK24-Festgeldangebote selbst. Wer Ihnen sagt, eine Steuer, eine Gebühr oder ein Liquiditätsnachweis gebe Ihr Guthaben frei, hilft Ihnen nicht, sondern holt die zweite Runde.
Ausführlich, mit allen Fristen und dem Wortlaut, den Bank und Börse hören müssen: Geld zurückholen, welcher Weg und welche Frist. Woran Sie erkannt hätten, dass eine Wallet Ihnen nicht gehört, steht unter Warum Betrüger Sie zu Kraken und Bitpanda schicken.
Sie haben an Falsche CHECK24-Festgeldangebote gezahlt
Die Reihenfolge ist danach geordnet, was das Ergebnis noch verändern kann. Der erste Schritt ist der wichtigste, und er ist kostenlos.
- 01
Keine weitere Zahlung
Keine Gebühr, keine Steuer, kein Upgrade gibt ein Guthaben frei. Auf jede Zahlung folgt die nächste Forderung.
- 02
Heute Bank oder Börse anrufen
Betrugsabteilung verlangen. Nur hier entscheiden Stunden. Empfängerkonto oder Wallet-Adresse bereithalten.
- 03
Bei der BaFin melden
Verbrauchertelefon 0800 2100500. Die Aufsicht holt kein Geld zurück, aber Ihre Meldung fließt in die nächste Warnung ein.
- 04
Anzeige erstatten
Über die Onlinewache Ihres Bundeslandes. Sie erhalten ein Aktenzeichen, das Sie später brauchen.
Und danach: Rechnen Sie damit, dass Sie jemand kontaktiert und anbietet, Ihr Geld gegen eine Vorauszahlung zurückzuholen. Das ist der zweite Betrug. Die BaFin warnt ausdrücklich davor. Niemand Seriöses fragt nach Ihrer Wallet-Wiederherstellungsphrase oder Ihren privaten Schlüsseln, und wir tun es nie. Woran Sie diese Anrufe in einem Satz erkennen, steht unter Der zweite Betrug.
Noch nichts gemeldet?
Fall in 2 Minuten schildernWas Ihre Meldung bei uns bewirkt
-
Sie erfahren, welcher Weg bei Ihnen noch offen ist
Kreditkarte, Überweisung, Lastschrift und Kryptobörse haben völlig unterschiedliche Fristen und völlig unterschiedliche Ansprechpartner. Wir sehen diese Fälle täglich und sagen Ihnen, welcher Ihrer Wege noch trägt und wen Sie zuerst anschreiben müssen. Kostenlos, ohne Vorkasse.
-
Sie bekommen die richtige Formulierung
Eine Rückbuchung scheitert selten daran, dass sie unmöglich wäre, sondern daran, dass sie falsch beantragt wird. Wir sagen Ihnen, welche Begriffe die Betrugsabteilung hören muss, welche Transaktions-IDs die Börse braucht und was in die Anzeige gehört, damit ein Aktenzeichen entsteht, mit dem sich arbeiten lässt.
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Wallet-Adressen wirken nur, wenn sie gemeldet sind
Eine Empfängeradresse, die bei den Börsen markiert ist, kann Auszahlungen blockieren, auch Monate später und auch für andere Geschädigte. Eine Adresse, die niemand meldet, kann gar nichts. Jede Meldung bei uns macht die nächste Meldung wirksamer.
-
Ihr Fall geht in den nächsten Eintrag ein
Diese Leute wechseln Namen und Domain und behalten Technik, Telefonnummern und Personal. Wer die neue Domain als Erster meldet, sorgt dafür, dass die nächste Person sie findet, bevor sie zahlt. Personenbezogene Angaben aus Meldungen erscheinen dabei nie auf der Website.
- Ist Falsche CHECK24-Festgeldangebote Betrug?
- Ja. Falsche CHECK24-Festgeldangebote nimmt Geld entgegen und zahlt es nicht aus, und die Forderungen, die vor einer Auszahlung auftauchen, sind Teil desselben Ablaufs. Die Website tritt unter dem Namen der CHECK24 Vergleichsportal GmbH auf, eines echten und im Handelsregister eingetragenen Unternehmens, das mit diesem Angebot nichts zu tun hat. Das hat die BaFin am 31. August 2026 ausdrücklich festgestellt, und der Wortlaut steht auf dieser Seite. Wer unter fremdem Namen Geld einsammelt, tut das nicht aus Versehen.
- Ist Falsche CHECK24-Festgeldangebote seriös? Erfahrungen von Betroffenen
- Nein, und die Erfahrungsberichte laufen alle auf dasselbe hinaus: Der Einstieg ist freundlich, eine kleine Auszahlung funktioniert, die große nicht mehr. Danach kommen Forderungen, die immer größer werden, und irgendwann ist das Konto gesperrt und der Betreuer verschwunden. Positive Bewertungen zu solchen Plattformen sind in aller Regel gekauft oder stammen aus der Anfangsphase, in der noch ausgezahlt wurde.
- Warum funktioniert meine Auszahlung bei Falsche CHECK24-Festgeldangebote nicht?
- Weil an dieser Stelle das Einsammeln endet. Der Auftrag wird meist angenommen und dann an eine Zahlung geknüpft: Steuer, Gebühr, Versicherung, Kontoupgrade. Auf jede Zahlung folgt die nächste Forderung, und keine gibt ein Guthaben frei. Stellen Sie die Zahlungen ein und wenden Sie sich noch heute an Ihre Bank oder Kryptobörse.
- Bekomme ich mein Geld von Falsche CHECK24-Festgeldangebote zurück?
- Das hängt weit mehr davon ab, wie Sie gezahlt haben, als davon, wen Sie beauftragen. Kartenzahlungen lassen sich oft zurückbuchen, Überweisungen manchmal zurückrufen, solange das Geld auf dem Empfängerkonto liegt. Eine bestätigte Krypto-Transaktion kann niemand rückgängig machen. Wer gegen Vorauszahlung eine Rückholung verspricht, begeht die nächste Straftat.
- Warum kann ich mich bei Falsche CHECK24-Festgeldangebote nicht mehr einloggen?
- Weil der Zugang abgeschaltet wurde, nicht weil etwas kaputt ist. Ein gesperrtes Konto, eine Fehlermeldung beim Login oder eine App, die sich plötzlich nicht mehr verbindet, kommen fast immer kurz nach einer Auszahlungsanfrage oder kurz nachdem jemand aufgehört hat zu zahlen. Das angezeigte Guthaben war ohnehin nur eine Zahl in einer fremden Datenbank. Sichern Sie jetzt Screenshots und Chatverläufe, solange Sie noch etwas davon haben.
- Hat Falsche CHECK24-Festgeldangebote eine Erlaubnis oder Lizenz?
- Hat sie nicht, und Sie können das in zwei Minuten selbst nachprüfen: Der Name steht in keiner öffentlichen Zulassungsdatenbank. Die Lizenznummer, das Registersiegel und die Aufsichtsplakette auf der eigenen Website sind abgeschrieben, meist bei einem echten Institut, das davon nichts weiß. Genau dafür sind sie da.
- Ich wurde angerufen und mir wurde Rückholung angeboten. Was tun?
- Legen Sie auf und zahlen Sie nichts. Auf den ersten Betrug folgt fast immer ein zweiter Anruf, weil in diesem Umfeld bekannt ist, wer bereits gezahlt hat: Listen von Geschädigten sind hier die wertvollste Ware. Die Anrufer geben sich als Kanzlei, Ermittlungsdienst oder Chargeback-Spezialist aus und verlangen eine Gebühr im Voraus. Niemand Seriöses verlangt Vorkasse, und niemand Seriöses fragt nach Ihrer Wallet-Wiederherstellungsphrase oder Ihren privaten Schlüsseln.
Wir geben eine öffentlich veröffentlichte Warnung der Finanzaufsicht wieder und zitieren sie wörtlich. Wir erheben keine eigenen strafrechtlichen Vorwürfe, sind keine Behörde, keine Rechtsanwaltskanzlei und kein Rückholdienst. Maßgeblich ist die Veröffentlichung der Behörde, auf die dieser Eintrag verlinkt. Zum Verfahren: Methodik und Korrekturen.