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Betrug

keystoneglob.com

Zahlen Sie hier nichts ein, und zahlen Sie nichts nach. keystoneglob.com nimmt Geld entgegen und zahlt es nicht aus. Was als Gebühr, Steuer oder Kontoupgrade vor Ihrer Auszahlung verlangt wird, ist keine Bedingung, sondern die nächste Runde.

keystoneglob.com verlangt Überweisungen für angebliche Zeichnungsscheine auf fremde Konten. Die Berater treten zugleich für IPO Nexus auf.

Eintrag
Nr. 069
Behörde
BaFin
Warnung vom
21.09.2026
Website
keystoneglob.com
Auch bekannt als
keystoneglob.com, keystoneglob, Keystone Global, IPO Nexus
Geprüft
Stefan Richter, 23.09.2026
Kommt Ihnen das bekannt vor?
  • Ihre Auszahlung wurde angenommen und dann nie ausgeführt
  • Das Konto ist gesperrt oder der Login funktioniert plötzlich nicht mehr
  • Vor der Auszahlung wird eine Steuer, Gebühr oder Versicherung verlangt
  • Sie sollten Bitcoin oder USDT bei Kraken, Coinbase oder Bitpanda kaufen und weiterschicken
  • Ihr Betreuer ist seit der Auszahlungsanfrage nicht mehr erreichbar
  • Es wird Druck gemacht: eine Frist, eine letzte Chance, ein einmaliges Angebot

Jeder dieser Punkte für sich genügt. Zusammen sind sie das Muster, und das Muster ist kein Zufall: Es ist der Ablauf, nach dem hier gearbeitet wird.

Sie haben an keystoneglob.com gezahlt?

Fall melden
Wortlaut der BaFin
Die Anleger werden dazu aufgefordert, Gelder für angebliche Zeichnungsscheine auf Drittkonten zu überweisen. Die angeblichen Anlageberater dieses Unternehmens treten zudem als Vertreter von IPO Nexus auf, vor dem die Bafin bereits gewarnt hat.

BaFin, 21. September 2026 · Original ansehen ↗

Meldung ca. 2 Minuten

Sie haben an keystoneglob.com gezahlt?

Schildern Sie kurz, was passiert ist. Fünf Fragen, kostenlos, ohne Vorschuss. Sie bekommen eine Einschätzung, welche Zahlungen noch reversibel sind und welche Stelle zuständig ist.

Wir sind kein Rückholdienst und versprechen keine Rückholung. Wir verlangen niemals eine Vorauszahlung und fragen nie nach Ihrer Wiederherstellungsphrase.

Das Geld soll auf ein fremdes Konto

Die BaFin hat am 21. September 2026 vor den Angeboten auf keystoneglob.com gewarnt. Nach ihren Erkenntnissen bieten die Betreiber dort ohne Erlaubnis Finanz- beziehungsweise Wertpapierdienstleistungen an.

Zwei Einzelheiten machen diesen Fall greifbar:

Die Anleger werden dazu aufgefordert, Gelder für angebliche Zeichnungsscheine auf Drittkonten zu überweisen. Die angeblichen Anlageberater dieses Unternehmens treten zudem als Vertreter von IPO Nexus auf, vor dem die Bafin bereits gewarnt hat.

Drittkonten sind der Punkt, an dem es endet

Dieses eine Wort ist das wichtigste in der ganzen Meldung, und es lohnt sich, es genau zu lesen.

Ein Drittkonto ist ein Konto, das weder Ihnen gehört noch dem Unternehmen, mit dem Sie einen Vertrag haben. Es lautet auf einen anderen Namen: eine fremde Firma, eine Privatperson, oft im Ausland.

Bei einem echten Wertpapiergeschäft kommt das nicht vor. Ihr Geld geht auf Ihr eigenes Verrechnungskonto bei Ihrer Bank oder Ihrem Broker, und das Papier wird in Ihr Depot gebucht. Zwischen Ihnen und dem Institut steht niemand.

Deshalb ist das die Prüfung, die diesen Fall allein entscheidet, und sie kostet Sekunden: Auf welchen Namen lautet das Empfängerkonto?

Weicht er vom Namen des Unternehmens ab, mit dem Sie sprechen, beenden Sie den Vorgang. Jede Erklärung, die Ihnen dafür angeboten wird, ist vorbereitet worden: ein Treuhänder, ein Abwicklungspartner, eine Konzerngesellschaft, ein Zahlungsdienstleister. Sie alle klingen plausibel und keine davon ändert etwas.

Für Ihre spätere Anzeige und den Rückruf bei der Bank ist genau dieser Punkt außerdem der stärkste Beleg: Vertrag und Zahlungsempfänger stimmen nicht überein.

Was ein Zeichnungsschein ist und nicht ist

Ein Zeichnungsschein ist die Erklärung, mit der jemand bei einer Emission Anteile verbindlich bestellt. Er klingt nach Börse und Formalität, und die meisten Anleger haben nie einen gesehen.

Genau das macht ihn brauchbar. Eine gefälschte Aktie fällt auf, weil Aktien heute nicht als Papier existieren, sondern als Eintrag im Depot. Ein gefälschter Zeichnungsschein fällt nicht auf, weil kaum jemand weiß, wie ein echter aussieht.

Und der entscheidende Punkt: Ein Zeichnungsschein ist keine Aktie. Selbst ein echtes Dokument dieser Art wäre nur eine Bestellung, die über eine Bank abgewickelt werden muss. Wer Ihnen ein solches Papier gegen Überweisung verkauft, verkauft Ihnen ein Blatt, dem nichts entspricht.

Dieselben Leute, ein zweiter Name

Die BaFin stellt fest, dass die angeblichen Anlageberater zugleich als Vertreter von IPO Nexus auftreten, vor dem sie bereits gewarnt hat.

Das sagt zweierlei. Erstens handelt es sich nicht um einen einmaligen Vorgang, sondern um eine fortgesetzte Tätigkeit unter wechselnden Namen. Wird eine Bezeichnung öffentlich gewarnt, entsteht die nächste; die Berater, die Dokumente und die Gespräche bleiben dieselben.

Zweitens, und das ist für Sie praktisch: Prüfen Sie Ihre eigenen Unterlagen auf beide Namen. Wenn Sie unter einem angesprochen wurden, kann der andere in E-Mails, im Schriftverkehr oder auf dem Überweisungsträger auftauchen. Jede solche Überschneidung ist für eine Anzeige ein konkreter Anhaltspunkt, weil sie zwei Vorgänge verbindet, die sonst getrennt bearbeitet würden.

Wie ein echter Kauf abläuft

Der Vergleich ist die beste Prüfung, die Sie haben, und er braucht kein Fachwissen.

Ein echter Aktienkauf läuft über Ihr Depot bei einer Bank oder einem zugelassenen Broker. Sie erteilen dort einen Auftrag, das Papier wird Ihrem Depot gutgeschrieben, und Sie können es jederzeit sehen und verkaufen. Auch eine Zeichnung bei einem Börsengang läuft so: über Ihre Bank, in Ihr Depot.

Was niemals passiert: dass Sie an ein fremdes Konto überweisen und dafür ein Dokument per E-Mail bekommen. Es gibt kein legitimes Aktiengeschäft, bei dem jemand Ihnen gegen Überweisung Papiere verschafft, an die Sie über Ihre Bank angeblich nicht herankommen.

Diese Begründung ist übrigens fester Bestandteil der Masche: der Zugang, den es anderswo nicht gibt. Sie erklärt bequem, warum Sie das Geschäft nicht einfach bei Ihrer Hausbank machen können, und sie ist zugleich der Grund, warum am Ende niemand das Papier findet.

Wenn Sie schon überwiesen haben

Rufen Sie heute Ihre Bank an und verlangen Sie die Betrugsabteilung. Bei einer Überweisung ist ein Rückruf möglich, solange das Geld auf dem Empfängerkonto liegt, und das sind Stunden bis wenige Tage.

Nennen Sie dabei ausdrücklich den Punkt mit dem Drittkonto: Sie haben an einen Empfänger gezahlt, der nicht Ihr Vertragspartner ist, für ein Wertpapier, das nie in ein Depot gebucht wurde. Das ist ein anderer Sachverhalt als eine bereute Anlageentscheidung.

Sichern Sie das angebliche Dokument als Datei und als Ausdruck, mit allen Kopfzeilen der E-Mail, mit der es kam, dazu den Überweisungsbeleg mit dem vollständigen Empfängernamen und den gesamten Schriftverkehr unter beiden Firmennamen.

Warum Ihre Meldung hier weiterhilft

Weil dieselben Berater nachweislich unter mindestens zwei Namen arbeiten und weil die Empfängerkonten nicht anonym sind: Sie gehören Menschen mit Ausweis, oft Personen, die ihr Konto für eine Provision zur Verfügung gestellt haben. Dort setzen Ermittlungen an.

Jede Kontoverbindung, jede Domain und jede Fassung des Dokuments, die uns gemeldet wird, geht in den nächsten Eintrag ein. Schildern Sie uns Ihren Fall. Kostenlos, ohne Vorkasse, und es antwortet ein Mensch.

Die Masche 6 Schritte

So läuft der Betrug bei keystoneglob.com ab

Immer gleich, mit erstaunlich wenig Abwechslung. Wenn Sie zwei oder drei dieser Schritte wiedererkennen, sind Sie an dieselbe Gruppe geraten.

So läuft es ab, Schritt für Schritt
1 Kontakt WhatsApp, Telegram,Instagram oder Dating-App 2 Betreuer Ein „Berater“ baut überWochen Vertrauen auf 3 Kryptobörse Sie eröffnen ein echtesKonto bei Kraken, 4 Weiterleitung Die Coins gehen an eineWallet, die nicht Ihnen 5 Gesperrt keystoneglob.com verlangtGebühren und zahlt nie aus
  1. Kontakt. WhatsApp, Telegram, Instagram oder Dating-App
  2. Betreuer. Ein „Berater“ baut über Wochen Vertrauen auf
  3. Kryptobörse. Sie eröffnen ein echtes Konto bei Kraken, Coinbase, Bitpanda
  4. Weiterleitung. Die Coins gehen an eine Wallet, die nicht Ihnen gehört
  5. Gesperrt. keystoneglob.com verlangt Gebühren und zahlt nie aus
  1. Der Kontakt kommt nicht über Geld

    Eine angeblich falsch zugestellte WhatsApp. Eine Frau oder ein Mann auf einer Dating-App. Eine Instagram- oder TikTok-Anzeige mit einem bekannten Gesicht und einer erfundenen Schlagzeile. Eine Einladung in eine Telegram- oder WhatsApp-Gruppe, in der angeblich Trading-Signale geteilt werden. Über Ihr Geld wird tagelang bis wochenlang kein Wort verloren.

  2. Sie bekommen einen persönlichen Betreuer

    Ein „Anlageberater", ein „Account Manager", ein „Mentor". Er ruft an, er schreibt morgens, er fragt nach Ihrer Familie. Diese Phase dauert bewusst lange, weil sie das Einzige ist, was später den Unterschied macht: Sie vertrauen einem Menschen, nicht einer Website.

  3. Sie sollen ein Konto bei einer echten Kryptobörse eröffnen

    Und zwar bei einer seriösen: Kraken, Coinbase, Bitpanda, Bison der Börse Stuttgart, Bitvavo, Bitcoin.de oder Binance. Das ist kein Versehen, sondern der wichtigste Trick der ganzen Masche. Sie durchlaufen dort eine echte Identitätsprüfung, Ihre Bank sieht eine Überweisung an ein reguliertes Unternehmen, und alles fühlt sich geprüft an. Bis hierher ist auch alles echt: Sie kaufen tatsächlich Bitcoin, Ethereum oder USDT, und sie gehören tatsächlich Ihnen.

  4. Sie überweisen die Kryptowerte weiter, und da ist das Geld weg

    Jetzt bekommen Sie eine Wallet-Adresse und die Anweisung, Ihre Coins von der Börse auf „Ihr Handelskonto" bei keystoneglob.com zu senden. Diese Wallet gehört nicht Ihnen. Manchmal wird Ihnen stattdessen gesagt, Sie sollen AnyDesk oder TeamViewer installieren, damit man Ihnen „beim Einrichten hilft", und dann macht es jemand anderes von Ihrem Bildschirm aus. In beiden Fällen ist das der Moment, in dem der Schaden entsteht, nicht der Kauf bei der Börse.

  5. Die Zahlen steigen, und eine kleine Auszahlung funktioniert

    Das Dashboard zeigt Gewinne. Sie fordern ein paar hundert Euro an und bekommen sie tatsächlich. Das ist der billigste Teil des gesamten Ablaufs und der wirksamste, denn er verwandelt Vorsicht in Vertrauen. Kurz darauf kommt die Aufforderung, deutlich mehr einzuzahlen, oft verbunden mit einer angeblich einmaligen Gelegenheit und einer Frist.

  6. Die große Auszahlung wird nie abgelehnt, sondern verteuert

    Eine Ablehnung würde das Gespräch beenden. Stattdessen taucht eine Bedingung auf, und die kostet Geld: eine Quellensteuer, eine Gebühr für die Geldwäscheprüfung, eine Versicherung, ein Upgrade auf eine höhere Kontostufe, ein Liquiditätsnachweis. Sie zahlen, und es kommt die nächste Forderung. Keine davon gibt jemals etwas frei, weil es nichts freizugeben gibt. Das angezeigte Guthaben ist eine Zahl in einer Datenbank, die diesen Leuten gehört.

Warnzeichen6
  • Das Geld soll auf ein Konto gehen, das einem Dritten gehört
  • Angebliche Zeichnungsscheine statt einer Buchung ins Depot
  • Dieselben Berater treten für IPO Nexus auf
  • Keine Erlaubnis für Finanz- oder Wertpapierdienstleistungen
  • Zugang zu Emissionen, die es über Ihre Bank angeblich nicht gibt
  • Die Betreiber sind der BaFin unbekannt
Meldung ca. 2 Minuten

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Dann sind Sie nicht der Erste. Schildern Sie in fünf kurzen Fragen, was bei keystoneglob.com passiert ist. Kostenlos, ohne Vorschuss, und ein Mensch liest es.

Wir sind kein Rückholdienst und versprechen keine Rückholung. Wir verlangen niemals eine Vorauszahlung und fragen nie nach Ihrer Wiederherstellungsphrase.

Geld zurückholen 5 Wege

Welche Wege bei keystoneglob.com noch offen sind

Ob Geld zurückkommt, entscheidet sich fast ausschließlich daran, wie Sie gezahlt haben und wie schnell Sie handeln. Suchen Sie Ihren Zahlungsweg heraus.

Kreditkarte ca. 120 Tage

Hier stehen die Chancen am besten. Über das Chargeback-Verfahren von Visa und Mastercard können Sie die Zahlung zurückbuchen lassen, wenn die versprochene Leistung nie erbracht wurde. Ansprechpartner ist Ihre kartenausgebende Bank, nicht die Plattform.

SEPA-Überweisung Stunden

Ihre Bank kann bei der Empfängerbank einen Überweisungsrückruf anstoßen. Das wirkt nur, solange das Geld dort noch liegt. Die Empfängerkonten sitzen meist bei E-Geld-Instituten in Litauen, Lettland, Zypern oder Malta. Genau deshalb ist der Anruf bei der Betrugsabteilung der erste Schritt und nicht der dritte.

Lastschrift 8 Wochen

Am einfachsten: Eine SEPA-Lastschrift können Sie als Verbraucher acht Wochen lang ohne Angabe von Gründen zurückgeben, bei einer nicht autorisierten Lastschrift sogar dreizehn Monate. Das geht im Online-Banking selbst.

Kryptowerte über Kraken, Coinbase, Bitpanda, Bison oder Bitcoin.de sofort melden

Der wichtigste und am häufigsten übersehene Weg. Eine bestätigte Transaktion lässt sich nicht rückgängig machen, aber das Geld bleibt selten im Nichts: es wird weitergeleitet und landet fast immer wieder bei einer regulierten Börse, die es auszahlen soll. Melden Sie die Empfängeradresse deshalb sofort Ihrer eigenen Börse und, wenn bekannt, der Zielbörse.

Börsen sperren gemeldete Adressen, und je früher eine Adresse markiert ist, desto größer die Chance, dass beim nächsten Weiterleiten etwas hängen bleibt. Sie brauchen dafür die Transaktions-IDs aus Ihrem Börsenkonto.

Strafanzeige jederzeit

Kostenlos über die Onlinewache Ihres Bundeslandes. Sie bekommen ein Aktenzeichen, das Banken, Börsen und das Finanzamt später verlangen, und die Staatsanwaltschaft kann Kontensperren und Auskünfte durchsetzen, die Ihnen als Privatperson verschlossen sind. Mehrere Anzeigen zum selben Anbieter aus verschiedenen Bundesländern führen regelmäßig zu einem Sammelverfahren.

Was nicht funktioniert: jede Zahlung an keystoneglob.com selbst. Wer Ihnen sagt, eine Steuer, eine Gebühr oder ein Liquiditätsnachweis gebe Ihr Guthaben frei, hilft Ihnen nicht, sondern holt die zweite Runde.

Ausführlich, mit allen Fristen und dem Wortlaut, den Bank und Börse hören müssen: Geld zurückholen, welcher Weg und welche Frist. Woran Sie erkannt hätten, dass eine Wallet Ihnen nicht gehört, steht unter Warum Betrüger Sie zu Kraken und Bitpanda schicken.

Was jetzt zählt

Sie haben an keystoneglob.com gezahlt

Die Reihenfolge ist danach geordnet, was das Ergebnis noch verändern kann. Der erste Schritt ist der wichtigste, und er ist kostenlos.

  1. 01

    Keine weitere Zahlung

    Keine Gebühr, keine Steuer, kein Upgrade gibt ein Guthaben frei. Auf jede Zahlung folgt die nächste Forderung.

  2. 02

    Heute Bank oder Börse anrufen

    Betrugsabteilung verlangen. Nur hier entscheiden Stunden. Empfängerkonto oder Wallet-Adresse bereithalten.

  3. 03

    Bei der BaFin melden

    Verbrauchertelefon 0800 2100500. Die Aufsicht holt kein Geld zurück, aber Ihre Meldung fließt in die nächste Warnung ein.

  4. 04

    Anzeige erstatten

    Über die Onlinewache Ihres Bundeslandes. Sie erhalten ein Aktenzeichen, das Sie später brauchen.

Und danach: Rechnen Sie damit, dass Sie jemand kontaktiert und anbietet, Ihr Geld gegen eine Vorauszahlung zurückzuholen. Das ist der zweite Betrug. Die BaFin warnt ausdrücklich davor. Niemand Seriöses fragt nach Ihrer Wallet-Wiederherstellungsphrase oder Ihren privaten Schlüsseln, und wir tun es nie. Woran Sie diese Anrufe in einem Satz erkennen, steht unter Der zweite Betrug.

Noch nichts gemeldet?

Fall in 2 Minuten schildern
Warum uns melden

Was Ihre Meldung bei uns bewirkt

  • Sie erfahren, welcher Weg bei Ihnen noch offen ist

    Kreditkarte, Überweisung, Lastschrift und Kryptobörse haben völlig unterschiedliche Fristen und völlig unterschiedliche Ansprechpartner. Wir sehen diese Fälle täglich und sagen Ihnen, welcher Ihrer Wege noch trägt und wen Sie zuerst anschreiben müssen. Kostenlos, ohne Vorkasse.

  • Sie bekommen die richtige Formulierung

    Eine Rückbuchung scheitert selten daran, dass sie unmöglich wäre, sondern daran, dass sie falsch beantragt wird. Wir sagen Ihnen, welche Begriffe die Betrugsabteilung hören muss, welche Transaktions-IDs die Börse braucht und was in die Anzeige gehört, damit ein Aktenzeichen entsteht, mit dem sich arbeiten lässt.

  • Wallet-Adressen wirken nur, wenn sie gemeldet sind

    Eine Empfängeradresse, die bei den Börsen markiert ist, kann Auszahlungen blockieren, auch Monate später und auch für andere Geschädigte. Eine Adresse, die niemand meldet, kann gar nichts. Jede Meldung bei uns macht die nächste Meldung wirksamer.

  • Ihr Fall geht in den nächsten Eintrag ein

    Diese Leute wechseln Namen und Domain und behalten Technik, Telefonnummern und Personal. Wer die neue Domain als Erster meldet, sorgt dafür, dass die nächste Person sie findet, bevor sie zahlt. Personenbezogene Angaben aus Meldungen erscheinen dabei nie auf der Website.

Häufige Fragen zu keystoneglob.com 7
Ist keystoneglob.com Betrug?
Ja. keystoneglob.com nimmt Geld entgegen und zahlt es nicht aus, und die Forderungen, die vor einer Auszahlung auftauchen, sind Teil desselben Ablaufs. Belegt ist das durch die Warnmeldung der BaFin vom 21. September 2026, die auf dieser Seite im Wortlaut steht: der Betrieb läuft ohne die erforderliche Erlaubnis. Wer dort einzahlt, hat keine Einlagensicherung und keine Stelle, die im Streitfall eingreift.
Ist keystoneglob.com seriös? Erfahrungen von Betroffenen
Nein, und die Erfahrungsberichte laufen alle auf dasselbe hinaus: Der Einstieg ist freundlich, eine kleine Auszahlung funktioniert, die große nicht mehr. Danach kommen Forderungen, die immer größer werden, und irgendwann ist das Konto gesperrt und der Betreuer verschwunden. Positive Bewertungen zu solchen Plattformen sind in aller Regel gekauft oder stammen aus der Anfangsphase, in der noch ausgezahlt wurde.
Warum funktioniert meine Auszahlung bei keystoneglob.com nicht?
Weil an dieser Stelle das Einsammeln endet. Der Auftrag wird meist angenommen und dann an eine Zahlung geknüpft: Steuer, Gebühr, Versicherung, Kontoupgrade. Auf jede Zahlung folgt die nächste Forderung, und keine gibt ein Guthaben frei. Stellen Sie die Zahlungen ein und wenden Sie sich noch heute an Ihre Bank oder Kryptobörse.
Bekomme ich mein Geld von keystoneglob.com zurück?
Das hängt weit mehr davon ab, wie Sie gezahlt haben, als davon, wen Sie beauftragen. Kartenzahlungen lassen sich oft zurückbuchen, Überweisungen manchmal zurückrufen, solange das Geld auf dem Empfängerkonto liegt. Eine bestätigte Krypto-Transaktion kann niemand rückgängig machen. Wer gegen Vorauszahlung eine Rückholung verspricht, begeht die nächste Straftat.
Warum kann ich mich bei keystoneglob.com nicht mehr einloggen?
Weil der Zugang abgeschaltet wurde, nicht weil etwas kaputt ist. Ein gesperrtes Konto, eine Fehlermeldung beim Login oder eine App, die sich plötzlich nicht mehr verbindet, kommen fast immer kurz nach einer Auszahlungsanfrage oder kurz nachdem jemand aufgehört hat zu zahlen. Das angezeigte Guthaben war ohnehin nur eine Zahl in einer fremden Datenbank. Sichern Sie jetzt Screenshots und Chatverläufe, solange Sie noch etwas davon haben.
Hat keystoneglob.com eine Erlaubnis oder Lizenz?
Hat sie nicht, und Sie können das in zwei Minuten selbst nachprüfen: Der Name steht in keiner öffentlichen Zulassungsdatenbank. Die Lizenznummer, das Registersiegel und die Aufsichtsplakette auf der eigenen Website sind abgeschrieben, meist bei einem echten Institut, das davon nichts weiß. Genau dafür sind sie da.
Ich wurde angerufen und mir wurde Rückholung angeboten. Was tun?
Legen Sie auf und zahlen Sie nichts. Auf den ersten Betrug folgt fast immer ein zweiter Anruf, weil in diesem Umfeld bekannt ist, wer bereits gezahlt hat: Listen von Geschädigten sind hier die wertvollste Ware. Die Anrufer geben sich als Kanzlei, Ermittlungsdienst oder Chargeback-Spezialist aus und verlangen eine Gebühr im Voraus. Niemand Seriöses verlangt Vorkasse, und niemand Seriöses fragt nach Ihrer Wallet-Wiederherstellungsphrase oder Ihren privaten Schlüsseln.

Wir geben eine öffentlich veröffentlichte Warnung der Finanzaufsicht wieder und zitieren sie wörtlich. Wir erheben keine eigenen strafrechtlichen Vorwürfe, sind keine Behörde, keine Rechtsanwaltskanzlei und kein Rückholdienst. Maßgeblich ist die Veröffentlichung der Behörde, auf die dieser Eintrag verlinkt. Zum Verfahren: Methodik und Korrekturen.

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