Betrug
marathonasset.com
Zahlen Sie hier nichts ein, und zahlen Sie nichts nach. marathonasset.com nimmt Geld entgegen und zahlt es nicht aus. Was als Gebühr, Steuer oder Kontoupgrade vor Ihrer Auszahlung verlangt wird, ist keine Bedingung, sondern die nächste Runde.
marathonasset.com tritt als Marathon Assets LLC auf und verweist auf eine gefälschte Prüfseite, die sich als Auftritt der US-Börsenaufsicht SEC ausgibt.
- Eintrag
- Nr. 055
- Behörde
- BaFin
- Warnung vom
- 18.09.2026
- Website
- marathonasset.com
- Auch bekannt als
- marathonasset.com, marathonasset.pro, marathonassets.ai, Marathon Assets LLC, Marathon Asset, entity-verification.com
- Geprüft
- Felix Neumann, 18.09.2026
- Quelle
- Originalmeldung ↗
- Ihre Auszahlung wurde angenommen und dann nie ausgeführt
- Das Konto ist gesperrt oder der Login funktioniert plötzlich nicht mehr
- Vor der Auszahlung wird eine Steuer, Gebühr oder Versicherung verlangt
- Sie sollten Bitcoin oder USDT bei Kraken, Coinbase oder Bitpanda kaufen und weiterschicken
- Ihr Betreuer ist seit der Auszahlungsanfrage nicht mehr erreichbar
- Es wird Druck gemacht: eine Frist, eine letzte Chance, ein einmaliges Angebot
Jeder dieser Punkte für sich genügt. Zusammen sind sie das Muster, und das Muster ist kein Zufall: Es ist der Ablauf, nach dem hier gearbeitet wird.
Sie haben an marathonasset.com gezahlt?
Fall meldenDie unbekannten Betreiber der Website treten unter der Firmierung Marathon Assets LLC auf. Ihre Unternehmenssitze sind gemäß eigener Angabe in Chicago und New York, USA.
BaFin, 18. September 2026 · Original ansehen ↗
Sie haben an marathonasset.com gezahlt?
Schildern Sie kurz, was passiert ist. Fünf Fragen, kostenlos, ohne Vorschuss. Sie bekommen eine Einschätzung, welche Zahlungen noch reversibel sind und welche Stelle zuständig ist.
Wir sind kein Rückholdienst und versprechen keine Rückholung. Wir verlangen niemals eine Vorauszahlung und fragen nie nach Ihrer Wiederherstellungsphrase.
Was die BaFin festgestellt hat
Die BaFin hat am 18. September 2026 vor den Angeboten auf marathonasset.com gewarnt, zuvor marathonasset.pro. Nach ihren Erkenntnissen werden dort ohne Erlaubnis Finanz- und Wertpapierdienstleistungen angeboten.
Die Betreiber treten als Marathon Assets LLC auf und geben Sitze in Chicago und New York an. Interessanter ist, was die Aufsicht danach beschreibt: Über einen Link mit der Aufschrift „Verifizierung anzeigen” gelangt man auf entity-verification.com, eine Seite, die sich als offizieller Auftritt der US-Regierung beziehungsweise der US-Börsenaufsicht SEC ausgibt.
Eine gefälschte Aufsicht ist nicht dasselbe wie eine erfundene Lizenz
Das ist der Grund, warum dieser Fall gesondert erklärt gehört.
Die meisten Anbieter ohne Erlaubnis behaupten einfach, sie hätten eine. Sie schreiben eine Lizenznummer ins Impressum, setzen ein Siegel in den Seitenfuß und hoffen, dass niemand nachsieht. Wer nachsieht, merkt es sofort.
Hier ist ein Schritt mehr gegangen worden: Es wurde die Prüfung selbst nachgebaut. Sie klicken nicht auf eine Behauptung, sondern auf einen Link, der Sie zum Überprüfen einlädt. Die Seite, auf der Sie landen, sieht aus wie eine Behörde, und sie bestätigt, was die erste Seite gesagt hat.
Damit wird die Vorsicht des Nutzers gegen ihn verwendet. Sie haben das Richtige getan, Sie haben geprüft, und Sie haben eine Bestätigung bekommen. Nur stammt sie vom selben Absender wie die Behauptung.
Wie Sie eine echte SEC-Prüfung erkennen
Die Regel ist einfach und gilt für jede Aufsicht der Welt: Eine Prüfung ist nur dann eine Prüfung, wenn Sie selbst zur Behörde gehen.
Ein Link, den der Anbieter Ihnen gibt, ist keine Prüfung, ganz gleich wohin er führt und wie amtlich die Zielseite aussieht.
Für die USA heißt das konkret: Behörden des Bundes liegen auf Adressen, die auf .gov enden. Die SEC ist unter sec.gov erreichbar, ihre Datenbank für Unternehmensunterlagen heißt EDGAR, und Vermittler prüft man über adviserinfo.sec.gov oder brokercheck.finra.org. Eine Seite namens entity-verification.com ist eine kommerzielle .com-Adresse, die jeder kaufen kann. Keine Behörde eines Staates bringt ihr Register auf einer beliebigen kommerziellen Domain unter.
Und für Sie als deutschen Anleger noch wichtiger: Eine amerikanische Zulassung, selbst eine echte, erlaubt niemandem, Finanzdienstleistungen in Deutschland anzubieten. Dafür braucht es eine Erlaubnis der BaFin, und die steht in deren Unternehmensdatenbank. Das ist die einzige Prüfung, die Ihren Fall betrifft.
Drei Domains für einen Auftritt
Die BaFin nennt marathonasset.com, die Vorgängerin marathonasset.pro und einen Verweis auf marathonassets.ai, die derzeit inaktiv ist.
Das ist kein Wachstum, sondern Vorratshaltung. Wird eine Adresse gesperrt oder öffentlich gewarnt, läuft der Betrieb auf der nächsten weiter, mit demselben Aussehen und denselben Kundendaten. Die inaktive Domain ist die für später.
Für Sie ist daran zweierlei wichtig. Erstens: Wenn Sie die Adresse nicht mehr erreichen, bedeutet das nicht, dass die Sache vorbei ist. Zweitens: Prüfen Sie Ihre eigenen Unterlagen darauf, unter welcher der Adressen Sie angesprochen wurden. Das ist für eine Anzeige ein konkreter Anhaltspunkt und zeigt, wie lange der Betrieb schon läuft.
Chicago, New York und die Buchstaben LLC
Zwei Sitze in zwei Metropolen, und beides steht so auf der eigenen Website. Die BaFin schreibt „gemäß eigener Angabe”, und das ist die Einordnung.
LLC wirkt auf deutsche Leser wie eine amerikanische Entsprechung der GmbH und damit wie ein Beleg für Substanz. Tatsächlich wird eine LLC in mehreren US-Bundesstaaten innerhalb von Stunden und für wenige hundert Dollar gegründet, in einigen ohne dass die Namen der Beteiligten öffentlich werden. Sie sagt nichts über Kapital, Größe oder Zulassung.
Was fehlt, ist das, was eine Firmierung erst prüfbar macht: der Bundesstaat der Eintragung und die Registernummer. Ohne beides können Sie im zuständigen Register nicht nachsehen, und das ist der Zweck der Auslassung.
Wenn Sie dort eingezahlt haben
Zahlen Sie nichts mehr nach, auch keine Steuer und keine Freigabegebühr.
Rufen Sie heute Ihre Bank an und verlangen Sie die Betrugsabteilung. Bei einer Überweisung ist ein Rückruf möglich, solange das Geld auf dem Empfängerkonto liegt. Bei Kartenzahlung ist eine Rückbuchung möglich, gemeldet als Betrugsfall. Bei Kryptowerten melden Sie die Empfängeradresse mit der Transaktions-ID Ihrer Börse.
Sichern Sie in diesem Fall unbedingt die gefälschte Prüfseite: Screenshot mit vollständiger Adresszeile, das Datum, und den Weg dorthin von der Anbieterseite aus. Eine nachgebaute Behördenseite ist ein eigenständiger Beleg für planmäßige Täuschung, und sie verschwindet erfahrungsgemäß als Erstes.
Drei Domains bedeuten eine vierte
Ein Anbieter mit drei Domains und einer eigens nachgebauten Aufsichtsseite bleibt nicht bei einem Auftritt. Die inaktive Adresse ist die für später. Jede weitere Adresse, jede Kontoverbindung und jede Fassung der Prüfseite, die uns gemeldet wird, geht in den nächsten Eintrag ein.
Schildern Sie uns Ihren Fall mit Zahlungsweg und Datum. Sie bekommen kostenlos eine Einschätzung, welcher Weg bei Ihnen noch offen ist, und die richtige Formulierung für Ihre Bank. Keine Vorkasse, und es antwortet ein Mensch.
So läuft der Betrug bei marathonasset.com ab
Immer gleich, mit erstaunlich wenig Abwechslung. Wenn Sie zwei oder drei dieser Schritte wiedererkennen, sind Sie an dieselbe Gruppe geraten.
- Kontakt. WhatsApp, Telegram, Instagram oder Dating-App
- Betreuer. Ein „Berater“ baut über Wochen Vertrauen auf
- Kryptobörse. Sie eröffnen ein echtes Konto bei Kraken, Coinbase, Bitpanda
- Weiterleitung. Die Coins gehen an eine Wallet, die nicht Ihnen gehört
- Gesperrt. marathonasset.com verlangt Gebühren und zahlt nie aus
-
Der Kontakt kommt nicht über Geld
Eine angeblich falsch zugestellte WhatsApp. Eine Frau oder ein Mann auf einer Dating-App. Eine Instagram- oder TikTok-Anzeige mit einem bekannten Gesicht und einer erfundenen Schlagzeile. Eine Einladung in eine Telegram- oder WhatsApp-Gruppe, in der angeblich Trading-Signale geteilt werden. Über Ihr Geld wird tagelang bis wochenlang kein Wort verloren.
-
Sie bekommen einen persönlichen Betreuer
Ein „Anlageberater", ein „Account Manager", ein „Mentor". Er ruft an, er schreibt morgens, er fragt nach Ihrer Familie. Diese Phase dauert bewusst lange, weil sie das Einzige ist, was später den Unterschied macht: Sie vertrauen einem Menschen, nicht einer Website.
-
Sie sollen ein Konto bei einer echten Kryptobörse eröffnen
Und zwar bei einer seriösen: Kraken, Coinbase, Bitpanda, Bison der Börse Stuttgart, Bitvavo, Bitcoin.de oder Binance. Das ist kein Versehen, sondern der wichtigste Trick der ganzen Masche. Sie durchlaufen dort eine echte Identitätsprüfung, Ihre Bank sieht eine Überweisung an ein reguliertes Unternehmen, und alles fühlt sich geprüft an. Bis hierher ist auch alles echt: Sie kaufen tatsächlich Bitcoin, Ethereum oder USDT, und sie gehören tatsächlich Ihnen.
-
Sie überweisen die Kryptowerte weiter, und da ist das Geld weg
Jetzt bekommen Sie eine Wallet-Adresse und die Anweisung, Ihre Coins von der Börse auf „Ihr Handelskonto" bei marathonasset.com zu senden. Diese Wallet gehört nicht Ihnen. Manchmal wird Ihnen stattdessen gesagt, Sie sollen AnyDesk oder TeamViewer installieren, damit man Ihnen „beim Einrichten hilft", und dann macht es jemand anderes von Ihrem Bildschirm aus. In beiden Fällen ist das der Moment, in dem der Schaden entsteht, nicht der Kauf bei der Börse.
-
Die Zahlen steigen, und eine kleine Auszahlung funktioniert
Das Dashboard zeigt Gewinne. Sie fordern ein paar hundert Euro an und bekommen sie tatsächlich. Das ist der billigste Teil des gesamten Ablaufs und der wirksamste, denn er verwandelt Vorsicht in Vertrauen. Kurz darauf kommt die Aufforderung, deutlich mehr einzuzahlen, oft verbunden mit einer angeblich einmaligen Gelegenheit und einer Frist.
-
Die große Auszahlung wird nie abgelehnt, sondern verteuert
Eine Ablehnung würde das Gespräch beenden. Stattdessen taucht eine Bedingung auf, und die kostet Geld: eine Quellensteuer, eine Gebühr für die Geldwäscheprüfung, eine Versicherung, ein Upgrade auf eine höhere Kontostufe, ein Liquiditätsnachweis. Sie zahlen, und es kommt die nächste Forderung. Keine davon gibt jemals etwas frei, weil es nichts freizugeben gibt. Das angezeigte Guthaben ist eine Zahl in einer Datenbank, die diesen Leuten gehört.
- Ein Verifizierungslink führt auf eine gefälschte Aufsichtsseite
- Die angebliche SEC-Prüfung liegt auf einer fremden Domain, nicht bei der SEC
- Mehrere Domains für denselben Auftritt, eine davon bereits inaktiv
- Zwei US-Geschäftssitze behauptet, keiner davon belegt
- LLC als Rechtsform, ohne Bundesstaat und ohne Registernummer
- Keine Erlaubnis der BaFin für Finanz- und Wertpapierdienstleistungen
Kommt Ihnen das bekannt vor?
Dann sind Sie nicht der Erste. Schildern Sie in fünf kurzen Fragen, was bei marathonasset.com passiert ist. Kostenlos, ohne Vorschuss, und ein Mensch liest es.
Wir sind kein Rückholdienst und versprechen keine Rückholung. Wir verlangen niemals eine Vorauszahlung und fragen nie nach Ihrer Wiederherstellungsphrase.
Welche Wege bei marathonasset.com noch offen sind
Ob Geld zurückkommt, entscheidet sich fast ausschließlich daran, wie Sie gezahlt haben und wie schnell Sie handeln. Suchen Sie Ihren Zahlungsweg heraus.
Kreditkarte ca. 120 Tage
Hier stehen die Chancen am besten. Über das Chargeback-Verfahren von Visa und Mastercard können Sie die Zahlung zurückbuchen lassen, wenn die versprochene Leistung nie erbracht wurde. Ansprechpartner ist Ihre kartenausgebende Bank, nicht die Plattform.
SEPA-Überweisung Stunden
Ihre Bank kann bei der Empfängerbank einen Überweisungsrückruf anstoßen. Das wirkt nur, solange das Geld dort noch liegt. Die Empfängerkonten sitzen meist bei E-Geld-Instituten in Litauen, Lettland, Zypern oder Malta. Genau deshalb ist der Anruf bei der Betrugsabteilung der erste Schritt und nicht der dritte.
Lastschrift 8 Wochen
Am einfachsten: Eine SEPA-Lastschrift können Sie als Verbraucher acht Wochen lang ohne Angabe von Gründen zurückgeben, bei einer nicht autorisierten Lastschrift sogar dreizehn Monate. Das geht im Online-Banking selbst.
Kryptowerte über Kraken, Coinbase, Bitpanda, Bison oder Bitcoin.de sofort melden
Der wichtigste und am häufigsten übersehene Weg. Eine bestätigte Transaktion lässt sich nicht rückgängig machen, aber das Geld bleibt selten im Nichts: es wird weitergeleitet und landet fast immer wieder bei einer regulierten Börse, die es auszahlen soll. Melden Sie die Empfängeradresse deshalb sofort Ihrer eigenen Börse und, wenn bekannt, der Zielbörse.
Börsen sperren gemeldete Adressen, und je früher eine Adresse markiert ist, desto größer die Chance, dass beim nächsten Weiterleiten etwas hängen bleibt. Sie brauchen dafür die Transaktions-IDs aus Ihrem Börsenkonto.
Strafanzeige jederzeit
Kostenlos über die Onlinewache Ihres Bundeslandes. Sie bekommen ein Aktenzeichen, das Banken, Börsen und das Finanzamt später verlangen, und die Staatsanwaltschaft kann Kontensperren und Auskünfte durchsetzen, die Ihnen als Privatperson verschlossen sind. Mehrere Anzeigen zum selben Anbieter aus verschiedenen Bundesländern führen regelmäßig zu einem Sammelverfahren.
Was nicht funktioniert: jede Zahlung an marathonasset.com selbst. Wer Ihnen sagt, eine Steuer, eine Gebühr oder ein Liquiditätsnachweis gebe Ihr Guthaben frei, hilft Ihnen nicht, sondern holt die zweite Runde.
Ausführlich, mit allen Fristen und dem Wortlaut, den Bank und Börse hören müssen: Geld zurückholen, welcher Weg und welche Frist. Woran Sie erkannt hätten, dass eine Wallet Ihnen nicht gehört, steht unter Warum Betrüger Sie zu Kraken und Bitpanda schicken.
Sie haben an marathonasset.com gezahlt
Die Reihenfolge ist danach geordnet, was das Ergebnis noch verändern kann. Der erste Schritt ist der wichtigste, und er ist kostenlos.
- 01
Keine weitere Zahlung
Keine Gebühr, keine Steuer, kein Upgrade gibt ein Guthaben frei. Auf jede Zahlung folgt die nächste Forderung.
- 02
Heute Bank oder Börse anrufen
Betrugsabteilung verlangen. Nur hier entscheiden Stunden. Empfängerkonto oder Wallet-Adresse bereithalten.
- 03
Bei der BaFin melden
Verbrauchertelefon 0800 2100500. Die Aufsicht holt kein Geld zurück, aber Ihre Meldung fließt in die nächste Warnung ein.
- 04
Anzeige erstatten
Über die Onlinewache Ihres Bundeslandes. Sie erhalten ein Aktenzeichen, das Sie später brauchen.
Und danach: Rechnen Sie damit, dass Sie jemand kontaktiert und anbietet, Ihr Geld gegen eine Vorauszahlung zurückzuholen. Das ist der zweite Betrug. Die BaFin warnt ausdrücklich davor. Niemand Seriöses fragt nach Ihrer Wallet-Wiederherstellungsphrase oder Ihren privaten Schlüsseln, und wir tun es nie. Woran Sie diese Anrufe in einem Satz erkennen, steht unter Der zweite Betrug.
Noch nichts gemeldet?
Fall in 2 Minuten schildernWas Ihre Meldung bei uns bewirkt
-
Sie erfahren, welcher Weg bei Ihnen noch offen ist
Kreditkarte, Überweisung, Lastschrift und Kryptobörse haben völlig unterschiedliche Fristen und völlig unterschiedliche Ansprechpartner. Wir sehen diese Fälle täglich und sagen Ihnen, welcher Ihrer Wege noch trägt und wen Sie zuerst anschreiben müssen. Kostenlos, ohne Vorkasse.
-
Sie bekommen die richtige Formulierung
Eine Rückbuchung scheitert selten daran, dass sie unmöglich wäre, sondern daran, dass sie falsch beantragt wird. Wir sagen Ihnen, welche Begriffe die Betrugsabteilung hören muss, welche Transaktions-IDs die Börse braucht und was in die Anzeige gehört, damit ein Aktenzeichen entsteht, mit dem sich arbeiten lässt.
-
Wallet-Adressen wirken nur, wenn sie gemeldet sind
Eine Empfängeradresse, die bei den Börsen markiert ist, kann Auszahlungen blockieren, auch Monate später und auch für andere Geschädigte. Eine Adresse, die niemand meldet, kann gar nichts. Jede Meldung bei uns macht die nächste Meldung wirksamer.
-
Ihr Fall geht in den nächsten Eintrag ein
Diese Leute wechseln Namen und Domain und behalten Technik, Telefonnummern und Personal. Wer die neue Domain als Erster meldet, sorgt dafür, dass die nächste Person sie findet, bevor sie zahlt. Personenbezogene Angaben aus Meldungen erscheinen dabei nie auf der Website.
- Ist marathonasset.com Betrug?
- Ja. marathonasset.com nimmt Geld entgegen und zahlt es nicht aus, und die Forderungen, die vor einer Auszahlung auftauchen, sind Teil desselben Ablaufs. Belegt ist das durch die Warnmeldung der BaFin vom 18. September 2026, die auf dieser Seite im Wortlaut steht: der Betrieb läuft ohne die erforderliche Erlaubnis. Wer dort einzahlt, hat keine Einlagensicherung und keine Stelle, die im Streitfall eingreift.
- Ist marathonasset.com seriös? Erfahrungen von Betroffenen
- Nein, und die Erfahrungsberichte laufen alle auf dasselbe hinaus: Der Einstieg ist freundlich, eine kleine Auszahlung funktioniert, die große nicht mehr. Danach kommen Forderungen, die immer größer werden, und irgendwann ist das Konto gesperrt und der Betreuer verschwunden. Positive Bewertungen zu solchen Plattformen sind in aller Regel gekauft oder stammen aus der Anfangsphase, in der noch ausgezahlt wurde.
- Warum funktioniert meine Auszahlung bei marathonasset.com nicht?
- Weil an dieser Stelle das Einsammeln endet. Der Auftrag wird meist angenommen und dann an eine Zahlung geknüpft: Steuer, Gebühr, Versicherung, Kontoupgrade. Auf jede Zahlung folgt die nächste Forderung, und keine gibt ein Guthaben frei. Stellen Sie die Zahlungen ein und wenden Sie sich noch heute an Ihre Bank oder Kryptobörse.
- Bekomme ich mein Geld von marathonasset.com zurück?
- Das hängt weit mehr davon ab, wie Sie gezahlt haben, als davon, wen Sie beauftragen. Kartenzahlungen lassen sich oft zurückbuchen, Überweisungen manchmal zurückrufen, solange das Geld auf dem Empfängerkonto liegt. Eine bestätigte Krypto-Transaktion kann niemand rückgängig machen. Wer gegen Vorauszahlung eine Rückholung verspricht, begeht die nächste Straftat.
- Warum kann ich mich bei marathonasset.com nicht mehr einloggen?
- Weil der Zugang abgeschaltet wurde, nicht weil etwas kaputt ist. Ein gesperrtes Konto, eine Fehlermeldung beim Login oder eine App, die sich plötzlich nicht mehr verbindet, kommen fast immer kurz nach einer Auszahlungsanfrage oder kurz nachdem jemand aufgehört hat zu zahlen. Das angezeigte Guthaben war ohnehin nur eine Zahl in einer fremden Datenbank. Sichern Sie jetzt Screenshots und Chatverläufe, solange Sie noch etwas davon haben.
- Hat marathonasset.com eine Erlaubnis oder Lizenz?
- Hat sie nicht, und Sie können das in zwei Minuten selbst nachprüfen: Der Name steht in keiner öffentlichen Zulassungsdatenbank. Die Lizenznummer, das Registersiegel und die Aufsichtsplakette auf der eigenen Website sind abgeschrieben, meist bei einem echten Institut, das davon nichts weiß. Genau dafür sind sie da.
- Ich wurde angerufen und mir wurde Rückholung angeboten. Was tun?
- Legen Sie auf und zahlen Sie nichts. Auf den ersten Betrug folgt fast immer ein zweiter Anruf, weil in diesem Umfeld bekannt ist, wer bereits gezahlt hat: Listen von Geschädigten sind hier die wertvollste Ware. Die Anrufer geben sich als Kanzlei, Ermittlungsdienst oder Chargeback-Spezialist aus und verlangen eine Gebühr im Voraus. Niemand Seriöses verlangt Vorkasse, und niemand Seriöses fragt nach Ihrer Wallet-Wiederherstellungsphrase oder Ihren privaten Schlüsseln.
Wir geben eine öffentlich veröffentlichte Warnung der Finanzaufsicht wieder und zitieren sie wörtlich. Wir erheben keine eigenen strafrechtlichen Vorwürfe, sind keine Behörde, keine Rechtsanwaltskanzlei und kein Rückholdienst. Maßgeblich ist die Veröffentlichung der Behörde, auf die dieser Eintrag verlinkt. Zum Verfahren: Methodik und Korrekturen.